
Wer in Karben baut, hat es mit einer Stadt zu tun, die aus sieben Ortsteilen besteht: Burg-Gräfenrode, Kloppenheim, Okarben, Petterweil, Rendel sowie Groß- und Klein-Karben. Jeder Ortsteil bringt andere Straßenbreiten, andere Nachbarn und andere Platzverhältnisse mit. Eine Baustelleneinrichtung, die in einem Neubaugebiet am Ortsrand funktioniert, passt im engen Ortskern nicht ohne Weiteres.
Die Baustelleneinrichtung ist der Teil, der vor dem ersten Spatenstich steht. Dazu gehören Zufahrt, Containerstellplätze, Lagerflächen, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und die Beschilderung. In Karben lohnt es sich, diese Punkte früh zu klären, denn Platz ist im Zentrum knapp und am Fluss durch den Untergrund begrenzt.
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Das Zentrum rund um die Bahnhofstraße ist in den vergangenen Jahrzehnten Stück für Stück gewachsen. Dort stehen Einkaufszentren, Wohn- und Geschäftshäuser dicht beieinander. Neue Vorhaben müssen sich in die vorhandene Bebauung einfügen. Für die Einrichtung heißt das: Container und Lager lassen sich oft nicht auf dem Grundstück unterbringen, sodass Flächen auf Nachbargrundstücken oder im öffentlichen Raum abgestimmt werden müssen.
Die Nidda fließt durch Okarben sowie durch Klein- und Groß-Karben. Der Fluss wurde im 20. Jahrhundert reguliert. Streckenweise führt sie durch das Landschaftsschutzgebiet Auenverbund Wetterau. Wer in Flussnähe baut, sollte Lagerflächen für Aushub und Baustoffe außerhalb tiefer liegender Bereiche vorsehen und die Zufahrt so legen, dass sie bei Regen befahrbar bleibt.
Zwischen Klein-Karben und Rendel liegt ein Geotop, an dem festes Gestein dicht unter der Oberfläche ansteht. Solche Bodenverhältnisse spielen bei Gründungen, beim Rammen von Zaunpfosten und beim Verlegen von Leitungen eine Rolle. Die Einrichtung sollte deshalb nicht nur Flächen vorsehen, sondern auch klären, wie Anschlüsse für Strom und Wasser im Boden geführt werden.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer brauchen eine ebene, tragfähige Fläche. Im Ortskern planen wir sie platzsparend gestapelt oder auf Nachbarflächen, im Neubaugebiet großzügiger. Sanitärlösungen stimmen wir auf die Zahl der Beschäftigten ab.
Anschlusspunkte im Straßenraum müssen mit dem Versorger abgestimmt werden. Wir legen fest, wo Verteiler stehen und wie Kabel geführt werden, damit sie nicht über Zufahrten laufen und bei Fahrzeugverkehr geschützt bleiben.
An engen Ortsdurchfahrten wie in Groß- und Klein-Karben ist die Absperrung zugleich Schutz für Fußgänger und Radfahrer. Wir planen Zaunlinien, Beschilderung und Absperrungen so, dass Gehwege nutzbar bleiben, wo es der Platz zulässt.
Eine klare Wegeführung trennt Lieferverkehr vom Fußverkehr auf der Baustelle. Lagerflächen für Material und Aushub legen wir so an, dass Regenwasser nicht in Richtung Gewässer oder Nachbarn abfließt.
Alle Flächen, Anschlüsse und Zufahrten sind vor Baubeginn festgelegt und mit den Beteiligten abgestimmt.
Die Einrichtung berücksichtigt die Lage des jeweiligen Ortsteils statt eines Einheitsplans.
Container, Strom, Wasser und Absperrung kommen aus einem Konzept und greifen ineinander.
Änderungen im Bauablauf lassen sich an der Einrichtung nachführen, ohne dass der Platzbedarf neu verhandelt werden muss.
→ Wir prüfen früh, ob Container gestapelt werden können. Flächen im öffentlichen Raum stimmen wir mit der Stadt ab.
→ Aushub und Baustoffe liegen möglichst höher und mit Abstand zur Nidda, die Zufahrt wird tragfähig befestigt.
→ Wir klären vorab mit dem Baugrundgutachten, wo Zaunpfosten gesetzt und Leitungen verlegt werden können.
→ Die Einrichtung sieht Fahrwege, Wendemöglichkeiten und Absperrungen vor, die den Durchgangsverkehr möglichst wenig stören.
Wohn- und Geschäftsbauten an der Bahnhofstraße, wo Container und Lager auf engem Raum untergebracht werden müssen.
Wohnbau am Ortsrand, wie das Baugebiet Luisenthaler Straße, mit größeren Flächen für Lager und Containeranlagen.
Bauten nahe dem Fluss, bei denen Lagerflächen und Zufahrt auf den Wasserstand abgestimmt werden.
Anbauten und Hallen auf Gewerbeflächen, bei denen Baustellenverkehr und Betriebsverkehr getrennt geführt werden.

Wir sichten Lageplan, Grundstück und Umgebung und legen fest, wo Zufahrt, Container und Lager stehen können.
Strom und Wasser werden mit den Versorgern besprochen, Verteiler und Leitungswege kommen in den Plan.
Container, Zaun und Beschilderung werden gestellt, Wege und Lagerflächen markiert.
Mit jeder Bauphase prüfen wir, ob die Einrichtung noch passt. Änderungen stimmen wir mit der Bauleitung ab.
Liegt eine Baustelle im Zentrum an der Bahnhofstraße und ist das Grundstück kaum größer als das Gebäude, dann beginnt die Einrichtung mit der Frage, wo überhaupt etwas stehen darf. Wir klären, ob Container gestapelt werden, ob ein Teil des Gehwegs gesperrt werden muss und wo der Bauzaun verläuft.
Kommt dazu, dass Lieferungen nur zu bestimmten Zeiten möglich sind, dann wird die Lagerfläche klein gehalten und das Material nach Bedarf angeliefert. Der Plan enthält in diesem Fall auch die Wege für Fußgänger entlang der Baustelle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist keine einmalige Aufgabe. Wenn Rohbau, Ausbau und Außenanlagen aufeinander folgen, ändert sich der Flächenbedarf. Wir planen deshalb Phasen ein, in denen Container versetzt oder Lagerflächen umgewidmet werden.
In Karben kommt hinzu, dass Vorhaben oft nahe an Bahn, Straße oder Fluss liegen. Die Einrichtung wird mit der Bauleitung abgestimmt, damit Zufahrten, Gewässerauflagen und Sicherheitsvorgaben im Plan stehen.
Das hängt vom Vorhaben ab. Im Ortskern lässt sich oft mit gestapelten Containern und kleiner Lagerfläche arbeiten, im Neubaugebiet gibt es mehr Spielraum. Wir sehen uns das Grundstück an und sagen, was möglich ist.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben, dann klären wir Flächen, Zufahrt und Anschlüsse und sagen Ihnen, was die Einrichtung umfassen sollte.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Karben. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit