
Karben liegt rund 15 Kilometer von Frankfurt am Main entfernt am südlichen Ende der Wetterau. Die Bundesstraße 3 verbindet die Stadt mit Frankfurt und Gießen, die Autobahnen A 5 bei Friedberg und A 661 am Preungesheimer Dreieck sind angebunden. Für Lieferungen ist das eine gute Ausgangslage, die dennoch Planung braucht.
Denn die letzten Meter entscheiden. Zwischen Bundesstraße und Baustelle liegen Ortsdurchfahrten, Kreisverkehre und Wohnstraßen. Logistik-Management heißt, diese Strecke für jede Lieferung festzulegen: Wann kommt welcher Lkw, wo hält er und wie kommt er wieder heraus.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt besteht aus sieben Ortsteilen mit eigenen Ortskernen. In Groß-Karben wurde der Durchgangsverkehr mit der 3,2 Kilometer langen Nordumgehung entlastet, die 2016 eröffnet wurde. Wer Baustellen in den Ortslagen beliefert, fährt dennoch durch Straßen, die für Schwerlastverkehr nicht gebaut wurden. Zeitfenster und Fahrwege müssen deshalb im Voraus feststehen.
Entlang der Bahnhofstraße stehen mit dem City-Center und dem Selzerbrunnencenter zwei Einkaufszentren. Dort kommen Kunden, Busse und Lieferverkehr zusammen. Eine Baustelle in dieser Lage konkurriert mit dem laufenden Betrieb um dieselbe Straße. Die Lieferungen sollten deshalb zu Zeiten liegen, in denen weniger Verkehr herrscht.
Die Main-Weser-Bahn mit der S-Bahn-Linie S6 schneidet die Stadt. Bahnübergänge und Unterführungen bestimmen, welche Strecken für große Fahrzeuge in Frage kommen. Bei der Planung der Anfahrt gehört die Höhen- und Breitenprüfung deshalb dazu, bevor ein Lieferant seine Route festlegt.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und legen fest, wie Material auf die Baustelle kommt und wo es zwischengelagert wird. Das Konzept berücksichtigt die Ortslage und die Zufahrtswege.
Lieferungen bekommen feste Zeitfenster. Das verhindert, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in einer engen Straße warten. Zufahrten für andere Verkehrsteilnehmer bleiben so frei.
Wir geben Lieferanten die Anfahrt vor, mit Hinweisen zu Höhen, Breiten und gesperrten Abschnitten. So fahren Fahrzeuge nicht auf Verdacht durch Wohngebiete.
Wo Anwohner, Geschäfte oder Betriebe betroffen sind, informieren wir über Lieferzeiten und halten Zu- und Ausfahrten frei.
Fahrzeuge stehen nicht in Wohnstraßen und blockieren keine Zufahrten.
Materialien sind zu dem Zeitpunkt da, an dem das Gewerk sie braucht.
Anwohner und Betriebe wissen, wann Lieferverkehr zu erwarten ist.
Die Bauleitung hat einen Plan, an dem sich Verzögerungen früh erkennen lassen.
→ Wir legen Fahrwege fest und vermeiden Strecken, auf denen sich große Fahrzeuge nicht begegnen können.
→ Lieferfenster liegen außerhalb der stärksten Besucherzeiten, Warteflächen werden vorab bestimmt.
→ Vor der Routenfreigabe prüfen wir Höhen und Breiten, damit kein Fahrzeug vor einer Engstelle umdrehen muss.
→ Ein gemeinsamer Lieferplan sortiert die Anfahrten der Gewerke und verteilt sie über den Tag.
Vorhaben nahe der Bahnhofstraße, bei denen Anlieferung und Besucherverkehr dieselbe Straße nutzen.
Mehrere Bauherren bauen gleichzeitig, die Anfahrt über Wohnstraßen muss gebündelt werden.
Anbauten an laufenden Standorten, bei denen Bau- und Betriebsverkehr getrennt geführt werden.
Vorhaben nahe der Main-Weser-Bahn mit eingeschränkten Zugängen und festen Anlieferpunkten.

Wir prüfen Strecken, Engstellen und Nachbarschaft und legen die Zufahrt fest.
Aus dem Bauablauf entsteht ein Plan mit Zeitfenstern je Gewerk und Lieferung.
Jeder Lieferant erhält Zeit, Route und Entladeort.
Wenn sich der Ablauf ändert, passen wir Fenster und Wege an und informieren alle Beteiligten.
Liegt ein Neubau in einem Ortskern, dessen Straße für zwei Lkw nicht breit genug ist, dann wird die Anlieferung in Fenster geteilt. Jeder Lieferant bekommt eine Uhrzeit und eine Route. Das Entladen erfolgt auf der Baustelle, nicht auf der Straße.
Gehört zur Baustelle zusätzlich ein Betrieb nebenan, der selbst Lieferverkehr hat, dann stimmen wir die Zeiten mit ihm ab. So treffen sich Bau- und Betriebsverkehr nicht an derselben Zufahrt.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
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Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Das Konzept wächst mit dem Bauablauf. Beim Rohbau stehen Beton, Stahl sowie Schalung im Vordergrund, im Ausbau viele kleine Lieferungen. Wir passen Zeitfenster und Lagerflächen an, wenn sich der Bedarf ändert.
Die Absprache läuft mit Bauleitung, Polier und den Lieferanten. Ziel ist ein Plan, den alle kennen und der bei Änderungen angepasst werden kann.
Sinnvoll ist es vor der Ausschreibung der Gewerke, spätestens vor dem Baubeginn. Dann lassen sich Zufahrt und Lieferfenster in die Verträge aufnehmen und müssen nicht nachträglich verhandelt werden.

Beschreiben Sie uns Baustelle und Gewerke, dann entwerfen wir ein Konzept mit Zeitfenstern und Routen, das zur Lage passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Karben. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit