
Neu-Ulm liegt an der Donau. Im Stadtgebiet liegen außerdem die Auwälder der unteren Iller. Etwa 236 Hektar des Stadtgebiets sind Gewässer, rund 1.270 Hektar Wald und Gehölze. Wer hier baut, bewegt sich selten weit von Wasser, Bäumen oder Grünflächen entfernt.
Umweltkontrollen auf der Baustelle sorgen dafür, dass Auflagen aus der Genehmigung eingehalten werden. Dazu zählt die ökologische Baubegleitung mit Kontrollen, Dokumentation und Abstimmung mit den Behörden. Wir setzen sie als Teil des Baustellenbetriebs um.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Stadtgebiet liegt der Naturwald „Auwälder der unteren Iller“, ein größeres Schutzgebiet für Auwälder. Der Landkreis verzeichnet außerdem mehrere Naturschutz-, Landschaftsschutz- und FFH-Gebiete. Wer in der Nähe baut, muss damit rechnen, dass Naturschutzauflagen in die Genehmigung einfließen, etwa zu Baufeldgrenzen, Bauzeiten oder Vegetationsschutz.
Die Donau mit der Kleinen Donau, die Insel „Der Schwal“ und die Badeseen wie Ludwigsfelder See und Pfuhler See prägen die Gewässerlandschaft. Bei Erdarbeiten oder Abbruch in Wassernähe geht es um Schutz von Gewässern und Ufern. Die Stadt arbeitet seit Jahren am Hochwasserschutz. Auch das spielt bei Baugruben und Lagerplätzen eine Rolle.
Der Untergrund der Region ist von Kies geprägt: Der Landkreis liegt auf der Iller-Lech-Platte, einer Kiesplatte. Kiesböden lassen Wasser schnell versickern. Verunreinigungen auf der Baustelle können deshalb in den Untergrund gelangen, sodass der Umgang mit Treibstoffen, Ölen und Baustoffen sorgfältig zu kontrollieren ist.

Wir überwachen und dokumentieren die Maßnahmen, die in der Genehmigung stehen. Dazu zählen Schutz von Bäumen und Gehölzen, Einhaltung von Baufeldgrenzen und Beachtung von Bauzeitfenstern.
Wo Amphibienzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir sie regelmäßig auf Schäden und Lücken. Funde werden dokumentiert. Die Tiere werden fachgerecht umgesetzt.
Wir achten darauf, dass nichts in Boden oder Wasser gelangt. Lagerflächen für Treibstoffe, Betankung und Reinigung werden regelmäßig besichtigt.
Kontrollen werden schriftlich festgehalten und mit Fotos belegt. Auflagen der Naturschutzbehörde lassen sich damit gegenüber der Stelle nachweisen.
Auflagen der Genehmigung sind in den Baustellenalltag eingebaut und werden nicht erst nachträglich geprüft.
Die Behörde erhält belegbare Berichte statt bloßer Zusagen.
Boden- und Gewässerrisiken fallen früh auf, bevor sie teuer werden.
Der Bauablauf wird weniger durch Rückfragen und Stillstand gestört.
→ Wir kennen die Auflagen aus der Genehmigung und tragen ihre Einhaltung in die Kontrolle ein. Abweichungen melden wir direkt an die Bauleitung.
→ Wir kontrollieren Lagerung und Betankung und besichtigen Böschungen und Ufer regelmäßig, damit nichts abgeschwemmt wird oder versickert.
→ Betriebsstoffe und Baustoffe lagern auf geeigneten Flächen. Wir prüfen die Umsetzung regelmäßig und halten das Ergebnis schriftlich fest.
→ Wo Schutzzäune vorgesehen sind, kontrollieren wir sie regelmäßig. Funde werden festgehalten und fachgerecht versetzt.
Wohngebiete, die an Wald, Auen oder Grünflächen grenzen, tragen oft Naturschutzauflagen.
Brücken, Ufer- und Hochwasserschutzbauten greifen in Gewässerlebensräume ein.
Erdarbeiten und Baugruben auf durchlässigem Untergrund verlangen Bodenschutz.
Konversionsareale und Gewerbeflächen verlangen sorgfältigen Umgang mit Boden und Abfall.

Wir lesen die Naturschutz- und Gewässerauflagen Ihrer Genehmigung.
Wir legen Kontrollpunkte, Abstände und Dokumentation fest.
Wir besichtigen Baufeld, Lager und Schutzeinrichtungen und halten das Ergebnis fest.
Sie erhalten die Berichte. Den Plan passen wir an Jahreszeit und Bauphase an.
Liegt ein Baugebiet am Rand eines Auwaldes, dann enthält die Genehmigung meist Auflagen zu Baufeld, Rodungszeiten oder Schutzzäunen. In diesem Fall tragen wir die Auflagen in einen Kontrollplan ein, besichtigen das Baufeld in festen Abständen und dokumentieren jeden Rundgang mit Fotos.
Wird dagegen in Gewässernähe gegraben, dann stehen Lagerung und Betankung im Mittelpunkt. Wir legen gemeinsam fest, wo Betriebsstoffe stehen dürfen. Regelmäßig prüfen wir, ob nichts in den durchlässigen Boden gelangt.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Umweltkontrollen laufen nicht neben der Baustelle her. Wir verbinden sie mit Einrichtung und Entsorgung: Dort, wo Lager und Mulden stehen, wird auch auf Boden und Wasser geachtet. So entstehen keine Doppelwege.
Ändern sich Bauphase oder Jahreszeit, passen wir den Kontrollplan an. Frühjahr und Herbst bringen andere Anforderungen als Winter.
Ja. Im Stadtgebiet liegt der Naturwald „Auwälder der unteren Iller“. Der Landkreis kennt zudem mehrere Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Ob Ihr Vorhaben betroffen ist, zeigt sich in der Genehmigung und der Abstimmung mit der Behörde.

Schicken Sie uns die Auflagen Ihrer Genehmigung. Wir stellen einen Kontrollplan dafür auf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neu-Ulm. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit