
Wer in Zwickau eine Baustelle einrichtet, arbeitet meist in einer breiten Talaue. Das Stadtzentrum liegt auf rund 267 Metern über NN nahe dem Westufer der Zwickauer Mulde, im Norden und Westen steigt das Gelände zu Höhen von mehr als 350 Metern an. Aus diesem Wechsel ergeben sich ganz unterschiedliche Anforderungen an Stellflächen, Zufahrten und Gründung.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container, Lagerflächen, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun stehen, bevor der erste Bagger anrückt. In Zwickau fließen dabei Untergrund, Hochwasserlage und die Enge der Altstadt in die Planung ein. Je früher das geklärt ist, desto weniger muss später umgebaut werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Zwickau liegt in der Vorerzgebirgs-Senke. Oberflächennah treten Lösslehm, Geschiebelehm und Schiefertone auf. Im Muldental kommen Auelehm sowie Kies und Sand hinzu. Lehmige Böden weichen bei Regen auf, daher braucht die Baustelleneinrichtung tragfähige Fahrwege und befestigte Lagerflächen, bevor schwere Fahrzeuge einfahren.
Das Muldental ist seit Jahrhunderten von Hochwasser geprägt, zuletzt 2002 und 2013. Der Boden der Altstadt liegt durch Bergbausenkungen sogar tiefer als das Flussbett, deshalb schützen Deiche die Stadt. Wer in Flussnähe Container und Material aufstellt, plant Stellflächen, Elektroverteiler und Lagergut mit Blick auf mögliche Überflutung und hält Wege zur Räumung frei.
In der Innenstadt rund um den Hauptmarkt stehen Gebäude mit Gewandhaus, Kirchen und Resten der Stadtmauer. Hier ist die Fläche knapp, jede Containerstellung muss mit Fußwegen, Anlieferung und Nachbarschaft abgestimmt werden. Auf Höhenlagen wie dem Brückenberg oder in Neuplanitz sind dagegen Gefälle und Zufahrtsbreiten die bestimmenden Größen.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so gestellt, dass sie auf tragfähigem Grund stehen und bei hohem Grundwasser nicht im Weg sind. Für enge Innenstadtgrundstücke planen wir kompakte Anordnungen, für größere Flächen am Stadtrand großzügigere.
Wir klären früh, wo Anschlüsse liegen und wie lange Leitungen zu den Verteilern führen. In Muldennähe prüfen wir, ob Verteiler und Anschlüsse erhöht oder an anderer Stelle stehen sollten.
In Straßen mit Straßenbahn- oder Busverkehr, an Schulwegen und rund um den Hauptmarkt muss die Absperrung zur Umgebung passen. Beschilderung, Zaunlinie und Zufahrtstore stimmen wir auf die jeweilige Lage ab.
Eine Baustellenordnung gilt vom ersten Tag an. Dazu gehören markierte Fahrwege, getrennte Bereiche für Material und Abfall sowie freie Rettungswege, die bei wechselnden Bauphasen angepasst werden.
Die Infrastruktur steht bereit, bevor die Gewerke kommen. Niemand wartet auf Strom, Wasser oder Platz.
Boden, Hochwasserlage und Zufahrten werden schon in der Planung berücksichtigt und nicht erst auf der Baustelle entdeckt.
Eine klare Flächenaufteilung verhindert, dass sich Gewerke und Lieferungen gegenseitig behindern.
Sie bekommen einen Ansprechpartner für Einrichtung und Ordnung der Baustelle.
→ Fahrwege und Stellflächen werden vorab befestigt. Die Einfahrt erhält einen sauberen Übergang zur Straße.
→ Wir planen Container, Verteiler und Lagergut so, dass sich alles in kurzer Zeit räumen lässt. Alarm- und Räumungswege halten wir frei.
→ Wir ordnen Material in kleinen Mengen an und stimmen Stellflächen mit der Nachbarschaft und dem Bauordnungsamt ab.
→ Die Zufahrt wird mit Neigung und Wendemöglichkeit geplant, bevor die erste Anlieferung rollt.
Auf größeren Flächen etwa in Crossen, an der Reinsdorfer Straße oder in Zwickau-Mülsen braucht es Containerfelder, Lagerplätze und befestigte Fahrwege.
Rund um den Hauptmarkt und in Quartieren der Städtebauförderung entstehen kleine Bauflächen, in denen Containerstellung und Lagerung auf engstem Raum geplant werden.
Kitas, Horte und Schulen liegen in Wohngebieten, wo Absperrung und Fußwege zur Nachbarschaft passen müssen.
In der Talaue der Zwickauer Mulde erfordern Hochwasserlage und Baugrund eine eigene Aufstellung der Einrichtung.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Untergrund und Hochwasserlage an und klären, was auf der Fläche möglich ist.
Container, Lagerflächen, Anschlüsse, Zaunlinie und Fahrwege werden in einem Plan festgehalten und mit den Beteiligten abgestimmt.
Die Infrastruktur wird eingerichtet, geprüft und mit einer Baustellenordnung übergeben.
Wechselt die Bauphase, passen wir Flächen, Wege und Zugänge an, damit der Betrieb sauber weiterläuft.
Liegt eine Baustelle im Muldental nahe am Fluss, dann entscheidet zuerst der Untergrund über die Aufstellung. Lehmiger Auenboden braucht tragfähige Schotterflächen für Container und Fahrwege, sonst versinken Fahrzeuge nach den ersten Regentagen.
Kommt eine mögliche Hochwasserlage hinzu, dann werden Verteiler und Lagergut so platziert, dass sie bei Alarm in kurzer Zeit gesichert werden können. Die Baustellenordnung hält fest, wer in diesem Fall welche Wege und Bereiche räumt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Ausgangspunkt für alle weiteren Bausteine. Auf den geplanten Wegen läuft später die Liefersteuerung. Die Zufahrten bilden die Linie für Zugangskontrolle und Schrankendienst.
Mit der operativen Baulogistik teilen sich die Lagerflächen und Entsorgungsplätze dieselbe Planung. So bleibt nach dem Einrichten nichts liegen, das im laufenden Betrieb wieder umgeräumt werden muss.
Im Muldental liegen Auelehm, Kies und Sand, in anderen Teilen Lösslehm und Schiefertone. Lehmige Böden werden bei Nässe weich, deshalb planen wir befestigte Fahrwege und Stellflächen, bevor schwere Fahrzeuge kommen.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Dann besprechen wir Fläche, Zufahrt und Infrastruktur ohne Umwege.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Zwickau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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