
Jede Baustelle lebt von Lieferungen. Beton, Stahl, Fenster und Container kommen per Lastwagen. Jedes Fahrzeug braucht einen Platz und einen Zeitpunkt. Nach Völklingen-Ludweiler führt der Weg meist über die Autobahn 620 und die Bundesstraße 51 im Saartal und dann hinauf in den Warndt. Die letzten Kilometer verlaufen durch Wohngebiet. Genau dort entscheidet sich, ob eine Lieferung glatt läuft.
Logistik-Management heißt, diese Fahrten vorab zu ordnen. Wir erstellen ein Konzept für Zufahrtswege, Zeitfenster und Entladeplätze und steuern die Lieferungen im Betrieb. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss, bei dem niemand wartet und kein Fahrzeug die Straße blockiert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ludweiler liegt rund 250 Meter über dem Meer auf einem Höhenrücken im Warndt. Wer aus dem Saartal kommt, fährt bergauf. Das gilt für schwere Fahrzeuge mit Auflieger genauso wie für Kleintransporter. Die Zufahrt muss daher mit Blick auf Steigung, Kurvenradien und Fahrzeuglänge geplant werden, bevor ein Fahrer sich auf ein Navigationsgerät verlässt.
Im Ortskern rund um den Marktplatz sind die Straßen eng und werden von Anwohnern, Besuchern und dem Busverkehr genutzt. Der Stadtteil wird von den Buslinien der Völklinger Verkehrsbetriebe angefahren. Ein Lieferfahrzeug, das dort zehn Minuten in zweiter Reihe steht, bremst mehr aus als nur die eigene Baustelle.
Im Ort gibt es eine Grundschule, die Grundschule Ludweiler-Lauterbach. Zu Unterrichtsbeginn und -ende sind viele Kinder zu Fuß unterwegs. Lieferfenster legen wir deshalb, wo es möglich ist, außerhalb dieser Zeiten und stimmen sie mit der Bauleitung ab.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Lieferketten und legen fest, welches Fahrzeug wann auf welchem Weg zur Baustelle kommt. Das Konzept enthält eine Routenempfehlung für Lastwagen, die sich an Steigung und Ortsenge orientiert.
Jedes Fahrzeug erhält ein Fenster. So stehen nie mehrere Lastwagen gleichzeitig vor dem Tor. Schwere Lieferungen wie Beton werden mit dem Einbau abgestimmt.
Wir legen fest, wo entladen wird und wie weit das Material von dort zur Verwendung getragen oder gefahren werden muss. Bei knappem Platz werden Lieferungen in kleinen Teilmengen angenommen.
Anwohner erfahren, wann mit größerem Lieferverkehr zu rechnen ist. Das nimmt Konflikten die Schärfe, bevor sie die Bauleitung erreichen.
Fahrer finden ihren Platz, ohne sich durch den Ortskern zu tasten.
Gewerke bekommen Material, wenn sie es brauchen, nicht Tage davor oder danach.
Anwohner erleben weniger Behinderung durch wartende Fahrzeuge.
Die Bauleitung hat einen Überblick, welche Lieferung wann erwartet wird.
→ Die Route wird im Voraus mit der Fahrzeuglänge abgeglichen. Bei Bedarf wird auf kleinere Fahrzeuge oder ein Umladen außerhalb des Ortes ausgewichen.
→ Ein fester Zeitplan mit Puffern verhindert Überschneidungen. Die Fahrer erhalten ihr Fenster vorab und melden sich bei Ankunft.
→ Wir verlegen Lieferfenster in ruhigere Zeiten und sprechen kritische Stellen mit der Bauleitung ab.
→ Wir koppeln die Anlieferung an den Baufortschritt und bestellen nach Bedarf, statt Platz auf Vorrat zu belegen.
Steigung und enge Straßen machen die Planung der Route zu einem festen Bestandteil des Bauablaufs.
Busverkehr, Anwohner und kleine Grundstücke erfordern kurze Lieferfenster und Teilmengen.
Lieferverkehr wird so gelegt, dass er mit Schulwegen und Unterricht nicht kollidiert.
Größere Lieferungen von Beton, Stahl und Fertigteilen brauchen eine Taktung und feste Warteplätze.

Wir sammeln Gewerke, Materialmengen und die möglichen Zufahrten und bewerten sie nach Fahrzeuggröße.
Aus den Daten entstehen Routen, Zeitfenster und Entladeplätze, die wir mit der Bauleitung besprechen.
Lieferanten erhalten ihr Fenster und die Zufahrtsbeschreibung, bevor das Fahrzeug losfährt.
Im Betrieb halten wir den Plan aktuell und ändern ihn, wenn sich der Baufortschritt verschiebt.
Liegt eine Baustelle in einem Wohngebiet am Hang, ist die Zufahrt eng und stehen mehrere Betonlieferungen am selben Tag an, dann ordnen wir die Fahrzeuge im Takt. Der erste Fahrer meldet sich bereits am Ortseingang, der zweite wartet an einer vorab festgelegten Stelle außerhalb des Wohngebiets, der dritte wird erst gerufen, wenn der erste abgefahren ist.
Kommen am selben Tag Stahl und Schalung dazu, dann verteilen wir sie auf den Vormittag und Nachmittag. Dadurch entsteht keine Schlange vor dem Tor. Die Nachbarschaft sieht einen geordneten Ablauf statt eines Staus.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept für die Anlieferung hängt eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Wo ein Fahrzeug entlädt und wo es wendet, wird dort festgelegt. Beides muss zusammenpassen, damit aus dem Plan im Betrieb kein Provisorium wird.
Auf der Baustelle selbst übernimmt die operative Baulogistik die Annahme und Verteilung. Wer die Zeitfenster pflegt und wer die Lieferung entgegennimmt, ist vorab geklärt, sodass Fahrer eine feste Ansprechstelle haben.
Üblicherweise über die A 620 und die B 51 im Saartal und dann den Hang hinauf in den Warndt. Welche Route für ein bestimmtes Fahrzeug passt, hängt von Länge, Gewicht und Baustelle ab und wird im Konzept festgelegt.

Nennen Sie uns Baustelle, Gewerke und Zeitplan. Wir schlagen Routen und Zeitfenster vor und stimmen sie mit Ihnen ab.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Völklingen-Ludweiler. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit