
Wer in Weil am Rhein Material anliefern lässt, bewegt sich in einem Verkehrsraum mit vielen Linien auf kleiner Fläche. Die A 5 und die A 98 binden die Stadt an das Fernstraßennetz an. Die B 3 und die B 532 erreichen den Hafen, dazu kommen Rheintalbahn und Rangierbahnhof. Jede dieser Achsen prägt den Weg zu einer Baustelle.
Logistik-Management heißt hier: Lieferungen werden nicht dem Zufall überlassen. Wir entwickeln einen Ablaufplan, vergeben feste Zeitfenster und steuern Fahrzeuge so, dass sie nicht gleichzeitig am Tor stehen und Nachbarn nicht blockieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt im Dreiländereck. Lieferungen aus der Schweiz oder aus Frankreich queren eine Grenze. Fahrzeuge treffen deshalb nicht immer zur selben Zeit ein. Ein Zeitfenster auf der Baustelle sollte deshalb Puffer für die Abfertigung enthalten. Wer zu eng plant, lässt Lastzüge im Ort warten.
Hinzu kommen die Gleisanlagen. Der Rangierbahnhof Basel-Weil ist seit 1913 in Betrieb, die Friedensbrücke überquert die Gleise. Der Hafen hat ein eigenes Gleisnetz von etwa 4,6 Kilometern und Anschlüsse an B 532, B 3 und A 5. Wer in der Nähe baut, teilt sich Straßen mit Schwerverkehr und muss Bahnübergänge und Brücken in die Routenplanung aufnehmen.
Außerdem prägt die Tramlinie 8 den Bahnhofsbereich. Auf Straßen mit Schienen und Haltestellen lassen sich Lastzüge nicht beliebig abstellen. Für Baustellen in diesem Umfeld planen wir Wartepunkte abseits der Hauptachsen und rufen Fahrzeuge erst ab, wenn die Zufahrt frei ist.

Aus Terminplan, Gewerken und Materialströmen entsteht ein Ablaufplan. Er legt fest, wann welche Lieferung an welchem Tor ankommt und wo Fahrzeuge vorher warten.
Jedes Fahrzeug erhält ein Zeitfenster. Für Lieferungen über die Grenze planen wir einen Puffer ein und passen Fenster an, wenn sich Ankunftszeiten verschieben.
Wir bestimmen Wartepunkte abseits von Tramtrassen und Wohnstraßen. Routen meiden Brücken und Querungen, die für schwere Fahrzeuge ungeeignet sind.
Wo Wohnhäuser und Geschäfte am Zaun liegen, legen wir ruhige Zeiten fest und informieren Anlieger über größere Anlieferungen.
Lieferungen kommen zu festen Zeitfenstern an. Das Lager bleibt dadurch klein.
Wartende Lastzüge blockieren weder Wohnstraßen noch Zufahrten.
Die Grenzlage ist im Ablaufplan berücksichtigt und nicht erst im Störfall.
Nachbarn erfahren früh, wann mit größeren Anlieferungen zu rechnen ist.
→ Im Zeitplan ist ein Puffer eingebaut. Verschiebt sich die Ankunft, rücken wir die nachfolgenden Fenster zurück statt sie zu streichen.
→ Fahrzeuge warten auf einer Fläche abseits der Straße und werden einzeln abgerufen. Das Tor bleibt für Fußgänger frei.
→ Wir prüfen die Strecke vorher und geben dem Fahrer eine feste Route mit. Wo nötig, wählen wir kleinere Fahrzeuge oder eine Umladung.
→ Anlieferungen laufen zu Zeiten mit wenig Verkehr. Fahrzeuge halten nur auf dafür vorgesehenen Flächen.
Große Lieferungen auf Straßen mit viel Schwerverkehr und Bahnbetrieb in der Nähe.
Schmale Straßen in Haltingen und Altweil mit wenig Raum für wartende Fahrzeuge.
Arbeiten neben Gleisen und Brücken, bei denen Zufahrten und Sperrzeiten abgestimmt werden müssen.
Ein Quartier wie das südlich von Otterbach geplante braucht Verkehrsführung für viele Gewerke über Jahre.

Wir prüfen Strecken, Tore und Wartemöglichkeiten rund um die Baustelle.
Aus Terminplan und Gewerken entsteht der Plan für Fenster und Routen.
Wir geben Fahrern und Spediteuren Fenster, Route und Ansprechpartner mit.
Während der Bauzeit werden Fenster angepasst und Engpässe früh erkannt.
Liegt eine Baustelle in der Nähe des Bahnhofs mit Tram und Gleisen, dann ist die Zufahrt eng und die Straße ständig belebt. Betonlieferungen und Materialtransporter müssten sich dort abwechseln.
In diesem Fall teilen wir den Tag in Fenster ein und bestimmen einen Warteplatz abseits der Schienen. Der Fahrer meldet sich vor der Einfahrt. Wir geben das Tor frei und legen den Rückweg fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Tore, Wendeflächen und Lagerzonen bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können.
Wir verbinden es mit der Zugangskontrolle am Tor und der Entsorgung. So fahren Fahrzeuge nicht leer zurück und der Abtransport folgt demselben Plan wie die Anlieferung.
Wir bauen Puffer in die Zeitfenster ein, weil Abfertigung und Verkehr schwanken. Verschiebt sich eine Ankunft, werden die folgenden Fenster angepasst, damit nichts staut und niemand am Tor wartet.

Nennen Sie uns Standort und Terminplan. Wir schlagen Fenster, Routen und Wartepunkte vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Weil am Rhein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit