
Herzogenaurach hat keinen Bahnhof. Die frühere Strecke nach Erlangen-Bruck war von 1894 bis 1984 in Betrieb, die nächste Station liegt im rund sieben Kilometer entfernten Puschendorf. Baustoffe, Fertigteile und Technik erreichen die Baustellen deshalb über die Straße. Die Anschlussstelle Erlangen-Frauenaurach der A 3 und die Staatsstraßen rund um die Stadt tragen den gesamten Zulauf.
Genau hier setzt das Logistik-Management an. Wir planen, wann welcher Lkw kommt, wo er wartet und wie er die Baustelle wieder verlässt. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss statt eines Pulks, der morgens vor dem Tor steht. Für Herzogenaurach berücksichtigen wir dabei die Lage der Stadt, den Berufsverkehr und die Nähe von Wohnen und Gewerbe.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wer eine Baustelle in Herzogenaurach beliefert, fährt in aller Regel von der A 3 ab und folgt der Staatsstraße 2244, die die Stadt im Norden umgeht. Weitere Staatsstraßen wie die 2263 und die 2242 führen ins Zentrum. Die Autobahn A 73 ist bei normaler Verkehrslage in 10 bis 15 Minuten erreichbar. Sattelzüge und Betonmischer wählen ihren Weg also je nach Zielort unterschiedlich. Eine feste Route für alle Lieferungen gibt es nicht.
Große Arbeitgeber der Sport- und Industriebranche sitzen in der Stadt. Ihre Beschäftigten pendeln auf denselben Straßen, auf denen die Baufahrzeuge ankommen. Lieferfenster außerhalb der Stoßzeiten bringen deshalb spürbar mehr Ruhe. Wir legen sie gemeinsam mit dem Bauablauf fest und halten sie im Slot-Plan fest.
Das Stadtbild wechselt schnell. Auf der Herzo Base mit ihren Kreisstraßen ERH 3 und ERH 25 und dem Hans-Ort-Ring ist Platz für große Fahrzeuge. In der Altstadt dagegen begrenzen Fachwerk, Kirchenplatz und die beiden Tortürme jede Zufahrt. Dort gehören Kleintransporter, Umladeplätze und Absprachen mit Anliegern zum Konzept.

Wir erfassen, welche Gewerke wann welches Material brauchen. Daraus legen wir Routen, Wartebereiche und Entladeplätze fest. Das Konzept bildet die Straßenlage der Stadt ab.
Jeder Lieferung wird ein Zeitfenster zugeteilt. Wer zu früh kommt, wartet an einem vorgesehenen Platz außerhalb. So bleibt die Zufahrt frei, auch wenn mehrere Gewerke gleichzeitig beliefert werden.
Wir informieren Anlieger und Betriebe über Lieferzeiten und halten Zufahrten für Rettungsfahrzeuge frei. Gerade in Wohnlagen der Ortsteile hilft das, Konflikte früh zu vermeiden.
Einbahnwege, Wendeplätze und Einweiser verhindern, dass Lkw rückwärts auf öffentliche Straßen setzen müssen. Fußwege und Radverbindungen bleiben getrennt.
Weniger Wartezeiten, weil Lkw ein festes Zeitfenster haben.
Zufahrten bleiben frei für Rettung, Anlieger und andere Gewerke.
Der Plan folgt den Straßen und Zeiten in Herzogenaurach, nicht einer Vorlage.
Abweichungen werden früh sichtbar, weil jede Lieferung im Plan steht.
→ Lieferfenster werden in Stunden gelegt, in denen auf den Staatsstraßen weniger los ist. Wartebereiche liegen außerhalb der Wohnstraßen.
→ Große Mengen werden auf wenige gebündelte Fahrten verteilt. Sammellieferungen sparen Fahrten und entlasten die Zufahrt.
→ Kleine Fahrzeuge fahren aus einem Umladepunkt außerhalb zu. Absprachen mit Anliegern legen fest, wann Gassen frei sind.
→ Für jede Lage gibt es eigene Zeiten und Routen. Lärm und Schmutz bleiben so weit wie möglich von den Wohnhäusern entfernt.
Beton, Stahl und Haustechnik kommen in großen Mengen an. Zeitfenster verhindern Staus an der Zufahrt.
Viele Lieferungen laufen durch Wohnlagen. Ruhezeiten und Routen werden vorab festgelegt.
Kleinteilige Lieferungen mit Umladepunkt halten die Gassen frei.
Bei Straßenbau und Bahnvorhaben wie der geplanten Stadt-Umland-Bahn muss der Lieferverkehr um die Arbeitsstellen herumgeführt werden.

Wir sammeln Termine, Mengen und Fahrzeugtypen der Gewerke und prüfen die Zufahrt.
Aus den Daten entstehen Routen, Wartebereiche und Zeitfenster, die wir mit Ihnen abstimmen.
Wir weisen ein, vergeben Slots und halten die Zufahrt frei.
Ändern sich Bauablauf oder Verkehrslage, passen wir Zeiten und Routen an.
Liegt eine Baustelle in der Nähe des nördlichen Umgehungsrings, dann fahren Lieferfahrzeuge meist über die A 3 an. Morgens kommt dort viel Pendlerverkehr aus allen Richtungen zusammen. Wir legen Anlieferungen für Beton, Stahl und Fertigteile deshalb in Zeiträume außerhalb der Stoßzeiten und vergeben feste Slots.
Wartet ein Fahrzeug zu früh, steht es auf einer vorab vereinbarten Fläche und nicht vor dem Tor. Ein Einweiser regelt die Einfahrt. Kommt ein Gewerk mit einer Sonderlieferung dazu, schiebt der Plan eine andere Lieferung nach hinten, statt beide aufeinandertreffen zu lassen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Zeitfensterplan nutzt wenig, wenn auf der Baustelle keine Entladefläche frei ist. Deshalb stimmen wir das Logistik-Management in Herzogenaurach mit der Baustelleneinrichtung ab. Lagerplätze, Kranstandorte und Zufahrten stehen im selben Plan.
Auch die operative Umsetzung hängt daran. Wer am Tor einweist, wer den Stapler führt und wo Material zwischengelagert wird, ist Teil des Konzepts. Auf Wunsch kann beides aus einer Hand laufen. Der Bauherr entscheidet, wie viel davon er beauftragt.
Fast alles läuft über die Straße, meist über die A 3 und die Staatsstraßen. Weil die Bahn fehlt, bündeln wir Lieferungen und legen Zeitfenster fest. So entsteht keine Schlange vor der Baustelle.

Nennen Sie uns Standort, Gewerke und Zeitplan. Wir schlagen ein Lieferkonzept mit Zeitfenstern vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Herzogenaurach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit