
Auf Baustellen arbeiten Menschen mit Kran, Gerüst, Baugrube und schwerem Gerät. Passiert etwas, entscheiden die ersten Minuten. In Unterhaching liegen viele Baufelder in engen Straßen zwischen Wohnhäusern. Ein Rettungsfahrzeug muss die Einsatzstelle auch erreichen können.
Ein Betriebssanitäter übernimmt die Erstversorgung bis der Rettungsdienst eintrifft und weist ihn ein. Wir planen für Baustellen in Unterhaching den Einsatz von Betriebssanitätern nach Größe und Gefährdung des Vorhabens. Was an Ausrüstung gebraucht wird, stimmen wir nach Absprache ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wie viele Menschen auf einer Baustelle arbeiten, entscheidet über Pflicht und Umfang. Nach DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter bei mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Die meisten Vorhaben in einer Gemeinde dieser Größe liegen darunter. Größere Neubauten und Gewerbeprojekte können die Schwelle in der Hochphase überschreiten.
Die Gefährdung hängt weniger von der Gemeinde als von der Arbeit ab. Baugruben, Arbeiten in der Höhe, Kranbetrieb und Tiefbau an Leitungen bergen typische Verletzungsrisiken. Dort ist eine schnelle Erstversorgung wichtig. Der Sanitäter kennt die Gefahrenstellen der Baustelle.
Enge Wohnstraßen erschweren die Anfahrt. Ein Rettungswagen braucht eine freie Zufahrt. Lieferfahrzeuge oder Container dürfen sie nicht verstellen. Der Sanitäter weist ein und hält den Weg frei. Die Anbindung über A 8, A 995 und Ortsstraßen sowie wechselnder Verkehr spielen bei der Planung der Rettungswege eine Rolle.

Der Betriebssanitäter versorgt Verletzte und Erkrankte, bis der Rettungsdienst übernimmt. Er dokumentiert den Vorfall nach den gesetzlichen Vorgaben.
Wir klären mit der Bauleitung, wo der Rettungsdienst einfährt und wo er hält. Das Personal weist Fahrzeuge ein und hält die Zufahrt frei.
Brandschutzhelfer sind in der Evakuierung geschult und kennen die Brandrisiken einer Baustelle. Notwendige Löschmittel stimmen wir nach Absprache ab.
Neben dem Sanitäter sind weitere Kräfte als Ersthelfer ausgebildet. So ist auch auf weitläufigen Flächen schnell jemand zur Stelle.
Verletzte werden sofort versorgt, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Der Rettungsdienst findet eine freie Zufahrt und eine Einweisung.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 wird an der Zahl der Versicherten geprüft.
Vorfälle werden dokumentiert. Die Bauleitung hat einen Ansprechpartner.
→ Wir legen die Zufahrt vorher fest und benennen einen Einweiser am Tor. Container und Lieferfahrzeuge dürfen sie nicht verstellen.
→ Wir sehen uns die Zahl der Versicherten in den Bauphasen an und prüfen sie gegen die DGUV Vorschrift 1. Auch unterhalb der Schwelle kann Sanitätsdienst sinnvoll sein.
→ Der Sanitäter lernt vor dem Einsatz Baugrube, Kranbereich und Gerüste kennen. Bei schwer zugänglichen Stellen planen wir die Rettung im Voraus.
→ Ersthelfer sind in kleinen Teams eingeplant. Der Notruf und die Zufahrt sind allen Beteiligten bekannt und ausgehängt.
Größere Teams, Kranbetrieb und viele Gewerke in der Hochphase.
Baugrube, Schalung und Gerüste bergen typische Absturz- und Quetschgefahren.
Arbeiten in Gräben mit schwerem Gerät, oft neben Verkehr.
Arbeiten an bestehenden Gebäuden mit Staub, Abbruch und engen Zugängen.

Wir sehen uns Bauablauf, Gewerke und Zahl der Beschäftigten an.
Einsatzzeiten, Rettungswege und Notrufablauf werden festgelegt.
Der Sanitäter lernt die Baustelle kennen. Die Beschäftigten erfahren, wen sie im Notfall rufen.
Vorfälle werden festgehalten und die Bauleitung bekommt Bericht.
Liegt eine Großbaustelle für ein Gewerbegebäude mit Kranbetrieb und Tiefbau im Ort, dann arbeiten zeitweise mehr als 100 Menschen gleichzeitig dort. In diesem Fall ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Wir planen Einsatzzeiten für die Hochphase und stimmen Ausrüstung nach Absprache ab.
Stürzt dann jemand in die Baugrube, dann versorgt der Sanitäter ihn und weist den Rettungsdienst über die freigehaltene Zufahrt ein. Der Vorfall wird dokumentiert. Die Bauleitung erfährt sofort davon.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege und Sammelstelle legen wir schon bei der Baustelleneinrichtung fest. Dann stehen Container und Lager nicht im Weg, wenn es darauf ankommt.
Mit der Zugangskontrolle am Tor arbeitet der Sanitäter eng zusammen. Das Tor-Personal kennt den Weg für den Rettungsdienst und lässt Einsatzfahrzeuge sofort passieren. Auch die Anlieferung wird so geplant, dass die Zufahrt frei bleibt.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten. Für kleinere Baustellen gilt die Pflicht nicht. Ein Sanitätsdienst kann trotzdem sinnvoll sein, wenn die Arbeiten gefährlich sind.

Nennen Sie uns Größe, Arbeiten und Bauzeitraum. Wir schlagen Ihnen einen Einsatz vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Unterhaching. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit