
Wer in Erlangen baut, liefert Material über eine Stadt, die von Verkehrsachsen und Flusstälern geprägt ist. Die A 73 führt als Frankenschnellweg durch das Stadtgebiet, die A 3 und die B 4 sind weitere Anfahrtswege. Zusätzlich teilt die Bahn die Stadt. Dazu kommt ein hoher Radanteil im Binnenverkehr, den jede Baustellenzufahrt kreuzt.
Logistik-Management heißt, diese Lieferungen zu planen: wann welches Fahrzeug kommt, auf welchem Weg, wo es wartet und wie es wieder wegfährt. In Erlangen verhindert das, dass Lieferfahrzeuge in Wohnstraßen warten oder den Zugang zu Hochschul- und Klinikgelände blockieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat rund 116.000 Einwohner, im Binnenverkehr fahren 44 Prozent mit dem Auto und 34 Prozent mit dem Rad. Wo so viel Verkehr zusammenkommt, belasten Lieferfahrzeuge in den Spitzenzeiten die Straßen zusätzlich. Lieferzeitfenster, die diese Zeiten meiden, sparen Wartezeit und halten Straßen frei.
Der Fluss und der Kanal wirken wie Engstellen. Wer von Westen kommt, muss über die Brücken im Regnitztal. Im Zentrum setzt die Fußgängerzone der Anlieferung Grenzen. Der Anlieferweg gehört deshalb schon in die Planung, bevor ein Vertrag mit dem Lieferanten steht.
In Quartieren wie Büchenbach oder Bruck wohnen viele Menschen direkt neben den Baustellen. Dort zählen Ruhezeiten, Wendemöglichkeiten und Wegeführung genauso wie die Lieferzeit selbst.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Er berücksichtigt die Anfahrtswege über Autobahn und B 4 sowie die besonderen Zufahrten im Zentrum.
Jede Lieferung bekommt ein festes Zeitfenster. So fahren Fahrzeuge nicht gleichzeitig an und müssen nicht auf der Straße warten, wo sie Rad- und Fußverkehr behindern würden.
Wir legen die Route vom Hauptverkehrsweg bis zum Tor fest und halten sie für Fahrer und Lieferanten schriftlich bereit. In Wohnquartieren gehört dazu, wo Fahrzeuge wenden und wo sie nicht stehen dürfen.
Wir klären Sperrungen, Haltezonen und Ruhezeiten mit den zuständigen Stellen und informieren die Nachbarschaft, wenn die Anlieferung ihren Alltag berührt.
Fahrzeuge kommen nacheinander statt gleichzeitig. Die Zufahrt bleibt frei.
Wartezeiten für Fahrer und Gewerke sinken, weil Material zum richtigen Zeitpunkt eintrifft.
Anwohner, Radfahrer und Fußgänger werden weniger durch den Baustellenverkehr belastet.
Die Bauleitung hat einen klaren Überblick, welche Lieferung wann erwartet wird.
→ Wir legen Lieferfenster außerhalb der dichtesten Verkehrszeiten fest und halten sie mit den Spediteuren fest.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge, tageweise Anlieferung und Wege, die die Fußgängerzonenregeln einhalten.
→ Wir wählen die Route nach dem Standort der Baustelle und halten Ausweichwege bereit.
→ Wir bestimmen Wartebereiche abseits der Wohnhäuser und rufen Fahrzeuge erst bei freiem Tor ab.
Sanierungen und Neubauten im laufenden Betrieb verlangen getrennte Wege für Lieferung und Besucher.
Viele Gewerke, viele Lieferungen und dichte Nachbarschaft sprechen für feste Zeitfenster.
Große Bauteile, Kran- und Schwerlasttransporte brauchen planbare Anfahrt und freie Streckenabschnitte.
Brücken- und Gleisarbeiten, wie sie für die geplante Stadt-Umland-Bahn vorgesehen sind, bringen große Mengen an Material auf wenige Zufahrten.

Wir betrachten Anfahrtswege, Verkehrszeiten und Zufahrtsregeln am Standort.
Gewerke, Mengen und Zeitfenster werden zu einem Plan zusammengeführt.
Lieferanten, Fahrer und Nachbarn erhalten Route und Zeiten.
Der Plan läuft mit und wird bei Verschiebungen im Bauablauf angepasst.
Liegt eine Baustelle in Erlangen an einer Straße, die zugleich Schulweg und Buslinie ist, dann bestimmt der Verkehr die Lieferzeiten. Anlieferungen werden in die ruhigeren Stunden gelegt, ein Einweiser regelt die Einfahrt. Das nächste Fahrzeug wartet an einem Platz abseits der Straße.
Kommen Lieferungen aus Richtung Nürnberg an, dann wird die Route über die Hauptverkehrsachsen festgelegt und nicht durch Wohnviertel geführt. Fällt ein Termin aus, wird das Zeitfenster neu vergeben, damit sich keine Lieferungen stauen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt voraus, dass die Baustelleneinrichtung Flächen für Entladung und Zwischenlager vorsieht. Umgekehrt braucht das Personal auf der Baustelle den Lieferplan, um Fahrzeuge einzuweisen und das Material zu verteilen.
Wir halten diese Teile zusammen, damit aus Plan, Fläche und Personal ein durchgehender Ablauf wird. Ändert sich der Bauzeitenplan, wird der Lieferplan für Erlangen angepasst.
Mit festen Zeitfenstern je Fahrzeug, die die dichtesten Verkehrszeiten meiden. Dazu gehört ein Wartebereich abseits der Straße und eine Person, die die Einfahrt regelt, damit nichts auf der Fahrbahn steht.

Erzählen Sie uns von Ihrer Baustelle und dem Zeitplan. Wir entwickeln daraus einen Lieferplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Erlangen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit