
Auf jeder Baustelle kann etwas passieren, in Unstruttal kommt die Lage hinzu. Die Gemeinde ist flächig, viele Bauvorhaben liegen am Ortsrand oder zwischen den Dörfern. Bis ein Rettungsdienst am Baufeld eintrifft, zählen die ersten Minuten. Die gehören den Menschen vor Ort.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer übernehmen diese Zeit: Sie versorgen Verletzte, rufen den Rettungsdienst und weisen ihn ein. Wir planen den Einsatz passend zur Größe der Baustelle und zu den Arbeiten, die dort anfallen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde umfasst dreizehn Ortsteile auf rund 100 Quadratkilometern, dazwischen liegen Felder und Wald. Die Entfernung zur nächsten Rettungswache und Klinik hängt vom Ortsteil ab. Bei der Planung klären wir deshalb für jedes Baufeld, wie der Rettungsweg verläuft und wo der Rettungsdienst am Tor erwartet wird.
Nach den Vorschriften der Unfallversicherung ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig Beschäftigten Pflicht. In Unstruttal liegen die meisten Vorhaben unter dieser Schwelle. Trotzdem bleibt die Frage nach Ersthelfern und Brandschutzhelfern, weil auch auf kleineren Baustellen Verletzungen und Brände möglich sind.
Auf dem Plateau, im Wasserbau in der Aue und auf dem früheren Bergbaugelände in Menteroda finden Arbeiten statt, die ein erhöhtes Risiko haben: Arbeiten in Gräben, Erdarbeiten, Maschinen auf unebenem Boden. Hier lohnt sich eine eigene Betrachtung, welche Verletzungen wahrscheinlich sind und wer sie versorgt.

Wir stellen sicher, dass auf dem Baufeld ausgebildete Ersthelfer anwesend sind. Das gilt auch für kleinere Vorhaben, bei denen ein Rettungsdienst erst nach einiger Zeit eintrifft.
Für Baustellen mit mehr als 100 Beschäftigten stellen wir Betriebssanitäter. Sie versorgen Verletzte, weisen den Rettungsdienst ein und dokumentieren Vorfälle.
Brandschutzhelfer kennen die Brandrisiken auf Baustellen, etwa durch Heißarbeiten oder gelagerte Brennstoffe. Sie erklären Fluchtwege und handeln bei Entstehungsbränden.
Wir legen mit der Bauleitung fest, wo der Rettungsdienst einfährt und wer ihn erwartet. Welche Ausstattung die Baustelle braucht, stimmen wir nach Absprache ab.
Verletzte werden in den ersten Minuten versorgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Der Rettungsdienst findet den Weg zum Baufeld, weil Zufahrt und Treffpunkt vorab festgelegt sind.
Brandschutzhelfer verringern das Risiko, dass ein Entstehungsbrand sich ausbreitet.
Vorfälle werden dokumentiert, was Meldungen und Nachfragen erleichtert.
→ Wir legen Treffpunkt und Zufahrt für Rettungsfahrzeuge vorab fest und halten sie frei. Jede beteiligte Firma kennt den Weg und die Notrufnummer.
→ In Gräben oder auf unebenem Gelände planen wir, wie Verletzte zum Rettungsfahrzeug gebracht werden. Was dafür an Ausstattung nötig ist, stimmen wir nach Absprache ab.
→ Für kleine Baustellen reicht oft ein Ersthelfer auf dem Baufeld. Wir klären mit der Bauleitung, welche Besetzung zur Größe und Gefährdung passt.
→ Brandschutzhelfer sind bei Schweiß- und Trennarbeiten eingewiesen. Sie wissen, wo Löschmittel stehen. Den Alarmweg kennen sie ebenfalls.
Mehrere Gewerke gleichzeitig, Kranarbeiten und Heißarbeiten bei Ammern, Reiser, Dachrieden und Menteroda.
Erdarbeiten an Luhne, Röttelseegraben und Rückhaltebecken mit Arbeiten in der Tiefe.
Ställe und Hallen bei Eigenrode und Kaisershagen mit längerer Anfahrt für Rettungsfahrzeuge.
Vorhaben im Gewerbegebiet Menteroda mit Erdarbeiten und Maschinenverkehr.

Wir fragen nach Beschäftigtenzahl, Arbeiten und Lage des Baufelds.
Aus der Klärung ergibt sich, ob Ersthelfer, Brandschutzhelfer oder Betriebssanitäter nötig sind.
Zufahrt, Treffpunkt und Einweisung des Rettungsdienstes werden festgelegt und bekannt gemacht.
Die Kräfte sind auf dem Baufeld. Vorfälle werden festgehalten.
Wird im Gewerbegebiet Menteroda eine Halle mit mehreren Gewerken gebaut, dann sind je nach Beschäftigtenzahl Ersthelfer und gegebenenfalls ein Betriebssanitäter nötig. Wir stimmen Besetzung und Rettungsweg mit der Bauleitung ab. Der Rettungsdienst wird am Tor eingewiesen.
Arbeiten dagegen Kolonnen im Wasserbau in einem Graben bei Ammern, dann sind schwer zugängliche Stellen die Herausforderung. Wir klären, wie ein Verletzter aus dem Graben zur Zufahrt kommt. Diesen Weg halten wir frei. Welche Hilfsmittel dafür bereitstehen, stimmen wir nach Absprache ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Erstversorgung ist Teil eines Gesamtkonzepts. Der Torposten kennt den Rettungsweg und lässt den Rettungsdienst ohne Verzug durch. Die Logistik hält die Zufahrt frei, damit kein Lieferfahrzeug im Weg steht.
Mit der Einrichtung legen wir fest, wo Sammelplatz und Erste-Hilfe-Bereich liegen. Das gehört in den Lageplan, damit jeder auf dem Baufeld weiß, wohin er im Ernstfall muss.
Nach den Regeln der Unfallversicherung sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig Beschäftigten vorgeschrieben. Bei kleineren Vorhaben beraten wir, ob Ersthelfer und Brandschutzhelfer reichen.

Beschreiben Sie Baufeld, Arbeiten und Beschäftigtenzahl, wir stimmen die Absicherung ab.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Unstruttal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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