
Wer Material nach Zirndorf bringt, kommt meist aus Richtung Fürth oder Nürnberg. Die Bundesstraße 8 tangiert das Stadtgebiet im Nordwesten und ist über die Anschlussstellen an die Südwesttangente angebunden. Ab dort verteilen sich Staatsstraßen und Kreisstraßen auf zwölf Gemeindeteile. Zwischen Autobahnnähe und Gemeindeteil liegt oft nur ein Stück Straße, aber genau dort entscheidet sich, ob ein Lastzug pünktlich ankommt.
Logistik-Management heißt, diesen Weg von der Ladestelle bis zur Abladestelle zu planen. Wir legen Zeitfenster fest, sortieren Lieferungen nach Dringlichkeit und halten die Zufahrt frei. Das Konzept entsteht vor Baubeginn und wird mit jeder Bauphase angepasst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Rangaubahn läuft eingleisig durch die Stadt und kreuzt Straßen an mehreren Übergängen. Wo Schranken schließen, stehen Fahrzeuge. Ein Zeitfenster für eine Lieferung sollte deshalb nicht knapp um einen Zugtakt herumgeplant werden, sondern Reserve enthalten. Die Regionalbahn verkehrt im 30-Minuten-Takt.
Im Pinderpark und in den Innenstadtlagen liegen Landratsamt, Schulen, Einkaufszentrum und Wohnbebauung beieinander. Dort fällt der Berufs- und Schulverkehr ins Gewicht. Lieferungen morgens und mittags kollidieren mit Pendlern und Eltern, die ihre Kinder zur Schule fahren.
Für die Gemeindeteile abseits der Hauptachsen gilt das Gegenteil: Die Straßen sind frei, aber schmal. Dort ist weniger der Verkehr als die Fahrzeuglänge das Thema. Ein Sattelzug braucht eine Wendemöglichkeit oder einen Einweiser, sonst hält er die Dorfstraße auf.

Wir beschreiben, über welche Straßen Fahrzeuge zufahren, wo sie warten und wo sie entladen. Das Konzept zieht die Lage von B 8, Staatsstraßen und Bahnübergängen in die Routenwahl ein.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. So stehen nicht fünf Fahrzeuge gleichzeitig vor dem Tor. Gerade in dicht bebauten Lagen bleibt die Straße vor der Baustelle frei.
Wir sammeln Lieferwünsche, ordnen sie nach Dringlichkeit und geben den Fahrern eine klare Reihenfolge. Das spart Rangieren und Wartezeit am Tor.
Wo Sondernutzung oder Straßensperrung nötig ist, bereiten wir die Unterlagen mit vor. Für Anwohner formulieren wir verständliche Hinweise zu Lieferzeiten.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern fahren in ihr Zeitfenster ein.
Lieferungen kollidieren nicht mit Pendel- und Schulverkehr.
Die Gewerke kennen den Liefertermin ihres Materials und richten den Einbau danach aus.
Anwohner und Behörden erfahren früh, was auf sie zukommt.
→ Wir planen Puffer in die Fenster ein und legen Ausweichwege fest, die keinen Bahnübergang kreuzen.
→ Der Zeitplan meidet die Stoßzeiten. Bei schmalen Straßen werden kürzere Fahrzeuge eingeplant.
→ Wir bündeln und takten die Anlieferungen und legen die Entladeplätze im Voraus fest.
→ Die Befahrbarkeit der Zufahrt wird vor der ersten Lieferung geklärt, notfalls ändern wir die Route.
Fahrmischer müssen im Takt ankommen. Das Fenster muss zur Bahnübergangssituation und zum Tagesverkehr passen.
Viele Gewerke bestellen parallel. Ohne Takt füllt sich die Straße vor dem Gebäude.
Bei Verwaltung, Schule oder Gewerbe laufen Besucher und Lieferanten durch denselben Zugang. Wege müssen getrennt bleiben.
Aushub und Rohre bewegen viel Masse. Abtransport und Anfuhr brauchen feste Routen über Staats- und Kreisstraßen.

Wir prüfen Zufahrt, Straßenbreiten, Bahnübergänge und Verkehrsspitzen rund um die Baustelle.
Routen, Warteflächen und Entladeplätze werden festgelegt.
Lieferanten und Gewerke erhalten ihre Zeitfenster und Ansprechpartner.
Während des Baus wird der Lieferplan mit der Bauphase fortgeschrieben.
Liegt eine Baustelle im Pinderpark oder an einer Straße mit Schulweg, dann ist der Vormittag das Nadelöhr. Wir legen schwere Lieferungen wie Beton oder Stahl in die ruhigeren Stunden und lassen kleinere Anlieferungen in die Zeiten mit viel Verkehr.
Führt die kürzeste Route über einen Bahnübergang der Rangaubahn, dann prüfen wir eine Alternative über die Staatsstraße. Der Fahrer bekommt beides mitgeteilt und weiß, wann er welche Strecke nehmen soll.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf: Die Zufahrt und der Entladeplatz stehen im Flächenplan. Ändert sich dort etwas, ändert sich auch der Lieferplan.
Mit der operativen Baulogistik greift es ineinander, sobald Material vom Entladeplatz zum Einbauort gebracht wird. Der Übergabepunkt ist dann das, woran sich beide Seiten halten.
Die Rangaubahn quert Straßen an mehreren Stellen. Bei geschlossener Schranke stauen sich Fahrzeuge. Wir planen Puffer in die Zeitfenster und halten eine Route ohne Übergang als Ausweichweg bereit.

Nennen Sie uns Standort und Bauphasen. Wir entwerfen ein Lieferkonzept mit Routen und Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Zirndorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit