
Neuburg an der Donau liegt zwischen zwei Naturräumen, die beim Bauen Beachtung verlangen. Im Norden grenzt das Naturschutzgebiet Finkenstein an die Stadt, im Süden beginnt das Altbayerische Donaumoos, ein einst riesiges Niedermoor, das seit über 200 Jahren entwässert wird. Dazwischen fließt die Donau, die sich bei der Stadt teilt und die Leopoldineninsel umschließt.
Die ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Naturschutzauflagen einer Baugenehmigung auf der Baustelle eingehalten werden. Sie überwacht und dokumentiert umweltrelevante Maßnahmen. Staffsec Solution GmbH übernimmt diese Kontrollen für Baustellen in Neuburg an der Donau in Verbindung mit dem Baustellenalltag, etwa Zaunkontrollen, Sichtungen und Berichte.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wasser und Ufer bilden den ersten Schwerpunkt. Die Donau ist in Neuburg ein prägender Fluss. An ihrem Ufer sind Baumaßnahmen mit wasserrechtlichen Auflagen verbunden. Dazu gehören Schutz vor Einträgen ins Wasser, geordnete Lagerung von Betriebsstoffen und Vorsorge bei steigendem Pegel. Der mobile Hochwasserschutz am Donaukai zeigt, dass Hochwasser im Stadtbild eine Rolle spielt.
Der zweite Schwerpunkt ist das Donaumoos. Der Boden besteht aus Torf, der durch Entwässerung und Ackerbau seit 1796 um etwa drei Meter abgenommen hat und weiter um ein bis zwei Zentimeter im Jahr sackt. Der Donaumoos-Zweckverband arbeitet an Moor- und Lebensraumschutz. Baumaßnahmen im Umfeld müssen mit Aushub, Entwässerung und Eingriffen in den Wasserhaushalt vorsichtig umgehen.
Der dritte Schwerpunkt sind Schutzgebiete und Arten. Im Landkreis gibt es nach vorliegenden Angaben sechs Naturschutzgebiete, 15 Landschaftsschutzgebiete und neun FFH-Gebiete. Wo ein Vorhaben in der Nähe liegt, prüft die Genehmigung häufig, ob Tiere und Pflanzen betroffen sind. Dann gehören Schutzzäune, Kontrollgänge und Dokumentation zu den Auflagen.

Wir überwachen, ob die Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle umgesetzt werden, halten Beobachtungen fest und melden Abweichungen an die Bauleitung.
Wo Amphibien- oder Reptilienzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir deren Zustand regelmäßig, dokumentieren Funde und stimmen das weitere Vorgehen mit der zuständigen Stelle ab.
Wir achten auf getrennte Lagerung von Aushub, geordnete Betriebsstoffe, Abdichtung gegen Einträge und den Umgang mit Wasser aus Baugruben.
Kontrollen werden mit Datum und Befund aufgezeichnet. Die Berichte können der Genehmigungsbehörde vorgelegt werden.
Naturschutzauflagen werden eingehalten, sodass Baustopps seltener drohen.
Boden und Wasser werden vor Verunreinigung geschützt.
Behörden erhalten nachvollziehbare Berichte statt Einzelnotizen.
Umweltmaßnahmen laufen im Baustellenalltag mit, ohne eine zusätzliche Stelle zu brauchen.
→ Betriebsstoffe werden auf dichten Flächen gelagert, Wasser aus der Baugrube wird nach den Vorgaben der Behörde abgeleitet. Bei steigendem Pegel gilt ein festgelegter Räumungsablauf.
→ Aushub wird getrennt gelagert und der Eingriff in den Wasserhaushalt möglichst klein gehalten. Entwässerungen werden mit den Fachstellen abgestimmt.
→ Baufeld, Zufahrten und Lagerflächen werden so gelegt, dass das Schutzgebiet unberührt bleibt. Grenzen werden sichtbar markiert.
→ Ein Kontrollplan legt fest, wann und wo geprüft wird. Die Ergebnisse gehen in einen Bericht, der bei Rückfragen vorliegt.
Maßnahmen nahe dem Fluss mit wasserrechtlichen Auflagen und Hochwasservorsorge.
Neubauten und Erweiterungen auf Torfboden mit Auflagen zu Boden und Wasserhaushalt.
Straßen- und Brückenbau wie die geplante zweite Donaubrücke, bei dem Gewässer und Uferzonen berührt werden.
Neue Quartiere nahe Schutz- und Landschaftsschutzgebieten mit Kontrollbedarf.

Wir lesen die Genehmigung und stellen zusammen, welche Umweltauflagen auf der Baustelle gelten.
Aus den Auflagen entsteht ein Plan mit Kontrollorten, Abständen und Zuständigkeiten.
Zäune, Lager, Wasserführung und Boden werden geprüft, Befunde werden festgehalten.
Die Berichte gehen an Bauleitung und Behörde. Zum Ende wird die Baustelle umweltgerecht übergeben.
Liegt ein Bauvorhaben am Rand des Donaumoos, dann schreibt die Genehmigung oft Maßnahmen zum Boden- und Artenschutz vor. Die ökologische Baubegleitung legt Zaunlinien fest, kontrolliert sie in vereinbarten Abständen und dokumentiert Beobachtungen. Aushub wird getrennt gelagert und Entwässerung mit den Fachstellen abgestimmt.
Liegt eine Baustelle nahe der Donau, dann stehen Wasser und Hochwasser im Vordergrund. Betriebsstoffe lagern geschützt, Material wird oberhalb der Hochwasserlinie gelegt. Bei steigendem Pegel wird das Baufeld nach einem festgelegten Ablauf geräumt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologischen Aufgaben sind mit Baustelleneinrichtung und Logistik verzahnt. Lagerflächen, Zufahrten und Zäune werden von Anfang an so geplant, dass Schutzgebiete und Gewässer geschont werden. Das spart spätere Umplanungen.
Im laufenden Betrieb melden die Kontrollen ihre Ergebnisse an die Bauleitung. Auffälligkeiten werden früh angesprochen, damit sie sich lösen lassen, bevor sie den Bauablauf aufhalten.
Wenn die Genehmigung sie verlangt, etwa bei Vorhaben nahe Schutzgebieten, am Flussufer oder im Donaumoos. Wir klären anhand der Unterlagen, welche Kontrollen verlangt sind. Geplant werden sie mit der Bauleitung.

Nennen Sie uns Lage, Auflagen und Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Kontrollen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neuburg an der Donau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit