
Wer in Werdau baut, trifft auf sehr verschiedene Ausgangslagen. Die Kernstadt gliedert sich in neun Stadtteile vom Zentrum bis zur Friedenssiedlung. Dazu kommen die Ortsteile Königswalde, Steinpleis, Langenhessen und Leubnitz. Eine Baustelle im Umfeld des Marktplatzes braucht einen anderen Zuschnitt als ein Bauvorhaben am Stadtrand oder in einem der Ortsteile.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Fahrzeuge einfahren und wo Material lagert. Wir planen diese Punkte, bevor gebaut wird. Dazu gehören Zufahrten, Lagerflächen, Strom und Wasser, Zaunlinien und eine Baustellenordnung, die vom ersten Tag an gilt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt auf rund 340 Metern Höhe am Rand des Westerzgebirges und wird von der Pleiße durchflossen. Wer im Tal einrichtet, prüft zuerst die Lage zum Wasser: Container, Material und Tanks gehören dorthin, wo ein Hochwasser sie nicht erreicht. Im Juni 2013 gab es in Werdau ein Hochwasser an der Pleiße.
Im Bereich des historischen Marktplatzes gilt ein Denkmalschutzgebiet. Dort bleibt wenig Platz für Lagerflächen. Wir planen deshalb knapp: kleine Containereinheiten, Material in kurzen Lieferabschnitten und Zaunlinien, die Gehwege und Eingänge der Anlieger frei lassen.
Mit gut 65 Quadratkilometern Stadtfläche und vier eingemeindeten Ortsteilen gibt es in Werdau auch Grundstücke mit viel Platz. Dort ist die Zufahrt der entscheidende Punkt. Schwere Lieferfahrzeuge brauchen Schleppkurven und tragfähigen Untergrund. Wir klären, ob eine vorhandene Zufahrt reicht oder ob eine befestigte Fläche entstehen muss.

Wir zeichnen vorab, wo Einfahrt, Wendefläche, Lagerfeld und Container liegen. Das Ergebnis ist ein Plan, den alle Gewerke vor Baubeginn kennen. Bei engen Straßen in Werdau bezieht er die Zufahrten der Anlieger ein.
Büro, Aufenthalt und Sanitärräume stellen wir passend zur Mannschaftsstärke auf. Die Standorte richten sich nach Untergrund und Anschlüssen. Am Pleißeufer rücken wir sie aus dem Überschwemmungsbereich heraus.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteilung und Zählerstandorte mit dem Versorger. Verteilerkästen und Leitungen verlaufen so, dass Fahrzeuge sie nicht überrollen. Eine Winterplanung gegen Frost gehört dazu.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung richten wir nach der verkehrsrechtlichen Anordnung aus. An Ortsdurchfahrten und an der B 175 achten wir darauf, dass Zaun und Zufahrt den fließenden Verkehr nicht behindern.
Eine geklärte Zufahrt erspart Lieferfahrzeugen das Rangieren auf öffentlichen Straßen.
Container und Lager stehen von Beginn an dort, wo sie nicht mehr umgesetzt werden müssen.
Strom und Wasser sind verfügbar, wenn die ersten Gewerke anrücken.
Eine klare Baustellenordnung erleichtert die Abstimmung zwischen allen Beteiligten.
→ Wir legen Container und Lagerfeld auf die höher liegende Seite und planen Wasserhaltung und Räumwege mit ein.
→ Wir teilen die Anlieferung in kleine Abschnitte und nutzen Einheiten, die wenig Grundfläche brauchen.
→ Wir stimmen mit der Bauleitung ab, welche Bereiche befestigt werden müssen, bevor schwere Fahrzeuge einfahren.
→ Ein Belegungsplan weist jedem Gewerk Fläche und Zeitraum zu. Änderungen laufen über eine Stelle.
Hersteller aus Maschinenbau und Fahrzeugbau erweitern Gebäude. Flächen und Zufahrten müssen vom Werksbetrieb getrennt bleiben.
Umbauten wie die eines Bahnhofsvorplatzes zum Verkehrsknoten verlangen eine Einrichtung mit schmalem Platzbedarf.
Auf Flächen früherer Textilbetriebe entstehen Grünflächen oder neue Gebäude. Abbruch und Neubau teilen sich eine Einrichtung.
Solarparks am Stadtrand brauchen große Lagerfelder für Module und Gestelle sowie tragfähige Zufahrten.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Untergrund und Nachbarschaft an und klären Anschlüsse.
Wir zeichnen Container, Lager, Zufahrt und Zaun ein und stimmen den Plan mit Ihnen ab.
Wir richten Zaun, Container, Strom und Wasser nach dem Plan ein und übergeben die Fläche.
Wir passen die Einrichtung an, wenn sich Gewerke oder Bauphasen ändern.
Liegt eine Baustelle im Zentrum von Werdau in der Nähe des Marktplatzes, dann bleibt für Lager und Container kaum Fläche. In diesem Fall zerlegen wir die Einrichtung: Die Büro- und Sanitäreinheit steht auf einem schmalen Streifen, das Material kommt in kleinen Mengen just in time. Der Zaun lässt Geh- und Fahrwege der Anlieger offen.
Liegt dagegen ein Bauvorhaben auf einer größeren Fläche in einem der Ortsteile, dann steht die Zufahrt im Mittelpunkt. Wir prüfen Breite und Untergrund und legen fest, wo Fahrzeuge wenden. Danach folgen Lagerfelder und Anschlüsse. So entsteht eine Einrichtung, die über die gesamte Bauzeit trägt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist der erste Schritt unserer Baulogistik. Der Flächenplan bildet die Grundlage für die Liefersteuerung, die Zutrittsregelung und die Entsorgung. Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an.
Wir arbeiten mit Bauleitung und Generalunternehmer zusammen und übernehmen die Abstimmung mit Versorgern und Straßenverkehrsbehörde auf Wunsch.
Das hängt von Mannschaft und Gewerken ab. Im Zentrum zerlegen wir die Einrichtung in kleine Einheiten. Auf größeren Grundstücken plant man Lagerfelder und Wendefläche. Wir rechnen die Fläche nach Ihrem Bauablauf.

Schildern Sie uns Ihr Bauvorhaben in Werdau. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen und Zufahrt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Werdau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit