
Ein Sturz vom Gerüst, ein Schnitt an der Trennscheibe, ein Kreislaufproblem in der Sommerhitze: Auf Baustellen zählt nach einem Unfall jede Minute bis zur ersten fachkundigen Hilfe. Bis der Rettungsdienst eintrifft, überbrücken Betriebssanitäter die Zeit. Sie sorgen auch dafür, dass er den Verletzten ohne Umwege erreicht.
Für Baustellen in Bremen-Obervieland stellen wir Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer, planen die Rettungskette und legen Treffpunkte für Rettungsdienst und Feuerwehr fest. Die Besetzung richten wir nach Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten und Gebäudehöhe.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter Pflicht, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Das wird in Bremen-Obervieland vor allem bei großen Gewerbebauten oder bei Sanierungen ganzer Wohnanlagen erreicht, an denen viele Gewerke parallel arbeiten. Auch unterhalb dieser Zahl kann ein Sanitäter sinnvoll sein, etwa bei Arbeiten in großer Höhe.
In Kattenturm stehen Hochhäuser einer Großwohnsiedlung aus den 1960er Jahren. Wer dort an Fassade, Dach oder in oberen Geschossen arbeitet, ist im Notfall weit vom Erdgeschoss entfernt. Der Weg des Rettungsdienstes über Aufzug oder Treppenhaus muss deshalb vorher festgelegt und frei gehalten werden.
Im Ortsteil Kattenturm liegt das Klinikum Links der Weser, das 1968 eröffnet wurde und unter anderem Herzchirurgie und Kardiologie anbietet. Für seine klinischen Bereiche ist eine Verlagerung an das Klinikum Bremen-Mitte angekündigt. Welche Notaufnahme angefahren wird, entscheidet ohnehin der Rettungsdienst. Wir sorgen dafür, dass er die Baustelle schnell findet und der Verletzte gut versorgt übergeben wird.

Ausgebildete Betriebssanitäter versorgen Verletzte, überwachen sie bis zur Übergabe an den Rettungsdienst und dokumentieren jeden Einsatz für die Berufsgenossenschaft.
Wir legen fest, wer im Notfall den Notruf absetzt, wer den Rettungsdienst an der Straße abholt und welcher Weg zum Unfallort frei bleibt. Treffpunkte stehen im Einrichtungsplan.
Brandschutzhelfer achten bei Schweiß-, Trenn- und Dacharbeiten auf Brandgefahren, halten Fluchtwege frei und unterstützen eine Räumung.
Einen Sanitätsraum oder Erste-Hilfe-Bereich richten wir dort ein, wo alle Gewerke ihn schnell erreichen. Welche Ausstattung die Baustelle braucht, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Verletzte werden ohne Verzögerung fachkundig erstversorgt.
Der Rettungsdienst erreicht den Unfallort über einen festgelegten, freien Weg.
Pflichten nach DGUV Vorschrift 1 lassen sich auf großen Baustellen sauber erfüllen.
Jeder Einsatz ist dokumentiert und für die Berufsgenossenschaft nachvollziehbar.
→ Der Sanitäter lässt den Aufzug räumen und für den Rettungsdienst bereithalten. Dieser Ablauf ist vorher mit Aufzugsführer und Bauleitung geübt.
→ Ein fester Treffpunkt an der nächsten Hauptstraße ist allen bekannt. Eine Person wartet dort und führt den Rettungsdienst zum Unfallort.
→ Der Sanitäter versorgt ihn im Schatten, überwacht Kreislauf und Atmung und stimmt mit dem Rettungsdienst die Bergung von dem schwer zugänglichen Ort ab.
→ Brandschutzhelfer bekämpfen den Entstehungsbrand, warnen Gewerke und Bewohner und unterstützen die Räumung bis zum Eintreffen der Feuerwehr.
Hallen- und Bürobauten in den Gewerbegebieten des Stadtteils mit vielen Beschäftigten und Kraneinsatz.
Arbeiten an Fassaden, Dächern und Leitungssträngen in der Großwohnsiedlung Kattenturm mit Arbeiten in großer Höhe.
Quartiere mit vielen Häusern, auf denen zahlreiche Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Umbauten an Kliniken, Reha-Einrichtungen und Pflegeheimen, bei denen der Betrieb im Haus weiterläuft.

Wir klären Zahl der Beschäftigten, Gefährdungen und Gebäudehöhe und prüfen, ob ein Sanitäter vorgeschrieben ist.
Treffpunkte, Rettungswege und Meldewege werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Sanitäter und Brandschutzhelfer nehmen ihre Arbeit auf und weisen die Gewerke in die Abläufe ein.
Jeder Einsatz wird festgehalten, die Planung wird bei neuen Bauabschnitten angepasst.
Arbeiten auf einer großen Gewerbebaustelle über 100 Beschäftigte gleichzeitig, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Wir richten einen Sanitätsbereich nahe dem Tor ein, sodass er von allen Bauabschnitten schnell erreichbar ist. Die Ausstattung legen wir nach Absprache fest. Der Treffpunkt für den Rettungsdienst liegt an der Zufahrt und ist im Einrichtungsplan markiert.
Liegt die Baustelle an einem Hochhaus mit vielen Geschossen, dann klären wir vor Arbeitsbeginn, wie ein Verletzter nach unten gelangt. Aufzug, Treppenhaus und Gerüst werden mit Bauleitung und Rettungsdienst besprochen, damit im Ernstfall niemand improvisieren muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Zugangskontrolle am Tor hält die Zufahrt frei, empfängt den Rettungsdienst und führt ihn zum Unfallort. Rettungswege und Sammelplätze stehen im Einrichtungsplan.
Der Sanitätsbereich liegt dort, wo die operative Baulogistik keine Lager anlegt. Auf Baustellen in Bremen-Obervieland greifen Sanitäter, Sicherheit und Logistik so ineinander, dass im Notfall jeder Handgriff sitzt.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 dann, wenn mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind. Bei großen Gewerbe- oder Sanierungsbaustellen in Bremen-Obervieland kann das erreicht werden. Wir prüfen den Bedarf gemeinsam mit Ihnen.

Nennen Sie uns Größe, Dauer und Art der Arbeiten. Wir prüfen den Bedarf und planen Besetzung und Rettungskette.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Obervieland. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit