
In Neumarkt i.d.OPf. kreuzen sich die Bundesstraßen 8 und 299, die Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg führt durch die Stadt. Die Autobahn 3 hat im Landkreis fünf Anschlussstellen. Wer eine Baustelle beliefern will, fährt also über ein Netz mit klaren Hauptachsen. Zugleich laufen Lieferungen durch Wohnviertel und an Fußgängerzonen vorbei, wenn das Baufeld in der Stadt liegt.
Logistik-Management bedeutet, diese Wege zu planen. Es umfasst das Baulogistikkonzept, die Steuerung der Lieferungen über feste Zeitfenster und die Abstimmung zwischen Lieferanten, Gewerken und Nachbarschaft. Ziel ist, dass Material in Neumarkt i.d.OPf. dann ankommt, wenn es verbaut wird. Kein Lkw soll auf der Straße warten.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
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Die Stadt liegt in einem Talkessel und ist von einem Ring umgeben, der im Norden, Westen und Süden als Berliner und Münchener Ring verläuft. Schwere Fahrzeuge erreichen die Stadt über diese Achsen, die Strecke ab dem Ring bis zur Baustelle ist dann der kritische Teil. Das Konzept legt fest, welche Route welcher Lieferant nimmt.
Die Altstadt ist in vier Viertel gegliedert, Rathausplatz und Klostergasse sind Fußgängerzonen. Baustellen in ihrer Nähe können nur in engen Zeitfenstern beliefert werden. Ein Slot-System verteilt die Fahrzeuge so, dass nie mehrere gleichzeitig vor der Einfahrt stehen und Anwohner nicht dauerhaft vom Lärm betroffen sind.
Neumarkt i.d.OPf. ist Oberzentrum und Verwaltungssitz des Landkreises. Solche Zentren ziehen Berufs- und Schülerverkehr an. In der Stadt liegen Gymnasien und ein Klinikum. Lieferfenster sollten deshalb außerhalb der Stoßzeiten liegen, vor allem in der Nähe von Schulen und dem Klinikum.

Das Konzept hält fest, wer wann was liefert, über welche Route und auf welcher Fläche entladen wird. Für Neumarkt i.d.OPf. gehört dazu ein Blick auf die Hauptachsen und auf Engstellen vor dem Baufeld.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Die Anmeldung läuft digital, Lieferanten bekommen ihr Fenster vorab und sehen, wann sie einfahren können. Das verhindert Warteschlangen vor dem Tor.
Wir stimmen Anfahrtsrouten mit den Fahrern ab und weisen Sperrungen oder Beschränkungen aus. Sondertransporte und große Lieferungen planen wir mit Vorlauf, wenn sie durch die Stadt müssen.
Wir fragen bei jeder Lieferung, ob Material zu früh oder zu oft ankommt. Was erst nächste Woche verbaut wird, muss nicht heute auf der engen Fläche liegen. Das spart Lagerplatz und Umlagerungen.
Material kommt zum Einbau und nicht zufällig, dadurch bleibt die Baufläche frei.
Fahrer und Gewerke wissen vorab, wann und wo entladen wird.
Die Nachbarschaft wird weniger belastet, weil Lieferungen gebündelt und zeitlich geordnet sind.
Die Bauleitung sieht jederzeit die anstehenden Lieferungen und kann rechtzeitig gegensteuern.
→ Durch feste Zeitfenster und einen Wartebereich abseits der Straße. Fahrer erfahren vorab, wann sie einfahren dürfen. Sie müssen nicht auf gut Glück ankommen.
→ Lieferungen werden auf Zeiten gelegt, in denen die Zonen frei sind. Große Fahrzeuge entladen am Rand, der Rest läuft mit kleineren Fahrzeugen oder Handlogistik ins Baufeld.
→ Die Fenster liegen außerhalb des Berufs- und Schülerverkehrs. Die Zufahrt wird so gewählt, dass sensible Bereiche gemieden werden.
→ Alle Bestellungen laufen über das Slot-System. So sieht die Bauleitung, was wann eintrifft. Konflikte lassen sich vor dem Lieferdatum lösen.
Enge Zufahrten und Fußgängerzonen machen feste Fenster und kleine Fahrzeuge zur Voraussetzung.
Bau- und Werksverkehr teilen sich die Straßen, die Zeitfenster werden getrennt.
Viele Lieferungen über Wohnstraßen, die Anwohner möglichst wenig stören sollen.
Lieferfenster außerhalb der Stoßzeiten, Rücksicht auf Betrieb und Patienten.

Wir sehen uns Zufahrten, Engstellen und sensible Bereiche rund um die Baustelle an.
Routen, Entladeflächen und Zeitfenster werden mit Bauleitung und Lieferanten abgestimmt.
Lieferanten melden ihre Fahrzeuge an und erhalten ihr Fenster. Das System wird laufend gepflegt.
Wir werten den Lieferverlauf aus und passen Fenster und Routen an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle in Neumarkt i.d.OPf. an einer innerstädtischen Straße mit Schulweg oder Klinikzufahrt in der Nähe, dann steht im Konzept zuerst die Frage, welche Zeiten tabu sind. Danach wird die Anfahrt vom Berliner oder Münchener Ring bis zum Tor festgelegt. Jeder Lieferant bekommt seine Route.
Anschließend verteilt das Slot-System die Lieferungen über den Tag. Beton, Fertigteile, Container und Kleinmaterial erhalten getrennte Fenster. Ein Wartebereich fängt Verspätungen ab. Ändert sich der Bauablauf, wird der Plan für die nächste Woche neu gefasst.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
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Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Wo das Tor liegt und wie der Platz aufgeteilt ist, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig entladen können. Beide Pläne werden deshalb zusammen erstellt.
Auf der Baustelle setzt die operative Baulogistik die Fenster um. Dort wird empfangen, entladen und weitergeleitet. Die Zugangskontrolle am Tor sorgt dafür, dass nur angemeldete Fahrzeuge einfahren.
Hauptachsen sind die Bundesstraßen 8 und 299, die sich in der Stadt kreuzen, sowie die Umgehung durch Berliner und Münchener Ring. Die Autobahn 3 liegt am Stadtrand. Welche Route passt, hängt vom Baufeld ab.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeit. Wir schlagen Ihnen ein Konzept mit Routen und Zeitfenstern vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neumarkt i.d.OPf.. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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