
Wer in Bremen-Obervieland baut, holt sein Material meist über die Autobahn A1 heran. Die Abfahrten HB-Arsten und Brinkum führen in den Stadtteil, von dort geht es über Kattenturmer Heerstraße, Arster Heerstraße, Arsterdamm oder die Habenhauser Brückenstraße weiter. Auf den letzten Metern aber stehen die Lkw in Wohnstraßen, vor Schulen und an Bushaltestellen.
Unser Logistik-Management plant diesen Weg vom Lieferanten bis zur Abladestelle. Wir vergeben Zeitfenster, legen Routen fest, stimmen Anlieferungen der Gewerke aufeinander ab und sorgen dafür, dass Material dann ankommt, wenn es verbaut wird. So bleibt die Baustelle in Bremen-Obervieland aufnahmefähig und die Nachbarschaft wird so wenig wie möglich belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Obervieland ist mit rund 36.000 Einwohnern vor allem ein Wohnstadtteil. Viele Baufelder liegen in verkehrsberuhigten Quartieren oder an Wohnwegen, die für Lkw kaum Platz zum Warten bieten. Ein Fahrzeug, das zu früh kommt, blockiert dort schnell eine ganze Straße. Feste Zeitfenster und ein Warteplatz außerhalb des Wohngebiets sind deshalb oft wichtiger als die Ladung selbst.
Mehrere Hauptachsen tragen gleichzeitig Pendler-, Bus- und Stadtbahnverkehr. Die Stadtbahnlinie 4 verbindet Arsten und Kattenturm mit der Innenstadt, dazu kommen mehrere Buslinien. Wer Anlieferungen in die Hauptverkehrszeit legt, verliert Zeit an Ampeln und Haltestellen. Wir planen Lieferungen deshalb nach Tageszeit und Strecke.
Rund um Schulen, Kitas und Wochenmärkte, etwa an der Anna-Seghers-Straße in Habenhausen und an der Anna-Stiegler-Straße in Kattenturm, ändern sich die Verhältnisse im Lauf des Tages und der Woche. Schulbeginn, Schulschluss und Markttage gehören in den Lieferplan, damit kein Sattelzug mitten im Schulweg rangieren muss.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wann welches Material in welcher Menge kommen muss. Das Konzept berücksichtigt die Zufahrten, die der Bebauungsplan vorgibt.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Lieferanten und Gewerke buchen ihre Slots, wir prüfen Überschneidungen und halten den Kalender aktuell. So stehen nicht drei Lkw gleichzeitig vor dem Tor.
Für jede Baustelle legen wir die Anfahrtsstraßen fest. Dazu benennen wir Warteplätze außerhalb von Wohnstraßen. Die Routen meiden Schulwege und enge Quartiersstraßen, soweit das möglich ist.
Wir informieren über lärmintensive Lieferungen, stimmen Sondertransporte mit den zuständigen Stellen ab und halten Hauseingänge, Garagen und Haltestellen frei.
Weniger Wartezeit für Fahrzeuge und weniger Stillstand bei den Gewerken.
Wohnstraßen, Schulwege und Haltestellen bleiben frei.
Material liegt nur so lange auf der Baustelle, wie es nötig ist.
Bauleitung und Lieferanten arbeiten mit einem gemeinsamen Kalender für Bremen-Obervieland.
→ Betonierabschnitte werden mit dem Werk getaktet. Die Fahrzeuge warten auf einem abgestimmten Platz an der Hauptstraße und werden einzeln abgerufen.
→ Wir verlegen planbare Anlieferungen in ruhigere Tageszeiten und sprechen Lieferanten auf diese Fenster an.
→ Große Fahrzeuge erhalten Zeitfenster außerhalb von Schulbeginn und Schulschluss. Bei Bedarf weist ein Posten das Fahrzeug ein.
→ Bestellungen laufen über den Lieferkalender. Material, für das kein Slot und kein Platz vorhanden ist, wird umgeplant, bevor es losfährt.
Neubaugebiete in Habenhausen und Arsten, die nur über eine Wohnstraße erreichbar sind und deshalb eng getaktete Lieferungen brauchen.
Arbeiten in der Großwohnsiedlung Kattenturm, bei denen Lieferungen neben Mieterverkehr, Müllabfuhr und Umzügen laufen.
Hallen und Bürobauten in den Gewerbegebieten am Arsterdamm, in Arsten und im Gewerbepark Habenhausen mit Anlieferung über die Autobahnanschlüsse.
Erweiterungen und Neubauten an Schulstandorten, bei denen Lieferungen um Unterrichtszeiten herum geplant werden.

Gewerke, Mengen, Bauzeiten und Zufahrten werden aufgenommen und im Plan zusammengeführt.
Wir legen Routen, Warteplätze und Zeitfenster fest und stimmen sie mit Bauleitung und Lieferanten ab.
Der Lieferkalender wird täglich gepflegt, Abweichungen werden sofort umgeplant.
Wartezeiten und Engpässe werten wir aus und passen Fenster und Routen für die nächste Bauphase an.
Liegt eine Wohnbaustelle in einem neuen Quartier mit nur einer Zufahrt, dann planen wir Anlieferungen strikt nacheinander. Jeder Lieferant erhält ein Fenster von wenigen Minuten bis zu einer Stunde, je nach Ladung. Fahrzeuge, die früher eintreffen, warten auf einem festgelegten Platz an einer Hauptstraße und werden telefonisch abgerufen.
Werden mehrere Bauabschnitte gleichzeitig betrieben, dann bündeln wir Lieferungen gleicher Art. Mauersteine für zwei Häuser kommen auf einem Fahrzeug, Fertigteile in der Reihenfolge des Einbaus. So sinkt die Zahl der Fahrten durch das Wohngebiet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Grundlage ist der Einrichtungsplan mit Tor, Abladezone und Lagerflächen. Das Personal am Tor gleicht ankommende Fahrzeuge mit dem Lieferkalender ab und weist sie ein.
Auf der Baustelle übernimmt die operative Baulogistik das Abladen, Verteilen und Entsorgen. Logistik-Management, Einrichtung und Personal arbeiten auf Baustellen in Bremen-Obervieland so mit denselben Zeiten und Plänen.
Das hängt vom Baufeld ab. Für den Süden des Stadtteils bieten sich die A1-Anschlüsse HB-Arsten und Brinkum an, für Habenhausen und den Norden auch die Habenhauser Brückenstraße. Wir legen die Route je Baustelle fest und geben sie an alle Lieferanten weiter.

Nennen Sie uns Baufeld, Bauzeit und Gewerke. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Routen, Zeitfenstern und Warteplätzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Obervieland. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit