
Stuhr verteilt sich auf rund 82 Quadratkilometer und acht Ortsteile, von Brinkum am Bremer Stadtrand bis Heiligenrode am Rand der Wildeshauser Geest. Entsprechend verschieden sind die Grundstücke, auf denen gebaut wird: dicht bebaute Lagen im Kern von Brinkum, großzügige Parzellen in den Gewerbegebieten und Dorflagen mit schmalen Straßen. Jede dieser Lagen verlangt eine eigene Antwort auf die Frage, wo Container, Lager und Kran stehen.
Wir übernehmen die Baustelleneinrichtung von der ersten Skizze bis zum fertigen Plan. Dazu gehören die Aufteilung der Fläche, die Zufahrt, Baustrom und Bauwasser, Unterkünfte und Sanitärbereiche sowie Bauzaun und Beschilderung. Ziel ist eine Baustelle in Stuhr, die vom ersten Arbeitstag an funktioniert und nicht nach vier Wochen umgebaut werden muss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Boden ist nicht überall gleich. Teile des Gemeindegebiets liegen auf der eiszeitlichen Geest mit tragfähigem Sand, andere in den Niederungen an Ochtum, Varreler Bäke und Stuhrgraben. Ortsnamen wie Moordeich deuten auf früheres Moor hin. Wo das Baugrundgutachten weiche Schichten ausweist, planen wir Baustraßen, Kranstandorte und Lagerflächen so, dass sie auch nach Regentagen tragen.
Die Zufahrt hängt stark am Ortsteil. In den Gewerbegebieten an der A 1 kommen Sattelzüge meist ohne Umweg an die Fläche. In den gewachsenen Dorflagen von Varrel, Seckenhausen oder Heiligenrode dagegen sind die Straßen schmal, Bäume und Gräben stehen dicht am Rand. Dort bestimmt der Wendekreis eines Lkw oft, wo das Tor sitzen kann.
Viel Bauland liegt neben bestehender Nutzung. Im Handelsbereich von Brinkum-Nord grenzen Baufelder an Kundenparkplätze, in den Wohnlagen an Gärten und Schulwege. Die Einrichtung muss deshalb klar trennen, was zur Baustelle gehört und was weiter öffentlich genutzt wird.

Wir zeichnen einen Plan, der Container, Lager, Kranschwenkbereich, Wege und Stellflächen auf dem konkreten Grundstück verortet. Er wird mit dem Baufortschritt fortgeschrieben, etwa wenn ein Bauabschnitt in Stuhr fertig ist und Fläche frei wird.
Auf Geestsand genügt oft eine einfache Schotterlage. In Niederungslagen stimmen wir mit dem Bodengutachter ab, wie stark die Tragschicht sein muss und wie das Wasser von der Fläche abfließt.
Büro, Aufenthalt und Sanitärcontainer stellen wir so, dass sie nah an der Zufahrt liegen und nicht mitten im Arbeitsfeld. Baustrom und Bauwasser koordinieren wir mit dem örtlichen Versorger, damit die Anschlüsse rechtzeitig liegen.
Wir legen fest, wo der Zaun steht, wo Tore und Fußgängerdurchgänge sitzen und welche Schilder Lieferanten und Passanten brauchen. An Schulwegen und Radwegen planen wir sichere Umleitungen mit ein.
Die Fläche ist vom ersten Tag an aufgeteilt, niemand sucht nach dem richtigen Lagerplatz.
Baustraßen und Lagerflächen sind auf den Untergrund abgestimmt und bleiben befahrbar.
Container, Strom und Wasser liegen dort, wo sie gebraucht werden, ohne Umbau mitten im Projekt.
Nachbarn, Kunden und Fußgänger finden klar getrennte Wege um die Baustelle herum.
→ Lagerflächen kommen auf den tragfähigsten Teil des Baugrunds. Dazu sehen wir eine ausreichende Tragschicht mit Gefälle zur Entwässerung vor.
→ Wir stapeln Container und rufen Material in kleineren Mengen ab. Das Materiallager kann auf eine Nachbarfläche ausweichen, sofern sie sich anmieten lässt.
→ Wir prüfen Schleppkurven vorab, verlegen das Tor oder beantragen eine temporäre Überfahrt über den Graben bei der zuständigen Stelle.
→ Bauzaun, Beschilderung und eigene Fußwege trennen beide Bereiche eindeutig. Die Zufahrt für Baufahrzeuge führt nicht über Kundenparkplätze.
Die Gemeinde zählt rund 400 Hektar Gewerbe- und Industrieflächen in etwa 20 Gebieten. Bei Hallenbauten geht es um Kranstellflächen, Stahllager und Platz für Montagefahrzeuge.
Im Einzelhandelsbereich von Brinkum-Nord wird neben geöffneten Märkten gebaut. Die Einrichtung muss mit wenig Fläche auskommen und Kundenwege freihalten.
In Moordeich, Varrel oder Groß Mackenstedt entstehen Wohnhäuser auf Grundstücken mit begrenztem Platz und Zufahrten über Anliegerstraßen.
An den Grund- und Gesamtschulen läuft der Betrieb oft während der Bauzeit weiter. Baufeld und Schulgelände werden streng getrennt.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft und Baugrundgutachten an und halten fest, was die Einrichtung begrenzt.
Container, Lager, Kran, Wege und Medien werden in einem Plan verortet und mit der Bauleitung besprochen.
Wir koordinieren Aufbau von Zaun, Containern und Baustraße sowie die Anschlüsse für Strom und Wasser.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir den Plan und passen ihn an, bis zum Rückbau der Einrichtung.
Liegt ein Bauvorhaben in einer Niederungslage nahe der Varreler Bäke und zeigt das Gutachten weiche Schichten bis in größere Tiefe, dann planen wir die Baustraße als eine durchgehende Achse von der Zufahrt bis zum Kran. Lager und Container rücken an den Rand dieser Achse, damit schwere Fahrzeuge nicht kreuz und quer über die Fläche fahren.
Wird das Grundstück später in Abschnitten bebaut, dann bleibt die Baustraße liegen und wird für den nächsten Abschnitt weitergenutzt. So müssen Tragschicht und Entwässerung nur einmal hergestellt werden und die Fläche bleibt über die ganze Bauzeit in Stuhr tragfähig.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Auf ihm bauen die Anlieferplanung, die Zugangskontrolle und der Sanitätsbereich auf. Wer die Einrichtung früh festlegt, spart sich später teure Umzüge von Containern und Lagern.
Wir stimmen den Plan mit Bauleitung, Kranbauer und Fachplanern ab. Ändert sich der Bauablauf, passen wir ihn an und geben die neue Fassung an alle Beteiligten weiter.
Für den Bau selbst ist ein Baugrundgutachten meist ohnehin gefordert. Für die Einrichtung ist es ebenso wichtig, denn es zeigt, wo Kran und Lager stehen können. Gerade in Niederungslagen an Ochtum oder Varreler Bäke entscheidet es über die Stärke der Baustraße.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir entwerfen die Baustelleneinrichtung passend zu Grundstück, Boden und Zufahrt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Stuhr. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit