
Wer in Unstruttal liefert, fährt meist über die Bundesstraße 247, die Mühlhausen mit dem Eichsfeld und Göttingen verbindet. Sie ist die Hauptachse der Gemeinde und trägt zugleich Fernverkehr. Von dort zweigen Landes- und Gemeindestraßen in die dreizehn Ortsteile ab, deren Straßen sehr unterschiedlich ausgebaut sind.
Ein Logistikkonzept für Unstruttal muss deshalb zwei Dinge zusammenbringen: den verlässlichen Takt auf der Hauptstrecke und die Anfahrt über Nebenstraßen bis zum Baufeld. Wir planen Lieferfenster, Reihenfolgen und Entladepunkte so, dass kein Fahrzeug auf der Straße wartet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde zieht sich in Nord-Süd-Richtung entlang der Unstrut. Die Ortsteile Reiser, Dachrieden, Horsmar und Ammern liegen am Talboden, nach Norden folgen Menteroda und die Plateaudörfer. Lieferungen für ein Vorhaben am nördlichen Gemeinderand legen daher deutlich längere Strecken zurück als im Süden, was bei der Zeitplanung berücksichtigt wird.
Die B 247 hat im Abschnitt rund um Mühlhausen viel Verkehr, weil hier auch der Fernverkehr zwischen Göttingen und Erfurt läuft. Der Unstrut-Hainich-Kreis hat keinen Autobahnanschluss. Schwere Lieferungen planen wir deshalb mit Puffern und weichen den Spitzenzeiten aus, wo es der Bauablauf zulässt.
Auf dem Plateau bei Eigenrode, Kaisershagen und Zaunröden führen schmale Gemeindestraßen zu den Höfen und Gewerbeflächen. Betonmischer und Sattelzüge brauchen dort abgestimmte Fenster und klare Anweisungen zur Route, damit nichts in Ortsdurchfahrten steckenbleibt.

Wir bauen das Konzept auf der tatsächlichen Anfahrt auf: Hauptroute, Nebenstrecken, Wendemöglichkeiten und Entladestelle werden gemeinsam festgelegt. Das Konzept wird ein Plan, den auch Fahrer fremder Speditionen verstehen.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Bei Betonlieferungen oder Kranarbeiten legen wir Fenster eng, bei Standardmaterial großzügiger. So bleibt der Entladeplatz frei und die Zufahrt wird nicht blockiert.
Wir legen fest, über welche Ortsdurchfahrt Fahrzeuge zum Baufeld kommen. Die Route geben wir an Lieferanten weiter. Auf dem Plateau sind das oft Wege, auf denen Gegenverkehr nur mit Absprache möglich ist.
In den Gewerbegebieten teilen sich mehrere Betriebe die Zufahrt. Wir stimmen Zeiten ab, damit der Bauverkehr den Betrieb der Nachbarn nicht stört und umgekehrt.
Fahrzeuge stehen nicht auf der Bundesstraße oder in Ortsdurchfahrten, weil das Baufeld frei ist, wenn sie ankommen.
Lieferanten erhalten eine klare Route und ein festes Zeitfenster, was Rückfragen am Telefon spart.
Das Material kommt in der Reihenfolge, in der es verbaut wird. Lagerfläche wird nicht unnötig belegt.
Nachbarn und Betriebe erleben weniger Behinderung, was die Zusammenarbeit mit der Gemeinde erleichtert.
→ Wir legen schwere Lieferungen in verkehrsärmere Zeiten und planen Pufferzeiten ein. Die Fenster sind so gebaut, dass eine Verspätung die Folgelieferung nicht gleich aus dem Takt wirft.
→ Die Fahrzeiten zum Baufeld rechnen wir je Ortsteil ein und teilen Lieferungen so, dass Fahrzeuge nicht leer zurückfahren müssen.
→ Wir stimmen mit Gemeinde und Anliegern ab, welche Strecken für Schwerverkehr taugen. Kann ein Fahrzeug nicht bis zum Baufeld, planen wir einen Umschlag am Straßenrand.
→ Ein gemeinsamer Zeitplan für Anlieferung und Betriebsverkehr verhindert, dass Lkw sich begegnen und warten müssen.
Große Lieferungen mit Beton, Stahl und Fertigteilen bei Ammern, Reiser, Dachrieden und Menteroda.
Vorhaben nahe der B 247, bei denen die Zufahrt mit dem fließenden Verkehr abgestimmt wird.
Arbeiten an Luhne und Röttelseegraben mit Lieferungen von Baustoffen und Maschinen an das Gewässer.
Ställe und Lagerhallen bei Eigenrode und Kaisershagen mit längeren Anfahrten.

Wir klären Route, Engstellen und Entladepunkt für das Baufeld.
Aus Bauablauf und Lieferbedarf entsteht ein Plan mit Fenstern je Gewerk.
Fenster und Routen gehen an alle Lieferanten, sodass jeder Fahrer weiß, wann und wohin.
Im Bauverlauf passen wir Fenster an, wenn sich Termine verschieben.
Liegt eine Baustelle im Gewerbegebiet bei Reiser nahe an der B 247, dann liegen die größten Chancen im Zeitfenster. Betonlieferung, Stahl und Fertigteile bekommen jeweils ein eigenes Fenster. Der Entladeplatz wird zwischen den Lieferungen geräumt.
Entsteht ein Hofgebäude auf dem Plateau, dann zählt die Strecke. Wir legen die Route fest, prüfen mit den Anliegern die Engstellen und planen die Lieferungen so, dass Gegenverkehr mit Landmaschinen eingeplant ist. Wo ein Sattelzug nicht wenden kann, tritt ein Umschlagpunkt an seine Stelle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Einrichtung zurück: Lage der Tore, Größe des Entladeplatzes und Wendefläche bestimmen, welche Lieferungen überhaupt möglich sind. Umgekehrt melden wir der Einrichtung, wenn eine Route eine zusätzliche Fläche verlangt.
Die operative Seite bleibt anschlussfähig. Wer am Tor Fahrzeuge einweist, kennt die Zeitfenster aus unserem Plan. So bleibt der Plan im Tagesgeschäft nicht auf dem Papier, sondern prägt den Ablauf an der Zufahrt.
Wir legen für jede Lieferung ein Zeitfenster fest und halten den Entladeplatz frei, damit kein Fahrzeug auf der Bundesstraße wartet. Schwere Lieferungen legen wir wenn möglich auf verkehrsärmere Zeiten.

Nennen Sie uns Baufeld und Zeitplan, wir bauen das Logistikkonzept dazu.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Unstruttal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit