
Wer in Hanau baut, liefert fast immer über stark befahrene Achsen an. Die A 45 und die A 66 treffen sich im Stadtgebiet am Hanauer Kreuz, dazu kommen die Bundesstraßen B 8, B 43 und B 45. Das ist für den Lieferverkehr ein Vorteil, doch die letzten Meter bis zur Baustelle sind häufig eng, ob in der Innenstadt oder im Wohngebiet.
Unser Logistik-Management in Hanau legt fest, wann welche Lieferung ankommt und wie sie durch die Umgebung zur Baustelle findet. Das beginnt mit einem Konzept für Materialflüsse und endet bei der täglichen Steuerung der Zeitfenster.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat zehn Stadtteile, die über Main und Kinzig verbunden sind. Wer Material aus dem Umland oder aus dem Hafen anliefert, muss je nach Baustelle durch sehr unterschiedliche Straßen. In Wolfgang und Großauheim sind es breite Zufahrten, in der Innenstadt rund um Marktplatz und Rosenstraße dagegen schmale Straßen mit Fußgängerzone und Busverkehr.
Hanau ist auch ein Knoten der Schiene. Mehrere Bahnstrecken laufen im Hauptbahnhof zusammen. Rund um den Bahnhof liegen Bauvorhaben im Verkehrsraum, die selbst Zulieferer anziehen. Wo zusätzlich Lkw auf Rampen, Brücken und Unterführungen treffen, hilft nur eine verbindliche Taktung.
Und schließlich der Mainhafen: Er ist der zweitgrößte Hafen am Main und hat eine eigene Hafenbahn. Ein Teil der Baustoffe kommt über Schiff und Schiene, den Rest übernimmt der Lkw. Das Logistik-Management in Hanau verbindet beides zu einem Ablauf, in dem Umschlag und Anlieferung zusammenpassen.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus ab, wann welche Mengen gebraucht werden. Das Konzept berücksichtigt Zufahrtsrouten durch die Stadtteile und die Lage der Baustelle zu den Hauptachsen.
Jeder Lkw bekommt ein festes Zeitfenster. Dadurch warten keine Fahrzeuge auf der Straße. Die Nachbarschaft wird nicht von aufgestautem Verkehr belastet. Eine Lieferung außerhalb des Fensters wird gesondert geklärt.
Wir berücksichtigen Anliegerinteressen, Busverkehr und Fußgängerbereiche, damit Anlieferungen die Umgebung möglichst wenig stören. Welche Genehmigungen nötig sind, klären wir mit Ihnen vor dem Start.
Wechselt das Gewerk oder verschiebt sich der Termin, ändern sich auch die Mengen. Wir passen die Planung an und halten die Beteiligten über die Änderungen auf dem Laufenden.
Lieferungen kommen in festen Zeitfenstern statt zufällig.
Die Straße vor der Baustelle bleibt frei, die Nachbarschaft wird weniger belastet.
Gewerke und Kran werden nicht durch Wartezeiten ausgebremst.
Änderungen im Bauablauf fließen direkt in die Lieferplanung ein.
→ Lieferungen werden zeitlich gestaffelt und nach Fahrzeuggröße gebündelt, damit nur so viele Fahrzeuge anrollen, wie die Straße verträgt.
→ Wir legen Zeitfenster abseits der üblichen Spitzen und planen Ausweichwege für den Fall, dass die Hauptachse stockt.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verhindert, dass Kran, Stapler und Entladefläche doppelt belegt sind.
→ Wir planen Lärmzeiten, Haltebereiche und Wege so, dass Zufahrten frei bleiben und Beschwerden gar nicht erst entstehen.
Viele Gewerke arbeiten gleichzeitig, die Materialmengen sind groß und die Zufahrten müssen für mehrere Bauabschnitte reichen.
Wenig Fläche, Fußgängerzone und Busverkehr: Hier entscheiden Zeitfenster über den Ablauf.
Erweiterungen und Umbauten im Industriepark Wolfgang mit Schwertransporten und geregelter Zufahrt.
Baustoffe über Mainhafen und Hafenbahn, die auf der letzten Strecke per Lkw weiterlaufen.

Wir lesen Bauzeitenplan und Materiallisten und leiten den Lieferbedarf je Woche ab.
Anfahrtswege, Haltebereiche und Slots werden mit Bauleitung und Umfeld abgestimmt.
Anmeldung, Einweisung und Reihenfolge laufen über den Lieferkalender.
Wir halten fest, wo es klemmt. Danach passen wir Fenster und Routen an.
Liegt eine Baustelle in einer Straße mit Busverkehr und Geschäften, dann können nicht mehrere Lkw gleichzeitig warten. Wir ordnen die Lieferungen dann nach Zeitfenstern, bündeln kleinere Mengen und halten die Zufahrt zwischen den Anlieferungen frei.
Wird ein großes Vorhaben an einem Industriestandort ausgeführt, dann geht es weniger um Enge als um Menge. Hier gliedern wir die Anlieferung nach Abschnitten, prüfen, ob Umschlag am Hafen oder per Bahn sinnvoll ist. Den Rest steuern wir über feste Fenster.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt dort an, wo die Baustelleneinrichtung aufhört. Aufstellflächen und Zufahrten sind geklärt, nun wird bestimmt, was wann ankommt. Die operative Umsetzung auf der Baustelle folgt dem Lieferplan.
Wo die Baustelle zusätzlich Zugangs- und Fahrzeugkontrolle braucht, fließt der Lieferkalender direkt in den Einsatzplan der Baustellensicherheit ein, damit Fahrzeuge zügig durch die Einfahrt kommen.
Das hängt von der Zufahrt und der Zahl der Gewerke ab. Bei beengter Lage vergeben wir kürzere und häufigere Fenster, bei großer Fläche genügen längere Blöcke. Wir legen das gemeinsam mit der Bauleitung fest.

Beschreiben Sie uns Vorhaben und Zufahrt, dann melden wir uns mit einem Vorschlag für Konzept und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hanau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit