
Wenn auf einer Baustelle in Geratal etwas passiert, zählen die ersten Minuten. Viele Baustellen liegen in Tälern oder an Hängen, manche am Rand der Ortsteile Richtung Wald. Bis der Rettungsdienst eintrifft, muss jemand vor Ort sein, der die Erstversorgung übernimmt und den Notruf sauber abwickelt.
Genau dafür stellen wir Betriebssanitäter bereit. Sie versorgen Verletzte, weisen den Rettungsdienst ein und dokumentieren den Vorfall. Ob ein Sanitäter vorgeschrieben ist oder sinnvoll sein kann, hängt von Größe und Gefährdung der Baustelle ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Geratal liegt am Nordrand des Thüringer Waldes, mit Höhen zwischen etwa 350 und 815 Metern. Wer dort verletzt wird, liegt womöglich an einem Hang oder in einem Bachtal, das für Fahrzeuge schwer zugänglich ist. Der Weg des Rettungsdienstes muss deshalb vorab bekannt sein. Jemand muss ihn an der Einfahrt erwarten.
Die Größe der Baustelle bestimmt die Pflicht. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten erforderlich. Das erreichen vor allem größere Hallenbauten, etwa im Gewerbegebiet an der A 71. Kleinere Vorhaben in den Ortskernen bleiben meist darunter, brauchen aber trotzdem eine geregelte Ersthilfe.
Gefährliche Arbeiten erhöhen das Risiko. Dazu zählen Arbeiten in Gruben und an Hängen, Felsarbeiten im Eruptivgestein des Thüringer Waldes oder Rückbau alter Fabrikanlagen. In solchen Fällen lohnt sich ein Sanitäter auch unterhalb der gesetzlichen Schwelle.

Der Sanitäter versorgt Verletzte bis zur Übergabe an den Rettungsdienst. Welche Ausstattung dafür auf der Baustelle bereitsteht, stimmen wir nach Absprache mit dem Bauleiter ab.
Wir legen vorab die Zufahrt für Rettungswagen fest und halten sie frei. Im Ernstfall wartet jemand an der Einfahrt und führt die Kräfte zum Verletzten.
Unfälle und Beinaheunfälle werden festgehalten. Das hilft dem Bauleiter bei Meldungen an die Berufsgenossenschaft und bei der Ursachensuche.
Wir weisen Beschäftigte in Notfallabläufe ein, etwa wo der Sammelplatz liegt und wen sie anrufen. Wie weit das geht, wird mit dem Bauleiter abgesprochen.
Verletzte werden sofort versorgt, ohne auf den Rettungsdienst zu warten.
Der Rettungsweg ist vorab geklärt und wird freigehalten.
Vorfälle sind dokumentiert und für Meldungen nutzbar.
Beschäftigte kennen den Ablauf im Notfall.
→ Wir erkunden vorab den Rettungsweg und legen einen Treffpunkt fest. Der Sanitäter weiß, wo der Rettungswagen hält und wie der Verletzte dorthin kommt.
→ Wir benennen einen Ansprechpartner und hängen die Notfallregeln sichtbar aus. Jeder Beschäftigte erfährt, an wen er sich wendet.
→ Wir stimmen mit dem Bauleiter den Einsatz nach dem Personalverlauf ab. Der Sanitäter ist dann in den Spitzenzeiten eingeplant.
→ Wir halten die Zufahrt zur Baustelle frei und sorgen dafür, dass Lieferfahrzeuge den Weg nicht blockieren.
Viele Beschäftigte gleichzeitig auf einer Fläche machen eine feste Sanitätsbesetzung nötig.
Schwer zugängliche Bereiche und Absturzgefahr sprechen für Erstversorgung vor Ort.
Abbrucharbeiten bergen besondere Verletzungsrisiken und brauchen geregelte Ersthilfe.
Arbeiten an Straßen und Bauwerken im Tal verlangen klare Rettungswege bei laufendem Verkehr.

Wir prüfen Größe, Gefährdung und Zahl der Beschäftigten und beraten, ob ein Sanitäter nötig oder sinnvoll ist.
Zufahrt, Treffpunkt und Notrufwege werden mit dem Bauleiter besprochen und ausgehängt.
Der Sanitäter ist zu den vereinbarten Zeiten auf der Baustelle und steht für Erstversorgung bereit.
Vorfälle werden festgehalten, der Einsatz wird dem Baufortschritt angepasst.
Liegt eine große Hallenbaustelle im Gewerbegebiet bei Geraberg und arbeiten dort zeitweise mehr als 100 Personen, dann ist ein Betriebssanitäter nötig. Wir würden ihn mit dem Bauleiter einplanen und den Rettungsweg von der Autobahn bis zum Tor klären.
Wird dagegen ein Hang bei Frankenhain für ein Wohnhaus abgegraben, dann ist die Baustelle klein. Hier kann trotzdem ein Sanitäter sinnvoll sein, wenn der Zugang schwierig ist. Dann entscheiden Risiko und Erreichbarkeit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitäter arbeitet mit Sicherheitspersonal und Bauleitung zusammen. Er kennt den Zugang, die Notfallnummern und den Treffpunkt für den Rettungsdienst. Änderungen an Zufahrten oder Zäunen meldet er sofort.
In Geratal stimmen wir außerdem Rettungswege auf den Straßen ab, auf denen Baufahrzeuge fahren, damit Notfallverkehr und Lieferverkehr einander nicht behindern.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten. Das erreichen vor allem große Hallenbauten. Darunter ist ein Sanitäter freiwillig, kann aber bei hohem Risiko sinnvoll sein.

Nennen Sie uns Größe und Art Ihres Vorhabens. Wir melden uns und besprechen, ob und wie ein Betriebssanitäter eingeplant wird.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Geratal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit