
Am Autobahndreieck Stuhr treffen A 1 und A 28 zusammen, im Mittel rollen dort rund 93.000 Fahrzeuge am Tag. Für Baustellen in der Gemeinde ist das Segen und Last zugleich. Lieferanten aus dem ganzen Nordwesten erreichen die Gemeinde schnell, doch wer zur falschen Stunde an der Anschlussstelle Bremen/Brinkum abfährt, steht im selben Strom wie Pendler und Kunden des Handelsbereichs.
Mit unserem Logistik-Management bekommen Lieferungen feste Zeitfenster, eine abgestimmte Route und einen klaren Platz zum Entladen. Welcher Lkw wann kommt, planen wir vorab und halten die Abfolge während der Bauzeit nach. So bleibt die Zufahrt frei und das Material liegt bereit, wenn das Gewerk es braucht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Schwerverkehr ist hoch. Auf dem Abschnitt der A 1 südlich des Dreiecks lag der Lkw-Anteil laut Zählung bei gut einem Fünftel. Wer an den Anschlussstellen Bremen/Brinkum oder Groß Mackenstedt abfährt, teilt die Straße mit dem Lieferverkehr für Gewerbe und Handel.
Der Kundenverkehr folgt eigenen Spitzen. Brinkum-Nord ist ein überregional bedeutender Einzelhandelsbereich. Wo viele Kunden mit dem Auto kommen, gibt es Stunden, in denen ein Sattelzug dort nur schwer durchkommt. Für Baustellen in diesem Umfeld legen wir Anlieferungen gezielt in ruhigere Stunden.
Die Ortsteile sind über Landes- und Bundesstraßen verbunden. Moordeich erschließen die L 336 und die L 337, Heiligenrode die B 322 und die B 439, Brinkum umfährt die B 6 auf einer Umgehungsstraße. Durch die Dorfkerne sollen schwere Fahrzeuge möglichst nicht rollen, deshalb gehört die Route zur Planung dazu.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Bauablauf und leiten daraus ab, wann welche Lieferungen anfallen. Das Konzept zeigt Spitzenzeiten früh, bevor sie zum Stau vor dem Tor werden.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Lieferanten melden sich an, wir bestätigen den Slot und verschieben ihn bei Bedarf, etwa wenn der Kran länger an einem Bauteil hängt.
Für Stuhr legen wir fest, über welche Anschlussstelle und welche Straßen Lkw anfahren. Wo nötig, planen wir eine Wartezone abseits der Wohnstraßen, aus der Fahrzeuge abgerufen werden.
Wir informieren Nachbarn und benachbarte Betriebe über Zeiten mit viel Verkehr und sammeln Hinweise, etwa zu Schulbeginn oder eigenen Anlieferzeiten des Nachbarn.
Lieferanten wissen vorher, wann und wo sie entladen können.
Gewerke warten nicht auf Material, das im Stau steht.
Nachbarn und Kunden erleben weniger Lkw vor der Tür.
Die Bauleitung hat jederzeit einen Überblick über alle angekündigten Lieferungen.
→ Feste Zeitfenster verteilen die Lieferungen über den Tag. Wer zu früh kommt, wartet in der Wartezone und nicht auf der Fahrbahn.
→ Jeder Lieferant erhält vorab eine Anfahrtsbeschreibung mit der festgelegten Route ab der Autobahn.
→ Wir prüfen die Lieferpläne der Gewerke gegeneinander und lösen Überschneidungen, bevor sie entstehen.
→ Großanlieferungen legen wir auf Werktage außerhalb der Hauptzeiten des Handels und halten den Samstag frei von schweren Transporten.
In den rund 20 Gewerbegebieten der Gemeinde entstehen Hallen mit vielen schweren Transporten in kurzer Zeit.
In Brinkum-Nord müssen Baustellenlieferungen mit Kundenverkehr und Anlieferzonen der Märkte zusammenpassen.
In Ortsteilen wie Moordeich oder Varrel führen Lieferungen über Anliegerstraßen, Ruhezeiten der Nachbarschaft zählen mit.
Der Ausbau der Straßenbahn auf der Trasse der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn ist ein Beispiel für Linienbaustellen, bei denen Material über lange Strecken verteilt angeliefert wird.

Wir sammeln Lieferpläne, Mengen und Termine aller Gewerke und legen sie in einem Kalender übereinander.
Anfahrt ab Autobahn, Wartezone und Entladestelle werden bestimmt und an alle Lieferanten verteilt.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster, das wir bestätigen und bei Änderungen umplanen.
Wo es hakt, passen wir Takt, Route oder Entladeplatz im laufenden Betrieb an.
Entsteht eine Halle in einem Gewerbegebiet nahe der Anschlussstelle Groß Mackenstedt und kommen an einzelnen Tagen 30 oder mehr Lkw mit Stahl und Fassadenteilen, dann legen wir für diese Tage einen eigenen Lieferplan an. Die Fahrzeuge erhalten Slots im Abstand, den Kran und Entladestelle schaffen. Eine Wartezone auf dem Gelände nimmt Fahrzeuge auf, die früher eintreffen.
Wechselt das Vorhaben in den Innenausbau, dann werden die Lieferungen kleiner und zahlreicher. In diesem Fall bündeln wir Bestellungen der Gewerke und legen sie auf feste Lieferzeiten am Vormittag. So bleibt der Verkehr in Stuhr berechenbar, auch wenn viele Firmen zugleich auf der Baustelle arbeiten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management greift auf den Einrichtungsplan zurück. Entladestellen, Lager und Kranreichweite bestimmen, wie viele Lieferungen pro Stunde möglich sind. Umgekehrt zeigen die Lieferpläne, ob eine Fläche zu klein bemessen ist.
Auf der Baustelle setzt die operative Baulogistik den Plan um: Sie nimmt Fahrzeuge am Tor an, weist sie ein und meldet Abweichungen zurück. So schließt sich der Kreis zwischen Planung und Alltag.
Ja, sobald mehrere Gewerke regelmäßig beliefert werden oder das Grundstück wenig Platz zum Warten bietet. Schon ein einfacher Lieferkalender verhindert, dass zwei Sattelzüge zeitgleich vor einem schmalen Tor stehen.

Wir entwickeln für Ihre Baustelle in Stuhr ein Anlieferkonzept mit Zeitfenstern, Routen und Wartezonen.
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