
Eine Baustelle in Gröbenzell wird von außen beliefert und das heißt: über wenige Achsen. Aus Osten und Süden kommen Lastzüge über die Autobahnen A 99 und A 8 und dann über die Staatsstraße oder die Wohnstraßen. Dazwischen liegt die Bahnstrecke München–Augsburg, die den Ort in zwei Hälften teilt.
Logistik-Management in Gröbenzell heißt darum, Anfahrt und Zeitfenster so zu takten, dass Betonmischer, Kranteile und Baustoffe ankommen und die Nachbarschaft nicht zugestellt wird. Wir planen den Weg der Lieferung vom Hauptstraßennetz bis zum Tor.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bahnstrecke trennt Nord- und Südteil des Ortes. Querungen sind begrenzt: Eine Unterführung in der Freyastraße ersetzte vor Jahrzehnten einen Bahnübergang. Wer Material von der falschen Seite heranführt, fährt Umwege durch Wohnstraßen. Die Zufahrtsroute legen wir deshalb nach Lage des Grundstücks fest und geben sie allen Lieferanten vor.
Die Wohngebiete bestehen vor allem aus schmalen Anliegerstraßen. Dort teilen sich Lastzug und Pumpe die Fahrbahn mit Schulweg und Radverkehr. Lieferfenster legen wir daher außerhalb der Schulwegzeiten und stimmen sie mit der Bauleitung ab, wenn zwei Anlieferungen gleichzeitig eintreffen würden.
In Kirchenstraße und Bahnhofstraße gelten Einbahn- und Sackgassenregelungen für Autos. Ein Lastzug, der dort falsch einfährt, kommt nicht mehr heraus. Solche Besonderheiten fließen in die Routenanweisung für Fahrer ein, bevor die erste Lieferung rollt.

Für jede Baustelle entsteht eine einfache Karte mit Autobahnabfahrt, Staatsstraße und Einfahrt. Lieferanten bekommen sie vor der ersten Anlieferung und halten sich an die vorgegebene Strecke.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. So steht nie mehr als ein Lastzug vor dem Tor und die Nachbarschaft wird nicht blockiert.
Betonlieferung, Stahl, Fertigteile und Ausbau konkurrieren um dieselbe schmale Zufahrt. Wir legen die Reihenfolge fest und sagen den Gewerken, wann ihr Fenster ist.
Wo Lieferungen größere Fahrzeuge in Wohnstraßen bringen, gehört ein kurzer Aushang für Anwohner mit Terminen zum Konzept. Das nimmt Spannung aus der Nachbarschaft.
Lastzüge nehmen die vorgegebene Route und verirren sich nicht in Einbahnstraßen und Sackgassen.
Die Gewerke teilen sich die Zufahrt nach festen Fenstern und nicht nach Zufall.
Schulweg und Radverkehr bleiben frei von wartenden Fahrzeugen.
Anlieger wissen vorher, wann größere Lieferungen kommen. Das senkt den Ärger.
→ Wir planen Lieferungen nach Seite der Bahnstrecke und vermeiden Querungen, wo es geht. Wo sie nötig sind, bekommen sie ein eigenes Zeitfenster.
→ Lieferfenster liegen außerhalb der Hauptzeiten auf dem Schulweg. Ein Einweiser am Tor führt den Lastzug auf das Grundstück, sofern die Straße es zulässt.
→ Die Anfahrtskarte zeigt, aus welcher Richtung eingefahren wird und wo gedreht werden kann. Fahrer ohne Ortskenntnis finden so die richtige Spur.
→ Durch feste Zeitfenster und eine Warteposition außerhalb der Wohnstraße wird die Zufahrt nicht doppelt belegt.
Bodenplatten und Decken bei Mehrfamilienhäusern, bei denen Betonpumpe und Mischer gleichzeitig Platz in der schmalen Straße brauchen.
Erweiterungen von Schulen mit Schulweg, Haltestellen und Elternverkehr rund um das Gelände.
Hallen und Märkte nahe der Staatsstraße mit größeren Anlieferungen und mehreren Lieferanten am selben Tag.
Arbeiten rund um S-Bahnhof und Rathaus, wo Busse und Fußgänger die Zufahrt mitnutzen.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welches Material brauchen und mit welchen Fahrzeugen es kommt.
Wir bestimmen die Anfahrt über Autobahn und Staatsstraße und markieren Engstellen auf der Karte.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Die Gewerke erhalten den Plan vor dem Baubeginn.
Verspätungen und Änderungen im Bauablauf fließen in neue Fenster, damit sich nichts aufstaut.
Liegt eine Baustelle nördlich der Bahn und das Material kommt aus Richtung Süden, dann muss der Lastzug die Strecke queren. In diesem Fall legen wir für Betonlieferungen ein festes Fenster außerhalb der Stoßzeiten fest, damit die Querung nicht durch mehrere Fahrzeuge zugestellt wird.
Steht ein Bauvorhaben in einer schmalen Anliegerstraße, dann schicken wir Fahrer vorab eine Anfahrtskarte und lassen sie am Rand des Wohngebiets warten, bis das Tor frei ist. Erst dann rollt der Lastzug in die enge Straße, sodass sich die Fahrzeuge nicht begegnen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management setzt auf der Einrichtung auf: Wo Tore und Lager liegen, bestimmt, wie Lieferungen anfahren. Wir stimmen Zeitfenster mit Bauleitung und Gewerken ab und halten die Termine im Blick.
Wenn sich Lieferungen verschieben oder Gewerke früher fertig werden, passen wir die Fenster an. Der Lieferplan bleibt damit ein lebendes Werkzeug und keine Liste, die nach der Planung in der Schublade liegt.
Die A 99 hat einen Anschluss bei Lochhausen und Gröbenzell. Alternativ kommt man über die A 8 aus Richtung Dachau oder Fürstenfeldbruck. Von dort führt die Staatsstraße oder das innerörtliche Netz zum Grundstück. Welche Route passt, hängt von der Lage zur Bahn ab.

Nennen Sie uns Standort, Gewerke und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Route und Lieferfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gröbenzell. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit