
In München entscheidet oft die letzte Meile über den Tag auf der Baustelle. Der Weg zum Baufeld führt durch dichten Verkehr. Am Ziel wartet meist eine Straße, die nur wenige Lkw gleichzeitig verträgt. Das Logistik-Management sorgt dafür, dass Material zur richtigen Zeit ankommt und nicht in Warteschlangen steht.
Wir entwickeln für Ihr Bauvorhaben in München ein Konzept aus Zufahrtsrouten, Zeitfenstern und Abladezonen. Dazu gehört, dass Lieferanten ihre Slots kennen, Fahrer eine klare Wegbeschreibung bekommen und der Bauleiter jederzeit sieht, was als Nächstes kommt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Mittlere Ring ist rund 29 Kilometer lang und läuft vollständig durch das Stadtgebiet. Fünf der acht Autobahnen nach München führen auf ihn zu. Für Baustellenverkehr bedeutet das: Fast jede Fahrt auf ein Baufeld nutzt irgendwann diesen Ring oder seine Zubringer. Auf der Garmischer Straße sind es täglich rund 100.000 Fahrzeuge. Wer Lieferungen ohne Zeitfenster fahren lässt, läuft in dieser Dichte schnell in Staus hinein.
Der Ring begrenzt außerdem die Münchner Umweltzone. Lieferanten sollten die Vorgaben für das Stadtgebiet vor der Abfahrt kennen. Hinzu kommen Nachbarschaft und Wohnumfeld. In dicht bewohnten Vierteln wirken wartende Lkw sofort als Belastung. Anwohner reagieren auf Lärm und Abgase.
Anders ist die Lage in großen Entwicklungsgebieten. In Freiham liegt der Haltepunkt der S-Bahn schon an der Strecke der S8, gebaut wird dort aber in mehreren Abschnitten gleichzeitig. Hier steuert das Logistik-Management die Reihenfolge von Anfahrten mehrerer Baufelder, damit sich Lieferungen nicht gegenseitig behindern.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und legen daraus Zufahrtsrouten, Abladeplätze und Zwischenlager fest. Das Konzept berücksichtigt die Verkehrslage rund um den Mittleren Ring.
Jeder Lieferant erhält ein definiertes Zeitfenster. So kommen Lkw nacheinander an. Die Abladezone bleibt frei. Verspätungen werden erfasst und im Plan nachgezogen.
Wir planen Anfahrtswege so, dass Wohnstraßen möglichst gemieden werden. Liefertermine mit starkem Verkehr kündigen wir in der Bauleitung an, damit Anwohner und Betriebe sich einstellen können.
Neben Anlieferung steuern wir auch Abtransporte von Aushub und Bauschutt. Leerfahrten lassen sich verringern, wenn Zu- und Abfahrten im gleichen Zeitfenster geplant werden.
Material kommt zum geplanten Zeitpunkt und blockiert keine Straße.
Gewerke warten weniger auf Lieferungen und können ihren Takt halten.
Die Nachbarschaft sieht weniger wartende Fahrzeuge vor der Baustelle.
Die Bauleitung hat einen Überblick über alle Anlieferungen des Tages.
→ Wir verlegen Anlieferungen in Zeiten mit weniger Verkehr und richten eine Aufstellfläche ein, damit kein Lkw auf der Fahrbahn wartet.
→ Mit festen Zeitfenstern werden Ankünfte entzerrt. Wer zu früh kommt, wartet an einem vereinbarten Platz außerhalb des Baufelds.
→ Wir planen laute Anlieferungen in verträglichen Zeiten und bündeln Fahrten. So sinkt die Zahl der Bewegungen vor der Haustür.
→ Wir ordnen jedem Baufeld Routen und Zeiten zu und stimmen die Reihenfolge zwischen den Bauleitungen ab.
In Freiham wächst ein Stadtteil mit über 11.000 vorgesehenen Wohnungen. Viele Baufelder arbeiten parallel, ihre Anlieferungen müssen aufeinander abgestimmt werden.
Das Werksviertel verbindet Umbauten im Bestand mit Neubauten, etwa einem Hotelturm um ein früheres Silo. Solche Mischbaustellen verlangen genau getaktete Lieferungen.
Am Mittleren Ring wurden Tunnel wie der Luise-Kiesselbach-Tunnel gebaut. Bei solchen Vorhaben läuft Baulogistik direkt neben dem fließenden Verkehr.
Der Campus Großhadern des LMU Klinikums umfasst etwa 70 Hektar. Bauarbeiten im laufenden Betrieb brauchen besondere Rücksicht bei Zufahrt und Zeitplan.

Wir sehen uns die Umgebung der Baustelle an und klären, welche Straßen, Zeiten und Einschränkungen für Lieferverkehr gelten.
Wir legen Routen, Abladeplätze und Zeitfenster fest und stimmen sie mit Bauleitung und Gewerken ab.
Lieferanten erhalten ihre Slots und Wegbeschreibungen. Wir erfassen Ankünfte und melden Abweichungen sofort.
Nach den ersten Wochen werten wir Wartezeiten aus und passen Fenster und Routen an den tatsächlichen Bedarf an.
Liegt eine Baustelle in München an einer Straße mit dichtem Berufsverkehr, dann werden Lieferfenster außerhalb der Spitzenzeiten vergeben. Große Anlieferungen wie Beton oder Fertigteile bekommen eigene Zeitfenster mit Aufstellfläche, damit die Fahrbahn frei bleibt.
Teilen sich mehrere Bauvorhaben eine Zufahrt, dann hilft ein gemeinsamer Kalender. Jedes Vorhaben trägt seine Lieferungen ein. Überschneidungen werden früh sichtbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrten, Tore und Abladezonen sind die Punkte, an denen die Zeitfenster greifen. Fehlt dort die Fläche, hilft auch ein guter Plan nicht weiter.
Mit der operativen Baulogistik verbindet es die tägliche Umsetzung. Personal vor Ort nimmt Lieferungen an, leitet sie zum Einbauort und meldet Abweichungen an die Planung zurück.
Der Verkehr im Stadtgebiet ist dicht, allein auf der Garmischer Straße fahren täglich rund 100.000 Fahrzeuge. Ohne Zeitfenster stauen sich Lkw vor dem Baufeld und blockieren Zufahrten. Feste Slots entzerren die Ankünfte und halten Abladezonen frei.

Beschreiben Sie uns Ihr Bauvorhaben und die Zufahrt. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Ihr Logistik-Management.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in München. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit