
Amt Wachsenburg liegt an einer Stelle, an der viel Verkehr zusammenläuft. Die A 4 und die A 71 kreuzen sich am Erfurter Kreuz, dazu führen Bahnstrecken durch das Gemeindegebiet. Für Lieferungen ist das ein Vorteil, denn Lastwagen erreichen die Baustellen auf kurzem Weg von der Autobahn. Der letzte Abschnitt führt dann aber oft durch Ortsdurchfahrten, die für Schwerlastverkehr nicht gebaut wurden.
Logistik-Management bedeutet, diesen letzten Abschnitt zu planen. Wir erstellen ein Konzept für Materialflüsse, vergeben Zeitfenster für Lieferungen und steuern die Abfolge so, dass niemand wartet. Das Ziel ist eine Baustelle, die ihre Lieferungen im Takt erhält und die Nachbarschaft möglichst wenig belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die 13 Ortsteile verteilen sich auf knapp 78 Quadratkilometer. Zwischen Ichtershausen im Süden und den Dörfern im Norden an der Grenze zu Erfurt liegen einige Kilometer. Lieferanten, die ein Ziel in Eischleben, Rockhausen oder Holzhausen suchen, finden dort keine Hauptstraße, sondern Ortsstraßen mit Gegenverkehr und parkenden Fahrzeugen. Eine Lieferanweisung mit klarer Route und Hinweisen zu engen Stellen erspart Umwege.
Das Gewerbegebiet am Erfurter Kreuz verlangt das Gegenteil. Dort treffen mehrere Baustellen und laufende Betriebe auf dieselben Zufahrten. Wenn Betonlieferungen, Stahl und Fertigteile gleichzeitig kommen, dann entsteht schnell eine Warteschlange auf der Zufahrtsstraße. Ein Slot-System mit festen Zeitfenstern verteilt die Fahrzeuge über den Tag und hält die Straße frei.
In Ichtershausen kommt die Lage an der Gera dazu. Der Ort ist ein Straßendorf von rund zwei Kilometern Länge. Die Bahn Neudietendorf–Arnstadt verläuft in der Nähe der Ortsteile Haarhausen und Sülzenbrücken. Lieferwege müssen Schranken, Brücken und Radwege berücksichtigen. Die Route wird deshalb vorab abgefahren und im Konzept festgehalten.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialmengen und leiten daraus Routen, Abladestellen und Lagerzeiten ab. Das Konzept berücksichtigt die Straßen im jeweiligen Ortsteil.
Jede Lieferung erhält ein festes Zeitfenster. Am Gewerbegebiet verteilt das die Lastwagen über den Tag. In den Dörfern vermeidet es, dass zwei große Fahrzeuge in derselben Straße aufeinandertreffen.
Fahrer erhalten Zufahrtsbeschreibung, Abladestelle und Ansprechperson. Enge Stellen, Ortsdurchfahrten und Zeiten mit viel Verkehr werden darin benannt.
Wer neben der Baustelle wohnt oder arbeitet, erfährt vorab, wann mit Lieferungen zu rechnen ist. Das senkt die Zahl der Beschwerden und hält Zufahrten für Anwohner frei.
Lastwagen warten nicht auf der öffentlichen Straße, sondern auf dem dafür vorgesehenen Platz.
Die Gewerke bekommen ihr Material zum passenden Zeitpunkt, ohne dass Lager überquellen.
Anwohner und Nachbarbetriebe wissen, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist.
Die Planung bleibt anpassbar, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
→ Wir legen Lieferzeiten außerhalb der Hauptverkehrszeiten fest und planen Routen, die Engstellen umgehen. Fahrer bekommen den Weg vorab beschrieben.
→ Feste Zeitfenster und eine Aufstellfläche auf dem Grundstück halten die öffentliche Straße frei.
→ Lieferanten melden sich im Slot-System an. Ohne Anmeldung gibt es kein Fenster, das schafft Verbindlichkeit.
→ Die Reihenfolge richtet sich nach dem Bauablauf. Was zuerst gebraucht wird, kommt zuerst, alles andere erhält ein späteres Fenster.
Viele Lieferungen in kurzer Zeit, geteilte Zufahrten und laufende Betriebe nebenan machen eine feste Zeitfensterplanung nötig.
Kleine Mengen, enge Straßen und Anwohner direkt neben der Baustelle verlangen abgestimmte Lieferzeiten.
Bei Vorhaben an Straßen, Brücken und Bahnstrecken im Gemeindegebiet laufen Materialtransporte neben dem fließenden Verkehr.
Wohnhäuser und Gemeindebauten in Ortsteilen wie Haarhausen oder Bittstädt, bei denen Lieferungen über Ortsstraßen laufen.

Wir erfassen Lieferarten, Mengen und die Straßenverhältnisse rund um die Baustelle.
Routen, Abladestellen und Slots werden festgelegt und mit Bauleitung und Lieferanten abgestimmt.
Anmeldungen laufen über das Slot-System. Fahrer erhalten ihre Hinweise vor Fahrtantritt.
Wartezeiten und Engpässe werden ausgewertet, Fenster und Routen bei Bedarf geändert.
Liegt eine Baustelle in einem Ortsteil mit schmaler Durchfahrt, dann erhält jede Lieferung einen eigenen Termin. Sperrige Fahrzeuge kommen nacheinander und nicht gleichzeitig. Die Abladestelle wird so gewählt, dass der Verkehr im Dorf weiterfließen kann.
Wird dagegen eine Halle im Gewerbegebiet am Autobahnkreuz errichtet, dann kommen Betonmischer, Stahl und Fertigteile in dichter Folge. Das Konzept verteilt die Fahrzeuge auf Zeitfenster und weist ihnen Zufahrt und Abladeplatz zu. Auf der Zufahrtsstraße bleibt Platz für den Betrieb der Nachbarn.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift die Flächenplanung der Baustelleneinrichtung auf. Abladestellen, Wendeflächen und Torposten werden dort vorgesehen, wo das Konzept sie braucht. Umgekehrt zeigt die Liefersteuerung, welche Flächen tatsächlich gebraucht werden.
Mit der operativen Baulogistik verbindet es die Frage, wer vor Ort die Fahrzeuge einweist und entlädt. Die Zeitfenster bilden die Grundlage für den Einsatzplan des Personals. So arbeiten Planung und Umsetzung nach demselben Plan.
Weil an den Zufahrten im Gewerbegebiet und in den Ortsdurchfahrten wenig Platz zum Warten ist. Feste Fenster verteilen die Fahrzeuge und halten öffentliche Straßen frei.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben, dann besprechen wir Routen, Zeitfenster und Ablauf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Amt Wachsenburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit