
Der Weg zu einer Baustelle in Geratal beginnt meist an der Anschlussstelle der A 71 und führt dann über die Bundesstraße 88 oder über Talstraßen in die Ortsteile. Gräfenroda erstreckt sich dabei über rund fünf Kilometer entlang der Wilden Gera. Wer hier Material anliefert, fährt durch bewohntes Gebiet.
Logistik-Management bedeutet für uns, diese Anlieferung vorab zu ordnen. Wir legen Zeitfenster für Lastzüge fest, bestimmen Fahrwege und stimmen die Reihenfolge der Lieferungen mit dem Baufortschritt ab. So kommt Material genau dann, wenn es gebraucht wird. Es steht nicht herum, weil der Platz dafür fehlt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein Großteil der Baustellen liegt an Straßen, die zugleich Wohn- und Durchgangsstraßen sind. Die B 88 führt durch Gräfenroda und weiter Richtung Ohrdruf. Auch in Geschwenda grenzt die Bebauung an die Verkehrsachse. Ein Lastzug, der dort wartet oder rangiert, wird schnell für alle Beteiligten zum Problem.
Die Höhenunterschiede verlangen eigene Überlegungen. Von den Tälern der Wilden und der Zahmen Gera führen Anstiege hinauf nach Frankenhain und Gossel auf die Ohrdrufer Platte. Schwere Fahrzeuge brauchen dort mehr Zeit, im Winter zudem Reserven. Zeitfenster müssen das einrechnen.
Hinzu kommt die Lage im Naturpark Thüringer Wald, in dem Rad- und Wanderwege wie die Waldrandroute durch die Orte führen. Das heißt für die Planung: Anlieferung und Freizeitverkehr treffen sich an manchen Stellen, was bei der Wahl von Fahrwegen und Zeiten bedacht werden will.

Wir erfassen, welche Materialien wann und in welcher Menge auf die Baustelle kommen. Daraus entsteht ein Konzept, das die Fahrwege von der Autobahn bis zum Baufeld festlegt und Engstellen im jeweiligen Ortsteil berücksichtigt.
Jeder Lieferant erhält ein Zeitfenster. In Geratal legen wir sie so, dass nicht mehrere Lastzüge gleichzeitig auf eine schmale Zufahrt treffen und der Verkehr auf der Durchgangsstraße fließen kann.
Wo Lieferungen Wohnstraßen berühren, sorgen wir für Information an die Nachbarschaft. Lärmempfindliche Zeiten wie frühe Morgenstunden oder Wochenenden werden von Anfang an eingeplant.
Wir gleichen die Lieferreihenfolge mit dem Bauprogramm ab. Material für den nächsten Abschnitt wird erst angefordert, wenn dafür Fläche frei ist. Das schont knappe Lagerplätze im Tal.
Lastzüge fahren auf bekannten Wegen und zu festen Zeiten durch die Ortsteile.
Die Durchgangsstraße bleibt frei, weil niemand auf der Fahrbahn wartet.
Lagerflächen im Tal werden nur so voll wie nötig.
Die Nachbarschaft weiß, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
→ Wir takten die Anlieferung über Zeitfenster und halten einen Aufstellbereich abseits der Fahrbahn bereit. Wer zu früh eintrifft, wartet nicht im Ortsbild.
→ Die Fenster für Fahrten nach Frankenhain und Gossel werden großzügig gewählt. Wichtige Lieferungen legen wir nicht an den Beginn eines kritischen Arbeitsschritts.
→ Wir informieren die Nachbarn vorab über Lieferzeiten und halten Zufahrten von Wohnhäusern frei. Gibt es Anlass für Beschwerden, bleibt ein Ansprechpartner erreichbar.
→ Wir bündeln die Anmeldungen und vergeben Fenster nach Reihenfolge des Bauablaufs, sodass keine zwei Lieferungen um denselben Platz konkurrieren.
Viele Lieferungen aus mehreren Richtungen erfordern klare Zeitfenster und getrennte Zufahrten für Bau und laufenden Betrieb.
Kleinere Lieferungen müssen durch enge Straßen zugestellt werden, oft unter Rücksicht auf Anwohner und Parkplätze.
Streckenarbeiten an der Bahnlinie Erfurt–Würzburg oder an Talstraßen brauchen Material zu festen Zeiten und Rücksicht auf den laufenden Verkehr.
In abgelegenen Randlagen sind Zufahrtswege schmal. Lieferungen müssen daher in kleineren Einheiten und mit Vorlauf geplant werden.

Wir sammeln Mengen, Fahrzeugarten und Termine aller Gewerke und prüfen die Zufahrt.
Von der A 71 oder B 88 bis zum Baufeld wird die Route bestimmt und auf Engstellen geprüft.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. Wartebereiche und Entladeplätze werden benannt.
Wir begleiten die Anlieferung und ändern Fenster, wenn der Bauablauf sich verschiebt.
Liegt eine Baustelle in Gräfenroda unmittelbar an der B 88, dann ist die Ausfahrt auf die Bundesstraße der entscheidende Punkt. Wir würden die Lieferungen so takten, dass der Lastzug einfahren kann, bevor der nächste ankommt. Das Entladen geschieht auf dem Grundstück, nicht auf der Fahrbahn.
Liegt dagegen ein Vorhaben auf der Ohrdrufer Platte, dann wird der Weg von der Autobahn hinauf länger und im Winter schwieriger. Dort planen wir mehr Zeitreserve ein und bündeln Lieferungen, damit weniger Fahrten nötig sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift mit der Einrichtung zusammen: Lagerflächen, Wendeplätze und Zufahrten bestimmen, wie dicht Lieferungen getaktet werden können. Ändert sich die Einrichtung, passen wir die Zeitfenster an.
Für Geratal heißt das auch, Abstimmungen mit Gemeinde und Straßenverkehrsbehörde frühzeitig anzustoßen, wenn Lieferverkehr Gemeindestraßen oder die Bundesstraße berührt.
Meist über die Anschlussstelle Gräfenroda der A 71 und von dort über die B 88 oder Talstraßen. Wir prüfen für jede Baustelle, welche Route Engstellen und Anstiege vermeidet. Diese Route legen wir dann für alle Lieferanten fest.

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben und die erwarteten Lieferungen. Wir melden uns und besprechen, wie das Logistik-Management aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Geratal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit