
Puchheim liegt etwa 18 Kilometer westlich des Münchner Zentrums, im äußersten Osten des Landkreises Fürstenfeldbruck. Material kommt meist über die B 2 oder die A 99, bevor es durch Straßen läuft, in denen Anwohner, Busse und Schüler unterwegs sind. Eine Baustelle hängt deshalb nicht nur von dem ab, was geliefert wird, sondern von der Zeit und dem Weg, auf dem es ankommt.
Logistik-Management bedeutet, diese Anlieferungen zu planen und zu steuern. Dazu gehören ein Konzept für Materialflüsse, feste Zeitfenster je Lieferung und eine Abstimmung zwischen den Gewerken. Ziel ist, dass kein Lkw wartet und keiner den Verkehr der Nachbarschaft aufhält.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Ortsdurchfahrt der B 2 wurde 2010 durch eine neu gebaute Umgehungsstraße entlastet, die B 2 führt außerdem zur A 99. Für die Planung heißt das: Die Hauptanfahrt lässt sich meist über diese Achsen legen. Nur die letzten Meter führen durch bebaute Straßen. Genau dort entscheidet sich, ob eine Anlieferung glatt läuft.
Die Bahnstrecke München–Buchloe mit der S4 trennt das Stadtgebiet in zwei Seiten. Wer Material auf die andere Seite bringen muss, hat nur wenige Querungen zur Auswahl. Fahrten legen wir deshalb nach Möglichkeit so, dass sie nicht in die Zeit des dichtesten Berufsverkehrs am Bahnhof fallen.
Mehrere Buslinien, darunter Regional- und Nachtbusse, sowie viele Radfahrer nutzen dieselben Straßen. In der Nähe von Schulen und dem Grünen Markt, auf dem mittwochs und samstags Wochenmarkt ist, sind Zeitfenster für große Fahrzeuge besonders sorgfältig zu wählen.

Wir erfassen, welche Gewerke wann was brauchen. Daraus legen wir Anfahrtsrouten, Abladeplätze und Lagerorte fest. Für Puchheim prüfen wir dabei die Wege ab der B 2 bis zur Einfahrt.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster, das mit Bauleitung und Lieferanten abgestimmt ist. Dadurch laufen die Fahrzeuge nacheinander ein und nicht gleichzeitig.
Anwohner und Geschäfte erfahren, wann mit Schwerverkehr zu rechnen ist. So bleiben Gehwege, Ausfahrten und Schulwege frei.
Was auf dem Papier steht, wird beobachtet und angepasst. Verspätet sich ein Lieferant, wird das Fenster neu vergeben, ohne dass die Abfolge der Gewerke leidet.
Lieferfenster verhindern Warteschlangen vor der Baustelle.
Anfahrtsrouten sind vorab auf die Verkehrslage in Puchheim abgestimmt.
Die Nachbarschaft wird eingebunden, bevor Beschwerden entstehen.
Bauleitung und Gewerke arbeiten mit einem gemeinsamen Lieferplan.
→ Die Fenster werden so gelegt, dass immer nur ein Fahrzeug einfährt. Wartende Fahrzeuge halten an einem abgestimmten Platz außerhalb der Wohnstraße.
→ Anlieferungen werden außerhalb der Hauptpendelzeit gelegt, soweit der Bauablauf es zulässt. Die Route ab B 2 wird vorab festgelegt.
→ Große Fahrzeuge fahren im Rahmen der geltenden Regeln zu festen Zeiten, Rangierbereiche liegen auf dem Grundstück. Anwohner bekommen vorab eine Information.
→ Das Konzept wird je Bauabschnitt neu geprüft. Neue Gewerke, andere Materialmengen und geänderte Zufahrten werden eingearbeitet.
In bebauten Lagen von Puchheim Bahnhof liefern mehrere Gewerke über wenige Straßen, was Zeitfenster und Routen erfordert.
Gewerbeobjekte und Gebäude im Ortskern bleiben im Umfeld nutzbar, während Material angeliefert wird.
Hallen und Büros in Gewerbepark Süd und Nord brauchen große Fahrzeuge, die über die Anschlüsse an die Autobahnen erreichbar sind.
Nahe dem Grünen Markt teilen sich Baustelle, Wochenmarkt und Fußgänger den Straßenraum, Lieferungen brauchen klare Zeiten.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerke und Materialmengen und klären, welche Lieferungen schwer oder groß sind.
Anfahrtswege ab B 2 oder A 99, Abladeplätze und Zeitfenster werden festgelegt und mit den Lieferanten abgesprochen.
Anwohner und Betriebe im Umfeld erfahren, wann Schwerverkehr zu erwarten ist.
Im Betrieb werden Lieferungen beobachtet. Bei Abweichungen vergeben wir Fenster neu und halten die Gewerke auf dem Laufenden.
Liegt eine Baustelle in Puchheim Bahnhof nahe den Gleisen und werden Fertigteile, Beton und Ausbaumaterial in derselben Woche gebraucht, dann sollten die Lieferungen nicht an einem Vormittag zusammenfallen. Der Lieferplan verteilt sie auf die Woche. Jedes Fahrzeug bekommt einen festen Zeitpunkt.
Verläuft die letzte Strecke dann durch eine Anliegerstraße mit Busverkehr, dann bestimmt der Plan, wo große Fahrzeuge warten und wann sie einfahren. Die Bauleitung sieht jederzeit, was kommt.
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Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
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Amtliches Verzeichnis
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Logistik-Management arbeitet mit der Baustelleneinrichtung zusammen: Zufahrt, Abladeplatz und Lager müssen zur Lieferplanung passen. Deshalb stimmen wir beides aufeinander ab.
Wird die Zufahrt zusätzlich kontrolliert, spielen Schrankendienst und Zutrittserfassung mit hinein. Lieferfenster und Zugang lassen sich dann gemeinsam steuern.
Meist führt die Anfahrt über die B 2 und die A 99, die letzte Strecke dann durch Stadtstraßen. Wir legen die Route je Baustelle fest und prüfen Engstellen, Bahnnähe und Busverkehr.

Senden Sie uns Bauzeitenplan und Lageplan, dann entwerfen wir Routen und Zeitfenster für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Puchheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit