
Nonnweiler hat ein ungewöhnliches Verkehrsprofil. Vier Anschlussstellen der A 1 liegen auf dem Gemeindegebiet, am Autobahndreieck Nonnweiler zweigt die A 62 ab. Lastwagen erreichen die Gemeinde also schnell. Danach beginnt das Problem: Von der Anschlussstelle bis zur Baustelle führen Landes- und Ortsstraßen, die für viele Fahrzeuge zugleich Anwohnerstraße sind.
Das Logistik-Management setzt an dieser Lücke an. Wir planen, wann welche Lieferung wo ankommt und über welchen Weg sie fährt. Ziel ist, dass Material zur richtigen Zeit an der Baustelle steht und dass kein Lastwagen in einer engen Ortsdurchfahrt auf einen Platz warten muss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde ist ein Verkehrsknoten im Norden des Saarlandes. Autobahnverkehr in Richtung Trier und Saarbrücken läuft an den Ortsteilen vorbei. Ausweichverkehr bei Störungen kann sich auf die Landesstraßen verlagern. Ein Lieferplan für Nonnweiler berücksichtigt deshalb, über welche Anschlussstelle ein Fahrzeug abfahren soll und welche Strecke bis zur Baustelle sinnvoll ist.
Viele Ortsteile haben Straßen, die in Tälern oder an Hängen verlaufen. Bierfeld, Primstal oder Sitzerath sind keine Städte mit breiten Zufahrtsachsen. Sattelzüge, Betonmischer oder Kranteile brauchen Strecken, auf denen sie abbiegen und wenden können. Zeitfenster entscheiden dort darüber, ob zwei Fahrzeuge sich begegnen müssen.
Der Kurortcharakter setzt zusätzliche Grenzen. In einem heilklimatischen Kurort wird auf Ruhe geachtet. Ortsmitten sind auch Wege für Gäste und Wanderer. Lieferungen sollten gebündelt und zu verträglichen Zeiten fahren. Im Winter verlangt die Höhenlage zudem Reserven im Zeitplan, denn Schnee und Glätte verlängern Fahrzeiten auf den Steigungen.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten des Vorhabens und legen fest, welche Strecken und Flächen die Anlieferung nutzt. Das Konzept berücksichtigt Anschlussstellen, Ortsdurchfahrten und die Zufahrt vor Ort.
Jeder Lieferung wird ein Fenster zugewiesen. So treffen Fahrzeuge nicht gleichzeitig ein. Entladeflächen bleiben frei. Das Verfahren lässt sich an die Ruhezeiten im Ort anpassen.
Wir geben Fahrern eine klare Anfahrt vor und weisen auf Engstellen hin. Schwere und lange Fahrzeuge bekommen Strecken, auf denen sie ohne Rangieren durch die Ortsteile kommen.
Wir stimmen Anliefertage und Sperrzeiten mit Anliegern ab, wenn die Zufahrt über Wohnstraßen läuft. Das verhindert Konflikte, bevor sie die Baustelle aufhalten.
Material kommt zu dem Zeitpunkt, an dem das Gewerk es braucht.
Fahrzeuge warten nicht in Ortsdurchfahrten, weil die Fenster aufeinander abgestimmt sind.
Anlieger erfahren vorab, wann mit Schwerverkehr zu rechnen ist.
Der Lieferplan lässt sich anpassen, wenn Wetter oder Bauablauf sich ändern.
→ Wir legen je Lieferung die Anschlussstelle und die Strecke fest und weisen Fahrer vorab ein.
→ Zeitfenster staffeln die Ankunft, sodass die Entladefläche nur ein Fahrzeug zugleich beansprucht.
→ Lieferungen werden gebündelt und in abgestimmte Zeiten gelegt, damit der Ortsablauf möglichst wenig leidet.
→ Wir planen Reserven in den Lieferplan ein und halten Alternativtermine für kritische Anlieferungen bereit.
Stahl, Beton und Fertigteile kommen in dichter Folge an und brauchen feste Entladefenster.
An Autobahnanschlüssen und Landesstraßen treffen Baustellenverkehr und Durchgangsverkehr aufeinander.
Produktionsstandorte brauchen getrennte Wege für Baustellenfahrzeuge und den eigenen Werkverkehr.
In Wohnlagen und Kurbereichen müssen Lieferungen gebündelt und leise abgewickelt werden.

Wir erfassen Material, Gewerke und Anfahrtswege für das Vorhaben.
Wir legen Strecken, Entladeflächen und Lieferfenster fest.
Lieferanten und Anlieger erhalten die Regeln und Zeiten vor dem Start.
Wir passen den Plan laufend an, wenn sich Bauablauf oder Wetter ändern.
Liegt eine Baustelle in einem Ortsteil abseits der Landesstraße, dann führt der Lieferweg von der Autobahnabfahrt über wenige, vorab festgelegte Straßen. Fahrer erhalten Anfahrtsbeschreibung und Fenster. Sattelzüge kommen morgens, kleinere Lieferungen am Mittag, damit sich die Fahrzeuge an der Einfahrt nicht begegnen.
Steht eine Betonlieferung an, dann wird sie mit dem Kran und der Entladefläche abgestimmt und möglichst als zusammenhängende Kolonne gefahren. Verzögert Schnee die Anfahrt, dann greift der Plan mit Reservefenstern. Das Verfahren hält die Baustelle in Gang und belastet die Straße weniger.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zu. Wendeflächen, Entladezonen und Lager müssen so liegen, dass die Zeitfenster auch einzuhalten sind. Beides wird deshalb gemeinsam geplant.
Auch mit Zugangskontrolle und Entsorgung hängt es zusammen. Wer an der Einfahrt steht, sieht, welches Fahrzeug erwartet wird. Abholungen von Containern für Abfall werden in dieselben Fenster eingeordnet, damit sich Anlieferung und Abtransport nicht blockieren.
Über die A 1 mit mehreren Anschlussstellen im Gemeindegebiet oder über die A 62 am Autobahndreieck. Welche Abfahrt zur Baustelle passt, hängt vom Ortsteil ab. Das legen wir im Lieferplan je Fahrt fest.

Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben und die Zufahrt. Wir melden uns bei Ihnen und besprechen, wie sich die Anlieferung ordnen lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nonnweiler. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit