
In Waldshut-Tiengen laufen Straßen, Bahn und Grenzverkehr durch wenige Täler. Wer Material anliefern lässt, teilt sich diese Achsen mit Pendlern, Schulverkehr und Kundschaft aus der Schweiz. Ein Lastzug, der zur falschen Zeit ankommt, steht dann nicht nur auf der Baustelle im Weg, sondern auch im Verkehr der halben Stadt.
Logistik-Management heißt für uns, die Lieferkette vor dem Bau zu ordnen. Wir planen Zeitfenster für jede Anlieferung, legen Routen fest und halten die Nachbarschaft im Blick. So kommt Material dann an, wenn es gebraucht wird. Zufällige Abfahrtszeiten spielen keine Rolle mehr.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hauptachsen sind schnell genannt: Die B 34 verläuft ost-west durch die Stadt, die B 500 kommt aus dem Norden. Dazu gehören die Rheinbrücke nach Koblenz in der Schweiz und die Anschlüsse am Bürgerwaldtunnel, der zur A 98 zählt. Eine Lieferroute muss daher geprüft werden, bevor sie in den Ablaufplan kommt, denn Ausweichstrecken gibt es nur wenige.
Im Zentrum der Kaiserstraße in Waldshut und in der Fußgängerzone von Tiengen leben die Geschäfte stark von Kundschaft aus der Schweiz. Wer dort liefern lässt, plant zu Zeiten, in denen Läden beliefert werden und Gehwege frei bleiben sollen. Das gilt für Baumaterial genauso wie für den Abtransport.
Hinzu kommt die Nachbarschaft: Schulen, ein großes Krankenhaus, Gewerbe an der Schmittenau und Wohngebiete in Hanglage liegen jeweils an anderen Straßen. Für jede Baustelle gilt deshalb ein eigenes Zeitprofil, das wir mit Ihnen abstimmen und nachhalten.

Wir erfassen, welche Gewerke wann welches Material brauchen. Daraus leiten wir Mengen, Fahrzeugarten und Anlieferfolgen ab. Das Konzept zeigt, welche Lieferung direkt zur Baustelle fährt und welche gebündelt werden sollte.
Jede Anlieferung erhält ein festes Fenster, das mit Verkehrslage und Umgebung abgestimmt ist. Fahrer wissen, wann sie ankommen sollen. Die Baustelle weiß, wann sie bereit sein muss.
Wir legen Zufahrten, Wendeplätze und Wege fest und prüfen, ob die Strecke für Fahrzeuge dieser Größe taugt. In Hanglagen und auf Anliegerstraßen entscheidet das häufig über das Fahrzeug selbst.
Wir bereiten Informationen für Anlieger, Geschäfte und Behörden vor, damit niemand von einem Lkw vor der Tür überrascht wird. Das senkt die Zahl der Beschwerden und hält die Zufahrt frei.
Material kommt zu planbaren Zeiten an, dadurch sinken Wartezeiten für Kolonnen und Fahrzeuge.
Die Anlieferung belastet Verkehr und Nachbarschaft weniger, weil sie auf die Umgebung abgestimmt ist.
Engpässe werden im Plan sichtbar, bevor sie auf der Straße entstehen.
Ihre Bauleitung hat einen festen Ansprechpartner für alle Fragen rund um Anlieferung und Abfuhr.
→ Wir verteilen Lieferungen über den Tag und meiden bekannte Spitzenzeiten des Pendler- und Einkaufsverkehrs. Wo es nötig ist, wird die Anlieferung vor die Hauptverkehrszeit oder dahinter gelegt.
→ Wir vereinbaren feste Fenster mit Geschäften und Behörde und planen kleinere Fahrzeuge oder einen Umschlagplatz außerhalb ein. So bleiben Gehwege und Ladeneingänge frei.
→ Wir prüfen Steigung, Breite und Wendemöglichkeit im Voraus und wählen Fahrzeuge danach aus. Wo ein großer Lastzug nicht hinkommt, wird die Fracht umgeladen.
→ Wir führen ein einfaches Lieferprotokoll, in dem Ankunft und Verzögerung stehen. Daraus entstehen Anpassungen für die nächsten Wochen, bevor sich Staus verfestigen.
Umbau von Geschäftshäusern, bei dem Lieferungen mit dem Publikumsverkehr der Fußgängerzone in Einklang gebracht werden müssen.
Neubauten am Aarberg und am Vitibuck, bei denen die Anfahrt über schmale Straßen die Fahrzeugwahl bestimmt.
Neubauten und Erweiterungen in Gewerbegebieten, bei denen viele Lastzüge in kurzer Zeit abgefertigt werden.
Arbeiten an Straße und Bahn, bei denen Materialfluss und laufender Verkehr voneinander getrennt werden müssen.

Wir sehen uns Zufahrten, Straßen und Umgebung an und klären, welche Zeiten für Anlieferung günstig sind.
Wir legen Zeitfenster, Routen und Fahrzeugarten fest und stimmen sie mit Ihren Gewerken ab.
Wir verteilen die Slots, halten Fahrer und Baustelle auf dem gleichen Stand und führen das Lieferprotokoll.
Wir passen Fenster und Routen an, wenn sich Bauablauf oder Verkehr ändern.
Liegt eine Baustelle direkt an der B 34, dann kollidieren Lieferfahrzeuge leicht mit dem Berufsverkehr am Morgen und am späten Nachmittag. In diesem Fall würden wir die großen Lieferungen auf Zeiten dazwischen legen und für Betonlieferungen eigene Fenster festlegen.
Hat dieselbe Baustelle zusätzlich Nachbarn mit Ladengeschäften, dann kommt eine kurze Information an die Anlieger dazu. Sind die Fenster knapp, dann bündeln wir Lieferungen und planen für Kleinteile einen täglichen Sammeltermin.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Management der Lieferungen funktioniert nur zusammen mit der Fläche auf der Baustelle. Deshalb stimmen wir Zeitfenster mit Einrichtung, Kranzeiten und Zutrittskontrolle ab. Ein Lieferfenster ist wenig wert, wenn am Tor niemand öffnet.
Gleichzeitig begleitet das Konzept den Bauablauf. Wechseln Gewerke, ändern sich Mengen und Fahrzeugarten. Der Lieferplan wird dann fortgeschrieben, damit die Baustelle nicht auf einem veralteten Stand fährt.
Weil sich Verkehr, Einkaufsbetrieb und Anlieferung dieselben wenigen Achsen teilen. Dazu kommen Hanglagen mit engen Straßen. Ohne Zeitfenster und Routenprüfung entstehen schnell Wartezeiten, die den Bauablauf aufhalten.

Nennen Sie uns Bauvorhaben und Zeitplan, dann erarbeiten wir ein Lieferkonzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Waldshut-Tiengen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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