
Unterhaching grenzt im Süden an München und teilt sich mit der Landeshauptstadt dieselben Zufahrten. Die Anschlussstellen der A 8 und der A 995 liegen an der Gemeindegrenze. Wer Material liefern lässt, nutzt dieselben Straßen wie der Berufsverkehr in Richtung Stadt.
Logistik-Management bedeutet, dass jede Lieferung einen festen Platz im Tagesablauf bekommt. Wir entwickeln für Baustellen in Unterhaching ein Konzept aus Zeitfenstern und Routen, das Fahrzeuge, Kran und Annahme aufeinander abstimmt und Wartezeiten vor dem Tor kürzt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde hat gut 26.000 Einwohner auf gut zehn Quadratkilometern. Die Straßen sind darauf ausgelegt, den Ort zu erschließen und keine Baustellenflotte aufzunehmen. Ein Sattelzug, der an einer Einmündung wartet, blockiert schnell Buslinien und Anwohner. Lieferfenster müssen deshalb eng geplant und mit dem Baustellenalltag abgestimmt sein.
Mehrere Regionalbuslinien und die S-Bahn-Linie S 3 mit den Haltepunkten Unterhaching und Fasanenpark prägen den Verkehr. Zu den Stoßzeiten fahren Pendler Richtung München und kehren abends zurück. Wer in dieser Zeit anliefert, steht im Stau. Ein Lieferplan legt große Fahrzeuge in die ruhigeren Stunden.
Ein Teil der Zufahrten führt an Schulen und Kindergärten vorbei. Im Ort gibt es mehrere Grundschulen sowie ein Gymnasium und zehn Kindergärten. Lieferverkehr vor Schulbeginn und zum Unterrichtsende ist dort zu meiden. Die Zeitfenster sollen diese Ränder aussparen.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Materialflüsse und leiten daraus Fahrzeugarten und Anlieferzeiten ab. Das Konzept zeigt, was wann ankommen muss und wo es abgeladen wird.
Jede Lieferung erhält ein Fenster. Spediteure melden sich an und werden am Tor in der vereinbarten Reihenfolge angenommen. So entsteht kein Rückstau in die Wohnstraße.
Wir legen Anfahrtsrouten von den Autobahnanschlüssen bis zur Baustelle fest und geben sie den Lieferanten vor. Straßen mit Schulwegen und enge Einmündungen lassen wir aus.
Wir bereiten Anträge für Halteverbote und Sondernutzungen vor und informieren Anlieger über Zeiten mit viel Verkehr. Genehmigungen erteilt die zuständige Stelle.
Lieferfahrzeuge warten nicht mehr im öffentlichen Raum. Das entlastet Anwohner und Buslinien.
Der Kran wird nicht durch Verspätungen blockiert, weil Ankünfte und Hubzeiten zusammen geplant sind.
Spediteure kennen Route und Fenster vorher und fahren weniger Umwege.
Das Konzept lässt sich anpassen, wenn sich Bauphase oder Verkehrslage ändern.
→ Die Slot-Vergabe verteilt Ankünfte über den Tag. Ein Pufferfenster fängt Verspätungen ab, damit die nächste Lieferung nicht auf der Straße wartet.
→ Große Fahrzeuge werden in Zeiten mit weniger Pendlerverkehr gelegt. Bei Bedarf teilen wir Ladungen auf kleinere Fahrzeuge auf.
→ Fenster rund um Schulbeginn und Unterrichtsende bleiben frei. Wo es nicht anders geht, sichert Personal am Tor die Ein- und Ausfahrt.
→ Kranzeiten und Anlieferungen werden gemeinsam geplant. Bei Fertigteilen und Betonlieferungen legen wir das Fenster auf den Kranplan.
Betonlieferungen und Bewehrung kommen in dichter Folge und brauchen feste Zeiten und kurze Standzeiten vor dem Tor.
Große Elemente und Fertigteile erfordern Sondertransporte und abgestimmte Routen von der Autobahn.
Anlieferung außerhalb der Bring- und Abholzeiten, mit gesichertem Torbereich.
Aushub und Rohrlieferungen wandern mit der Baustelle durch den Straßenraum und brauchen laufend angepasste Routen.

Wir sammeln Bauablauf, Materiallisten und Kranzeiten und klären, welche Fahrzeuge kommen.
Aus den Daten entstehen Zeitfenster, Routen und Regeln für die Abfertigung am Tor.
Spediteure und Gewerke bekommen Fenster und Anfahrtsweg vor der ersten Lieferung mitgeteilt.
Wir überwachen die Abfertigung und passen Fenster an, wenn sich Bauphase oder Verkehr ändern.
Liegt eine Baustelle an einer Wohnstraße mit Buslinie, dann kommt ein Sattelzug mit Fertigteilen zur falschen Zeit schnell zum Stehen. Der Bus hält an, Anwohner kommen nicht aus der Einfahrt. Wir legen in diesem Fall die Fertigteillieferung auf ein Zeitfenster außerhalb der Stoßzeiten und lassen den Fahrer am Vortag die Route bestätigen.
Kommt an einem Tag viel Material gleichzeitig, dann verteilen wir die Ankünfte auf mehrere Fenster und halten ein Reserve-Fenster frei. Der Kranführer weiß vorher, wann er abladen muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Zufahrt, Wendefläche und Abladeplatz liegen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beides planen wir gemeinsam.
Die operative Umsetzung am Tor führt die Zeitfenster aus. Der Schrankendienst lässt nur angemeldete Fahrzeuge ein und gibt die Ausfahrt frei. So wird aus dem Plan eine geordnete Abfertigung.
Eine pauschale Uhrzeit gibt es nicht. Wir meiden Pendlerzeiten Richtung München und die Ränder des Schulbetriebs und prüfen die Fenster vor Ort. Welche Zeiten passen, hängt von Straße und Nachbarschaft der jeweiligen Baustelle ab.

Nennen Sie uns Bauzeitraum und Lieferumfang. Wir schlagen Ihnen ein Konzept mit Zeitfenstern und Routen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Unterhaching. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit