
Kaum ein Bremer Stadtteil ist so von Wasser umgeben wie Bremen-Obervieland. Im Osten fließt die Weser, im Norden liegen Werdersee und Kleine Weser, im Süden bildet die Ochtum die Grenze zu Niedersachsen. Dazu kommen Fleete wie der Bunnsackerfleet in Habenhausen und der Wadeackerfleet in Arsten. Wer hier baut, hat fast immer ein Gewässer, einen Grünzug oder ein Schutzgebiet in der Nähe.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Baugenehmigung und Bebauungsplan auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune und Baumschutz, dokumentieren Funde und Maßnahmen und sprechen uns mit Fachgutachtern und Behörden ab. Umweltkontrollen werden so Teil des Bauablaufs in Bremen-Obervieland.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Habenhauser Deich liegt das Naturschutzgebiet Neue Weser mit knapp 35 Hektar. Es entstand dort, wo das Hochwasser von 1981 ein neues Flussbett riss. Die Vordeichflächen in diesem Bereich gehören zum Europäischen Vogelschutzgebiet Weseraue, oberhalb des Weserwehrs liegt zudem ein kleines Vogelschutzgebiet zwischen Arsten und Habenhausen. Baustellen in der Nähe müssen Lärm, Licht und Staub so steuern, dass diese Flächen nicht beeinträchtigt werden.
Auf Bauflächen im Siedlungsrand stehen oft alte Bäume und Gehölze. Für ein Wohngebiet am Habenhauser Deich wurden 116 Bäume erfasst, 47 davon nach der Bremer Baumschutzverordnung geschützt. Dort nachgewiesen wurden fünf Fledermausarten und 24 Brutvogelarten, darunter Grünspecht, Rauchschwalbe und Waldohreule. Fällzeiten, Kontrollen vor dem Fällen und der Schutz erhaltener Bäume gehören in solchen Fällen zur Baubegleitung.
Der Name Vieland verweist auf flaches, sumpfiges Land, das erst durch Deiche besiedelt werden konnte. Gräben, Fleete und Polder sind deshalb Teil der Entwässerung. Werden Baugruben entwässert oder Leitungen an Gewässern verlegt, kontrollieren wir, dass kein Schlamm und kein Betonwasser in Fleete, Werdersee oder Ochtum gelangen.

Wir überwachen die Umsetzung der Umweltauflagen, führen Protokoll, melden Abweichungen und stimmen Maßnahmen mit Gutachtern und Behörden ab.
Schutzzäune um Kronen- und Wurzelbereiche werden aufgestellt und regelmäßig kontrolliert. Lager, Fahrwege und Container bleiben außerhalb der geschützten Zonen.
Vor Fällungen und Abbrüchen prüfen wir auf Anweisung der Gutachter Bäume und Gebäude auf Besatz. Bauzeitenregelungen für die Brutzeit werden im Bauablauf verankert.
Wo Auflagen Amphibienzäune verlangen, kontrollieren wir sie, dokumentieren Funde und setzen Tiere fachgerecht um. An Fleeten achten wir auf Absetzbecken und saubere Einleitungen.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps wegen Artenschutz oder Gewässerschutz werden unwahrscheinlicher.
Gutachter und Behörden erhalten saubere Protokolle.
Bauleitung und Gewerke wissen jederzeit, welche Flächen tabu sind.
→ Fällungen werden in die zulässigen Zeiten gelegt. Ist ein Eingriff nicht verschiebbar, lassen wir den Baum vorher durch Fachleute auf Besatz prüfen und dokumentieren das Ergebnis.
→ Schutzzäune markieren die Bereiche, Kontrollgänge prüfen sie regelmäßig. Verstöße werden sofort mit der Bauleitung geklärt.
→ Wir veranlassen ein Absetzbecken oder einen Filter vor der Einleitung und überwachen die Wasserqualität nach Vorgabe der Genehmigung.
→ Beleuchtung wird nach unten ausgerichtet und auf das Nötige begrenzt. Arbeitszeiten stimmen wir mit den Auflagen für das Vogelschutzgebiet ab.
Neubauten am Habenhauser Deich und anderen Siedlungsrändern nahe der Weseraue mit Baum- und Artenschutzauflagen.
Arbeiten an Fleeten, am Werdersee oder an der Ochtum, bei denen Einleitungen und Ufer geschützt werden müssen.
Rückbau von Scheunen, Ställen oder älteren Wohnhäusern, in denen Fledermäuse oder Gebäudebrüter vorkommen können.
Arbeiten an Deichen, Poldern und Flutrinnen, die oft in oder neben Schutzgebieten liegen.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan, Artenschutzbeitrag und Baumgutachten und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Schutzzäune, Tabuflächen und Gewässerschutz werden vor Baubeginn aufgebaut und dokumentiert.
Regelmäßige Begehungen prüfen Zäune, Einleitungen und Bauzeiten, Abweichungen werden sofort gemeldet.
Alle Maßnahmen und Funde werden in einem Bericht für Bauherrn und Behörde zusammengefasst.
Entsteht ein Wohngebiet auf einer alten Hofstelle mit Obstwiese und Gehölzrand, dann beginnt die Baubegleitung vor der ersten Fällung. Wir markieren die Bäume, die erhalten bleiben, stellen Schutzzäune auf und legen fest, wann gefällt werden darf. Abbrüche von Scheunen und Stallgebäuden werden vorher auf Fledermäuse und Brutvögel geprüft.
Grenzt die Baustelle an einen Fleet oder an die Weseraue, dann kommen Gewässer- und Lichtschutz hinzu. Wir kontrollieren Einleitungen, halten Abstände ein und dokumentieren alles für die Naturschutzbehörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen stehen im Einrichtungsplan und werden bei der Planung von Lager- und Fahrflächen berücksichtigt. Das Logistik-Management legt Lieferungen so, dass Nachtarbeit am Rand sensibler Flächen vermieden wird.
Die operative Baulogistik trennt Abfälle und hält Gewässer sauber, die Sicherheitskräfte achten bei Rundgängen auf beschädigte Schutzzäune. So wird Umweltschutz auf Baustellen in Bremen-Obervieland von allen mitgetragen.
Unter anderem das Naturschutzgebiet Neue Weser am Habenhauser Deich, ein kleines Vogelschutzgebiet zwischen Arsten und Habenhausen sowie Vordeichflächen, die zum Europäischen Vogelschutzgebiet Weseraue gehören. Dazu kommen Grünzonen an Werdersee und Kleiner Weser.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen die Auflagen und schlagen vor, wie die Umweltkontrollen in Ihren Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Obervieland. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit