
Die Anreise nach Wadern führt über Landes- und Bundesstraßen. Die Stadt hat keinen eigenen Autobahnanschluss, die Anschlussstelle Nonnweiler/Braunshausen der A1 liegt rund fünf Kilometer entfernt. Hinzu kommt die Ausdehnung des Stadtgebiets mit mehr als einem Dutzend Stadtteilen. Für Lieferfahrzeuge heißt das: Der Weg zur Baustelle ist weit und wird nicht kürzer, wenn etwas fehlt.
Logistik-Management bedeutet in Wadern deshalb, Lieferungen zu bündeln und mit festen Zeitfenstern zu versehen. Wir erstellen ein Konzept aus Liefer- und Entladeplan, steuern die Slots der Fahrzeuge und halten die Verkehrswege zur Baustelle frei. So kommen Material und Geräte, wenn sie gebraucht werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bundesstraße 268 führt durch Nunkirchen, ein dichtes Netz kleinerer Straßen verbindet die übrigen Stadtteile mit dem Zentrum. Große Lastzüge müssen deshalb ihre Route vorab kennen. In schmalen Ortsdurchfahrten entscheidet die Fahrzeuglänge darüber, ob eine Lieferung ankommt oder zurückgeschickt wird.
Ein Schienenverkehr besteht in Wadern nicht mehr, der letzte planmäßige Zug fuhr 1980. Material kommt ausschließlich über die Straße. Das macht die Planung der Zeitfenster wichtig, weil kein anderer Verkehrsträger einspringt, wenn eine Strecke blockiert ist.
Die Stadt ist ein Mittelzentrum mit Schulen, Einkaufszentrum und Gewerbebetrieben. Zu Schulbeginn und -ende sowie zu Geschäftszeiten steigt der Verkehr rund um das Zentrum. Lieferfenster legen wir so, dass sie diese Spitzen meiden und Anwohner möglichst wenig belasten.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus einen Ablaufplan für das Baufeld ab. Die Routen innerhalb des Stadtgebiets sind darin festgehalten.
Jedes Fahrzeug erhält ein Zeitfenster für Anfahrt und Entladung. Bei einspuriger Zufahrt verhindert das Begegnungsverkehr und Warten im Ortsbereich.
Lieferungen mehrerer Gewerke fahren zusammen statt einzeln. Ein Zwischenlager außerhalb des Zentrums nimmt Material auf, das nicht sofort verbaut wird.
Wo Lieferfahrzeuge enge Straßen nutzen, informieren wir Anlieger und bereiten Anträge für Halteverbote oder Sperrungen vor.
Lieferungen kommen gebündelt und im vereinbarten Zeitfenster statt in unplanbaren Einzelfahrten.
Fahrwege und Fahrzeuggrößen sind vor dem Start auf die Straßen im Stadtgebiet abgestimmt.
Wartezeiten von Fahrzeugen und Gewerken an der Baustelle sinken.
Anwohner und Verkehr werden durch geplante Entladungen weniger belastet.
→ Wir planen Lieferungen im Voraus und bündeln sie, sodass seltener gefahren wird. Kurzfristige Einzelfahrten fallen so weniger an.
→ Vorab werden Fahrwege geprüft und die Fahrzeugart angepasst. Wo ein Lastzug nicht passt, übernimmt ein kleineres Fahrzeug die letzte Strecke.
→ Die Zeitfenster liegen außerhalb dieser Spitzen. Entladungen an der Straße werden abgesichert und zeitlich begrenzt.
→ Der Liefer- und Entladeplan weist jedem Gewerk eine Zeit zu. Der Kran oder Stapler ist dann nicht doppelt gefordert.
Wohn- und Geschäftshäuser, bei denen Entladung nur an der Straße möglich ist.
Erweiterungen von Hallen und Märkten mit hohem Anteil an Lkw-Verkehr.
Bauabschnitte entlang von Landes- und Gemeindestraßen mit wandernder Anlieferung.
Arbeiten bei laufendem Betrieb, bei denen Lieferungen außerhalb der Schulzeiten liegen müssen.

Wir sammeln Liefermengen, Gewerke und die möglichen Zufahrtswege zum Baufeld.
Aus den Daten entsteht ein Liefer- und Entladeplan mit Slots für jedes Fahrzeug.
Wir weisen ein, stimmen Änderungen ab und halten die Zufahrt frei.
Nach jedem Bauabschnitt prüfen wir Wartezeiten und passen den Plan für den nächsten an.
Liegt eine Baustelle an einer schmalen Ortsstraße in einem der Stadtteile, dann ist die Entladung das Nadelöhr. Mehrere Lieferanten fahren morgens gleichzeitig an und blockieren sich gegenseitig. In diesem Fall erhält jedes Fahrzeug ein eigenes Zeitfenster. Ein Einweiser regelt Einfahrt und Wendevorgang.
Muss Material in großer Menge geliefert werden, dann wird es zunächst an einem größeren Lagerplatz gesammelt und in kleineren Fahrten zum Baufeld gebracht. Die Baustelle bleibt dadurch frei von Rückstau auf der Straße. Der Plan wird täglich mit der Bauleitung abgeglichen und bei Änderungen angepasst.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift die Flächen aus der Baustelleneinrichtung auf und legt darüber den Takt der Anlieferung. Gewerke melden ihren Bedarf, wir ordnen die Lieferungen und geben den Zeitplan an alle Beteiligten weiter.
Bei Baustellen mit Sicherheitspersonal am Tor stimmen wir die Zeitfenster mit der Zufahrtskontrolle ab. So wissen Wachpersonal und Fahrer vorab, wer wann kommt.
Die A1 ist über die Anschlussstelle Nonnweiler/Braunshausen rund fünf Kilometer entfernt, die letzte Strecke führt über Landes- und Gemeindestraßen. Wir prüfen die Route vorab und passen Fahrzeug und Zeitfenster daran an.

Erzählen Sie uns, was geliefert werden soll und wohin. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wadern. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit