
Neumarkt i.d.OPf. liegt an einer Wasserscheide: Was nördlich davon abfließt, erreicht über Schwarzach und Regnitz den Main, was südlich abfließt, über Sulz und Altmühl die Donau. Dazu kommen der Ludwig-Donau-Main-Kanal, Quellen am Jurakalk und mehrere Schutzgebiete im Landkreis. Eine Baustelle trifft hier schnell auf Auflagen aus dem Natur- und Gewässerschutz.
Ökologische Baubegleitung heißt, diese Auflagen im Bauablauf einzuhalten und nachzuweisen. Sie umfasst die Überwachung umweltrelevanter Maßnahmen, den Schutz von Vegetation und Gewässern und die Kontrolle von Amphibienzäunen. In Neumarkt i.d.OPf. gehören dazu vor allem Wasser, Boden und Artenschutz.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Landkreis hat sieben Naturschutzgebiete, darunter die Neumarkter Sanddünen, dazu 24 Landschaftsschutzgebiete und 19 FFH-Gebiete. Ob ein Baufeld in der Nähe eines solchen Gebiets liegt, entscheidet über Auflagen und Kontrollpflichten. Wer früh klärt, welche Schutzkategorie gilt, vermeidet Baustopps und Nachforderungen.
Die Gewässerlage ist vielfältig. Der historische Ludwig-Donau-Main-Kanal durchquert die Stadt von Nord nach Süd, der Pilsach-Leitgraben speist ihn mit Wasser. An den Hängen des Jura treten Quellen aus dem Kalkstein aus. Baustellen in der Nähe von Gewässern brauchen sicheren Umgang mit Treibstoffen und Schmierstoffen, saubere Lagerung und eine Dokumentation, die Prüfungen standhält.
Der Boden ist uneinheitlich: Im Talkessel liegt überwiegend Sand, an den Rändern Lehm, an den Hängen Kalkstein. Das beeinflusst Aushub, Wiederverwendung und Erosionsschutz. Mit rund 880 Millimetern Jahresniederschlag fällt in Neumarkt i.d.OPf. mehr Regen als in der Umgebung. Offene Böden und Haufwerke müssen deshalb gegen Abschwemmung gesichert werden.

Wir überwachen und dokumentieren die umweltrelevanten Auflagen der Baugenehmigung: Vegetationsschutz, Baumschutz, Schutz von Gewässern und Böden. Abweichungen melden wir der Bauleitung, bevor sie zu Beanstandungen werden.
Wo Amphibienzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir ihren Zustand, dokumentieren Funde und sorgen für die fachgerechte Umsetzung der Tiere. Das betrifft vor allem Baufelder nahe Feuchtflächen und Gräben.
Lagerflächen für Betriebsstoffe, Betankung und Waschplätze werden so angelegt, dass nichts in Boden oder Gewässer gelangt. Wir kontrollieren sie regelmäßig und halten die Ergebnisse fest.
Umweltmaßnahmen laufen mit dem Tagesgeschäft: bei der Entsorgung, bei der Reinigung der Zufahrt und beim Umgang mit Aushub. So bleibt Naturschutz kein Fremdkörper im Zeitplan.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden eingehalten und sind belegt.
Mögliche Baustopps durch Verstöße werden früh vermieden.
Gewässer und Boden sind durch saubere Lagerung und Kontrolle geschützt.
Die Dokumentation steht für Behörden und Bauherren jederzeit bereit.
→ Vorab wird geklärt, welche Schutzkategorie gilt und welche Auflagen daraus folgen. Zäune, Arbeitszeiten und Zufahrt werden darauf abgestimmt.
→ Betankung und Lagerung finden auf gesicherten Flächen statt. Auffangwannen und Kontrollgänge sind Teil des Tagesablaufs, die Ergebnisse werden dokumentiert.
→ Haufwerke werden abgedeckt oder abgesichert, Gräben und Zufahrten kontrolliert. Nach Regen wird das Baufeld auf Auswaschungen geprüft.
→ Schutzzäune werden rechtzeitig gestellt und regelmäßig kontrolliert. Funde und Umsetzungen werden festgehalten.
Auflagen aus Natur- und Landschaftsschutz sind einzuhalten und zu dokumentieren.
Gewässerschutz bei Betankung, Lagerung und Regenwasserableitung.
Eingriff in Boden und Vegetation, oft mit Auflagen zu Artenschutz und Amphibienzäunen.
Umgang mit Betriebsstoffen und Aushub neben laufender Produktion.

Wir lesen die Genehmigung, klären Schutzgebiete und Gewässer in der Nähe und legen Prüfpunkte fest.
Zäune, gesicherte Flächen und Abdeckungen werden vor Baubeginn hergestellt.
Wir prüfen die Maßnahmen im Takt der Bauphasen und halten die Ergebnisse schriftlich fest.
Am Ende erhalten Sie eine Dokumentation, die die Einhaltung der Auflagen nachweist.
Liegt ein Baufeld in Neumarkt i.d.OPf. am Rand der Stadt nahe einem Graben oder einer Feuchtfläche, dann verlangt die Genehmigung häufig einen Amphibienzaun und den Schutz des Gewässers. Vor Baubeginn wird der Zaun gestellt. Die Betankung wird auf eine gesicherte Fläche verlegt.
Während der Bauzeit kontrolliert die Umweltbegleitung den Zaun, prüft Auffangwannen und hält Funde fest. Nach starkem Regen wird das Baufeld auf Abschwemmungen geprüft. Am Ende steht eine Dokumentation, die die Einhaltung der Auflagen belegt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltbegleitung ist mit der Baustelleneinrichtung verknüpft: Wo Betankung, Waschplatz und Lager liegen, bestimmt das Risiko für Boden und Gewässer. Diese Flächen werden schon in der Planung berücksichtigt.
Auch die operative Baulogistik trägt dazu bei. Entsorgung, Reinigung und Lagerung laufen nach den gleichen Regeln wie die Umweltkontrollen. So ist jede Maßnahme dokumentiert. Die Bauleitung hat einen Ansprechpartner.
Im Landkreis liegen sieben Naturschutzgebiete, darunter die Neumarkter Sanddünen, außerdem 24 Landschaftsschutzgebiete und 19 FFH-Gebiete. Ob Ihr Baufeld betroffen ist, klären wir vor Baubeginn anhand der Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lage. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neumarkt i.d.OPf.. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit