
Wer in Mülsen baut, baut in einem langgestreckten Seitental. Die Gemeinde erstreckt sich über gut 15 Kilometer östlich der Zwickauer Mulde, die Bebauung zieht sich dicht entlang des Bachs. Freie Flächen neben einer Baustelle sind deshalb oft knapp. Was fehlt, muss die Einrichtung auf dem Grundstück selbst lösen.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Material lagert und welchen Weg Fahrzeuge nehmen. Dazu kommen zwei Besonderheiten: lehmig-toniger Boden, der nach Regen weich wird. Außerdem ein Bachlauf, der bei Starkregen schnell steigt. Wir planen die Einrichtung so, dass beides von Beginn an berücksichtigt ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Böden im Talgrund sind rotbraun, feinsandig und lehmig-tonig. Sie erwärmen sich im Frühjahr schnell. Bei Nässe verlieren sie aber an Tragfähigkeit. Zufahrten und Stellflächen für Container brauchen deshalb eine Befestigung, die das Gewicht verteilt und Fahrspuren vermeidet.
Das Tal ist schmal, die Häuser stehen eng entlang der Hauptstraße. Wo kein Platz für ein breites Baufeld bleibt, helfen gestapelte Container, schmale Lagerzonen und eine Taktung der Anlieferung. Die Planung beginnt darum mit dem Plan der verfügbaren Fläche statt mit der Wunschliste.
Fast alle Fluren der Gemeinde liegen in einer Trinkwasserschutzzone. Für die Einrichtung heißt das: Betankungsplätze, Lagerflächen für Öle und Schmierstoffe sowie Sanitäranlagen werden so angelegt, dass nichts in den Boden gelangt. Das gehört in den Einrichtungsplan, bevor der erste Container steht.

Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer lassen sich auf kleiner Fläche stapeln oder reihen. Wir planen die Standorte so, dass Zugänge frei bleiben und der Nachbar an der Talstraße nicht eingeengt wird.
Anschlusspunkte für Strom und Wasser werden mit den Versorgern abgestimmt. Sie liegen nicht in überflutungsgefährdeten Bereichen am Bach. Verteiler stehen erhöht und geschützt.
Wegen des lehmigen Untergrunds planen wir tragfähige Baustraßen und feste Lagerplätze ein. Aushub und Baustoffe lagern getrennt. So gelangt bei Regen kein Schlamm auf die Straße.
Bauzäune, Beschilderung und Absperrungen sichern das Baufeld zur Straße hin. Wo ein Gehweg betroffen ist, planen wir die Führung der Fußgänger gleich mit ein.
Ein Einrichtungsplan, der die enge Tallage von Beginn an berücksichtigt, spart Umbauten während der Bauzeit.
Befestigte Flächen halten den Baubetrieb auch bei nassem Wetter am Laufen.
Die Anordnung außerhalb des Uferbereichs verringert das Risiko, dass Material bei Starkregen verloren geht.
Ein Ansprechpartner für Container, Anschlüsse, Zaun und Verkehrssicherung hält die Abstimmung übersichtlich.
→ Wir ordnen Lager, Container und Maschinenstellplätze außerhalb des Uferbereichs an. Das Material ist so geplant, dass es bei steigendem Pegel schnell geräumt werden kann.
→ Wir planen eine Einbahnführung, Wendemöglichkeiten auf dem Grundstück und feste Zeitfenster. Fahrzeuge müssen dann nicht auf der Straße warten.
→ Befestigte Fahrspuren und Stellflächen halten die Zufahrt auch bei Nässe befahrbar. Eine Reifenreinigung hält die Straße sauber.
→ Betankung und Lagerung gefährlicher Stoffe erfolgen auf dichten Flächen mit Auffangwannen. Der Einrichtungsplan weist diese Bereiche eigens aus.
Kleine Baufelder zwischen Bestandsgebäuden, bei denen jeder Quadratmeter für Lager, Container und Zufahrt eingeplant werden muss.
Hallen und Betriebsgebäude, die wegen der Schutzzone für das Trinkwasser besondere Anforderungen an Betankung und Lagerung stellen.
Vorhaben nahe dem Bach, bei denen Lager und Maschinen so stehen, dass sie bei steigendem Pegel nicht gefährdet sind.
Rückbau und Neubau auf ehemaligen Gewerbestandorten, bei denen die Einrichtung getrennte Bereiche für belastete Abfälle vorsieht.

Wir sichten Grundstück, Nachbarbebauung, Bachlage und Zufahrt. Dann halten wir fest, welche Fläche tatsächlich nutzbar ist.
Container, Lager, Baustraßen, Anschlüsse und Zaun werden auf einem Plan verortet. Dazu gehören die Bereiche für wassergefährdende Stoffe.
Wir stimmen Anschlüsse und Zufahrt mit Versorgern, Gemeinde und Gewerken ab. Bei Bedarf passen wir den Plan an.
Die Einrichtung wird vor Baubeginn aufgebaut. Während der Bauzeit wird sie angepasst, wenn sich Phasen oder Wetterlage ändern.
Liegt eine Baustelle für ein Wohn- oder Gewerbegebäude an der Talstraße zwischen zwei bestehenden Häusern, dann bleibt kaum Fläche für Lager und Container. In diesem Fall teilen wir das Baufeld in feste Zonen auf: Container gestapelt an der Grundstücksgrenze, Lager in der Tiefe des Grundstücks, die Zufahrt als befestigter Streifen.
Zieht dann Regen auf, bleibt der Streifen befahrbar. Der Aushub liegt abgedeckt auf einer eigenen Fläche. Berührt die Baustelle zusätzlich den Bach, dann rückt das Lager weiter vom Ufer ab. Die Verteiler für Strom und Wasser stehen erhöht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Baustein. Sie schafft die Fläche, auf der Logistik-Management, operative Baulogistik, Sicherheit und Umweltkontrollen später arbeiten. Im Tal lohnt es sich, diese Bausteine gemeinsam zu planen. Jede Fläche wird dort mehrfach gebraucht.
So legen wir etwa Anlieferzone, Entsorgungsplatz und Zugangskontrolle in einem Zug fest. Das vermeidet Doppelplanung. Außerdem passt die Einrichtung dann zu den späteren Abläufen.
Die Gemeinde ist ein langgestrecktes, dicht bebautes Seitental. Die Häuser stehen eng links und rechts der Straße, dahinter steigt das Gelände an. Deshalb planen wir Container und Lager platzsparend und nutzen die Tiefe des Grundstücks.

Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben und die Lage des Grundstücks. Wir melden uns mit Rückfragen zur Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mülsen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit