
Material kommt nach Babenhausen meist über die Bundesstraße 26 oder über die Landstraßen der Umgebung. Die Stadt liegt im Rhein-Main-Gebiet, rund 34 Kilometer südöstlich von Frankfurt am Main, direkt an der Grenze zu Bayern. Von dort laufen die letzten Kilometer bis zur Baustelle durch Ortslagen, in denen Lastwagen schnell zum Thema werden.
Logistik-Management heißt hier: Lieferungen bündeln, Zeitfenster vergeben und die Zufahrt so organisieren, dass Nachbarn, Verkehr und Baustelle sich nicht gegenseitig im Weg stehen. Dafür entwickeln wir ein Konzept, das zur Lage des Vorhabens passt. Im Bauablauf halten wir es aktuell.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt ist der engste Teil der Stadt. Innerhalb der Stadtmauer von 1445 sind Gassen schmal und Durchfahrten begrenzt. Ein Sattelzug kommt dort in der Regel nicht an die Baustelle. Material wird deshalb auf kleinere Fahrzeuge umgeladen oder in kleinen Mengen angeliefert. Das will vorab geplant sein.
Außerhalb des Kerns ist das Bild anders. Auf größeren Baufeldern am Stadtrand und in den Stadtteilen Harreshausen, Hergershausen, Langstadt, Sickenhofen und Harpertshausen sind die Wege länger. Dafür wird es bei Ortsdurchfahrten schnell eng, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig ankommen. Zeitfenster entzerren das.
Dazu kommt die Bahn. Der Bahnhof Babenhausen ist Kreuzungsbahnhof der Odenwaldbahn und liegt an der Rhein-Main-Bahn. Wo Bahnübergänge oder Pendlerverkehr den Weg kreuzen, lohnt es sich, Lieferzeiten außerhalb der Stoßzeiten zu legen. Das gilt auch für Schulwege in der Nähe von Baustellen.

Wir erfassen Materialströme, Gewerke und Zufahrtswege und leiten daraus einen Ablaufplan für Anlieferung, Zwischenlager und Abtransport ab.
Jeder Lieferant erhält ein definiertes Fenster. So warten keine Fahrzeuge auf der Straße. Die Baustelle bekommt das Material dann, wenn sie es braucht.
Wir legen Zufahrt, Wendemöglichkeit und Haltebereiche fest und stimmen die Wegeführung mit der Straßenverkehrsbehörde ab, wenn öffentlicher Raum betroffen ist.
Anwohner, Geschäfte und Schulen erhalten rechtzeitig Hinweise auf Lieferzeiten, damit Beschwerden gar nicht erst entstehen.
Lieferungen kommen planbar an und blockieren keine Zufahrt.
Wartezeiten für Fahrzeuge und Bauarbeiter werden kürzer.
Eine informierte Nachbarschaft führt zu weniger Konflikten um Lärm und Verkehr.
Der Bauablauf bleibt stabil, weil das Material zum Gewerk passt.
→ Wir planen einen Umschlagpunkt außerhalb der Mauer und liefern von dort in kleineren Einheiten an die Baustelle.
→ Feste Zeitfenster und eine zentrale Anmeldung sorgen dafür, dass immer nur ein Fahrzeug an der Einfahrt steht.
→ Anlieferungen werden möglichst außerhalb der Stoßzeiten gelegt. Betonfahrten und Sondertransporte bekommen eigene Absprachen.
→ Wir bündeln Fahrten und legen Zufahrtswege so, dass Wohnstraßen möglichst frei bleiben. Die Nachbarschaft wird vorher informiert.
Fachwerkhäuser und Bauten am Markt verlangen kleine Fahrzeuge, feste Zeitfenster und Abstimmung mit der Nachbarschaft.
Viele Gewerke arbeiten parallel auf einer großen Fläche. Ohne Slot-Vergabe stauen sich Lieferungen an der Zufahrt.
Stahl, Beton und Fertigteile kommen als Schwertransporte. Das braucht Route, Ablade- und Wendeplatz.
Bei Arbeiten an Straßen und Leitungen, etwa beim Glasfaserausbau, wandert die Baustelle. Die Anlieferung wandert mit.

Wir fahren die Zufahrt ab und notieren Engstellen, Haltemöglichkeiten und Zeiten mit viel Verkehr.
Materialströme, Zwischenlager und Zeitfenster werden zu einem Plan zusammengefasst.
Alle Lieferanten erhalten ihre Fenster, die Zufahrtsroute und einen Ansprechpartner.
Während der Bauzeit gleichen wir Lieferungen mit dem Bauablauf ab und ändern den Plan, wenn es nötig wird.
Liegt eine Sanierungsbaustelle in der Altstadt, dann endet die Zufahrt für große Fahrzeuge oft schon vor der Mauer. Dann richten wir einen Umschlagplatz ein, legen die Lieferung auf feste Zeitfenster und lassen das Material in kleinen Fahrten zum Haus bringen. Die Gasse bleibt frei. Der Marktplatz wird nicht zum Lagerplatz.
Liegt dagegen ein Baufeld an der B 26 oder am Ortsrand, dann kommt es auf die Einfahrt an. Dort stimmen wir ab, wo Fahrzeuge warten und wie sie wieder auf die Straße kommen. Ein Einweiser an der Einfahrt wird eingeplant, wenn viele Lieferungen an einem Tag zusammenfallen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept greift in die anderen Bereiche der Baustelle ein. Die Einrichtung legt fest, wo ein Fahrzeug hält. Die Sicherheit entscheidet, wer durchs Tor darf. Die operative Baulogistik nimmt das Material an und bringt es zum Gewerk. Wir stimmen diese Teile so ab, dass keiner dem anderen im Weg steht.
Ändert sich der Bauplan, ändert sich auch die Logistik. Beginnt ein neues Gewerk oder wird ein Bauabschnitt vorgezogen, passen wir Fenster und Wege an und geben die Änderung an alle Lieferanten weiter.
Innerhalb der Stadtmauer sind Gassen schmal. Viele Durchfahrten sind für Sattelzüge zu eng. Wir planen deshalb meist einen Umschlag vor der Mauer und anschließend kleinere Fahrzeuge. Welche Fahrzeuge zulässig sind, klären wir vorab mit der Stadt.

Erzählen Sie uns, was wann angeliefert werden soll. Wir schlagen Ihnen ein Konzept für Zufahrt und Zeitfenster vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Babenhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit