
Der Verkehr in Stadtilm läuft auf wenigen Achsen zusammen. Die Landesstraße 3087 führt von Bad Berka nach Ilmenau mitten durch den Ort. Die Bundesstraße 90 verläuft südlich der Stadt Richtung Rudolstadt. Die Anschlussstelle Stadtilm der A 71 liegt im Westen beim Ortsteil Traßdorf. Jede Baustelle hängt an diesen Straßen. Jeder Lastwagen muss sie nutzen.
Logistik-Management heißt, diese Anfahrten zu planen, bevor Material bestellt wird. Wir entwickeln ein Konzept für Materialflüsse und legen Zeitfenster für Lieferungen fest. Ziel ist, dass Fahrzeuge nicht in Gassen warten und Gewerke nicht auf Material.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anfahrt über die Autobahn ist einfach, der letzte Kilometer ist es nicht. Von der A 71 führt die Strecke über die B 90 und die Landesstraße in den Ort. Innerhalb der Stadtmauer wird es eng. Sattelzüge kommen in den Gassen um den Marktplatz kaum durch, deshalb legen wir fest, welche Fahrzeuge wo abgeladen werden und wo ein Umladen auf kleinere Wagen sinnvoll ist.
Stadtilm besteht aus 22 Ortsteilen auf rund 120 Quadratkilometern. Baustellen in Oberilm, Dienstedt oder Singen liegen oft an Straßen, die für Schwerlast nicht gedacht sind. Das Konzept enthält deshalb für jedes Vorhaben eine Routenwahl und prüft vor dem ersten Einsatz, ob Brücken und Engstellen passierbar sind. Bei der Bahnstrecke Arnstadt–Saalfeld mit dem langen Ilmviadukt oder bei der Schnellfahrstrecke im Westen sind Unterführungen und Durchfahrtshöhen mit zu prüfen.
Hinzu kommt die Nachbarschaft. Anwohner in der Altstadt und am Markt erleben jede Lieferung unmittelbar. Zeitfenster mit Rücksicht auf Ruhezeiten verhindern Beschwerden. Dasselbe gilt für eine klare Ansprechperson auf der Baustelle. Wir stimmen die Fenster auf Schulwege und auf Zeiten mit viel Durchgangsverkehr ab.

Wir erfassen Gewerke, Lieferanten und Materialmengen und erstellen daraus einen Ablaufplan. Er zeigt, wann welches Material an welchem Ort gebraucht wird und welche Wege dafür infrage kommen.
Jeder Lieferung weisen wir ein Zeitfenster zu. Fahrer melden sich an. Danach geben wir die Zufahrt frei. So steht kein Fahrzeug auf der Landesstraße und blockiert den Durchgangsverkehr.
Wir legen Anfahrtsrouten vom Autobahnanschluss bis zur Baustelle fest und geben sie an Lieferanten weiter. In der Altstadt kennzeichnen wir die Wege für Lkw sowie die Plätze zum Abladen.
Wir informieren Anlieger über geplante Lieferungen und Sperrungen und bleiben Ansprechpartner, wenn es Rückfragen gibt. Beschwerden gehen so direkt an eine Stelle.
Lieferungen erreichen die Baustelle im vorgesehenen Fenster und stauen sich nicht im Ort.
Die Routenwahl berücksichtigt Altstadt, Ortsteile und Brücken und vermeidet Umwege in letzter Minute.
Anwohner erfahren rechtzeitig, wann Fahrzeuge kommen und wie lange eine Sperrung dauert.
Der Lieferkalender hält Bauleitung und Gewerke auf demselben Stand.
→ Lieferfenster sind so geschnitten, dass kein Fahrzeug vor der Baustelle stehen muss. Wartende Fahrer bleiben auf geeigneten Flächen außerhalb.
→ Große Lieferungen werden am Rand abgeladen und mit kleineren Fahrzeugen zugestellt. Das Umladen planen wir als eigenen Schritt.
→ Wir prüfen vor jedem Einsatz Routen auf Gewichtsgrenzen und Durchfahrtshöhen und nennen Lieferanten die passende Strecke.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender macht Überschneidungen sichtbar. Wir verschieben Anlieferungen, bevor Staus entstehen.
Neubau und Sanierung zwischen Marktplatz und Stadtmauer, bei dem Lieferfenster und kleine Fahrzeuge entscheidend sind.
Hallen und Anbauten für Betriebe der Metallverarbeitung mit hohen Mengen an Stahl und Beton.
Arbeiten an Bundesstraße und Landesstraße, bei denen Baustellenverkehr und Durchgangsverkehr dieselbe Fläche nutzen.
Bauvorhaben in Oberilm und den Ortsteilen mit engen Zufahrten und Anwohnern direkt nebenan.

Wir sammeln Gewerke, Mengen und Zeiten und prüfen Zufahrten und Engstellen.
Aus den Daten entsteht ein Lieferkalender mit Routen und Abladeflächen.
Lieferanten erhalten ihr Zeitfenster und die Anfahrtsbeschreibung vor dem ersten Einsatz.
Während des Baus ziehen wir den Kalender nach und melden Änderungen an alle Beteiligten.
Liegt eine Baustelle in der Nähe des Marktplatzes und kommt der Beton im Fahrmischer an, dann hängt der Takt an der Zufahrt. Wir legen ein Fenster pro Fahrzeug fest und sperren den Abladebereich für andere Zwecke. Ein Einweiser führt den Wagen rückwärts auf die Fläche. Der Durchgangsverkehr bleibt auf der Fahrbahn.
Wird zugleich Material für ein zweites Gewerk erwartet, dann schieben wir dessen Lieferung in ein späteres Fenster. Meldet sich ein Fahrer verspätet, dann reiht er sich neu ein und wartet nicht in der Gasse. So bleibt der Verkehr im Ort in Bewegung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Dort ist festgelegt, wo Fahrzeuge einfahren und abladen. Das Konzept ergänzt dies um Zeiten und Reihenfolgen und gibt sie an Lieferanten weiter.
Auf der Baustelle setzt die operative Baulogistik die Planung um. Einweiser, Kranführer und Staplerfahrer arbeiten nach dem Lieferkalender. Änderungen laufen über denselben Weg.
Die meisten Fahrzeuge kommen von der A 71 über den Anschluss bei Traßdorf und die B 90. Im Ort geht es über die Landesstraße weiter. Für jede Baustelle legen wir die letzte Strecke fest und prüfen Engstellen vorab.

Nennen Sie uns Ort und Umfang Ihres Vorhabens in Stadtilm. Wir entwerfen ein Konzept für Anfahrt, Zeitfenster und Abladeflächen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Stadtilm. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit