
Auf Baustellen passieren Unfälle selten angekündigt: ein Sturz vom Gerüst, eine Quetschung, ein Schnitt, ein Kreislaufproblem. Entscheidend ist, was in den ersten Minuten geschieht. Ein Betriebssanitäter versorgt Verletzte, ruft den Rettungsdienst und führt ihn zur Unfallstelle.
In Drei Gleichen verteilen sich die Baustellen auf acht Ortsteile im Landkreis Gotha. Manche liegen dicht an der Autobahn, andere in kleinen Dörfern abseits der Hauptstraßen. Wie der Rettungsdienst dort ankommt, ist eine Frage der Wegeplanung, die vor dem ersten Einsatz geklärt sein sollte.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde ist flächig, mit vielen kleinen Ortschaften statt eines geschlossenen Stadtgebiets. Rettungsfahrzeuge nehmen je nach Ortsteil unterschiedliche Wege. Enge Ortsdurchfahrten können die Zufahrt erschweren. Wir legen deshalb für jede Baustelle fest, wo der Rettungsdienst einfährt, wo er hält und wer ihn einweist.
Die Art der Arbeiten bestimmt das Risiko. Hallenbauten im Gewerbegebiet bringen Kranarbeiten, Montage in der Höhe und Verkehr mit Stapler und Lkw mit sich. In Dorfkernen sind es Abbrucharbeiten, Arbeiten an alten Gebäuden und Gerüste an engen Höfen. Je nach Gefährdung unterscheidet sich, welche Erstversorgung sinnvoll ist.
Rechtlich gilt die Faustregel der DGUV Vorschrift 1: Ab mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten ist ein Sanitäter vorgeschrieben. Kleinere Baustellen brauchen ihn nicht zwingend, profitieren aber von Ersthelfern. Welche Besetzung zu Ihrem Vorhaben passt, besprechen wir mit Ihnen.

Der Betriebssanitäter versorgt Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und dokumentiert den Vorfall. Welche Sachmittel dafür bereitstehen, klären wir nach Absprache mit der Bauleitung.
Wir bestimmen Zufahrt, Haltepunkt und Einweiser für den Rettungsdienst und tragen sie in den Plan ein. Alle Firmen auf der Baustelle erfahren, wo sie liegen.
Geschulte Kräfte kennen Fluchtwege, Sammelplätze und Löschmöglichkeiten auf der Baustelle und leiten bei einem Brand die Räumung ein.
Wir benennen Ersthelfer unter den Beschäftigten und stimmen mit der Bauleitung ab, wie sie im Alltag eingebunden sind.
Auf der Baustelle in Drei Gleichen ist geklärt, wer im Notfall hilft.
Der Rettungsdienst findet Zufahrt und Haltepunkt ohne Suchen.
Alle Firmen kennen den Ablauf, bevor etwas passiert.
Vorfälle werden sauber festgehalten.
→ Wir prüfen die Anfahrt vorab, legen einen Haltepunkt fest und stellen einen Einweiser ein, der den Rettungsdienst am Tor erwartet.
→ Wir erklären bei der Einweisung, wer Ersthelfer ist und wen man im Notfall ruft.
→ Wir besprechen vorab, wie Verletzte aus schwer zugänglichen Bereichen gerettet werden und welche Hilfsmittel nach Absprache bereitstehen.
→ Brandschutzhelfer leiten die Räumung ein, sperren den Bereich und weisen die Feuerwehr ein.
Viele Beschäftigte, Kranarbeiten und Fahrzeugverkehr erhöhen das Unfallrisiko.
Alte Gebäude und enge Höfe bringen Absturz- und Quetschgefahr mit sich.
Verletzte müssen aus Gräben und schwer zugänglichen Bereichen geborgen werden.
Arbeiten an Böschungen und Hängen verlangen besondere Wege für die Rettung.

Wir fragen nach Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten und Lage.
Wir bestimmen, ob Sanitäter, Ersthelfer oder Brandschutzhelfer nötig sind.
Zufahrt, Haltepunkt und Einweiser werden festgelegt und im Plan eingetragen.
Alle Firmen erfahren den Ablauf. Einsätze halten wir schriftlich fest.
Entsteht in einem Gewerbegebiet ein größerer Hallenbau mit vielen Gewerken, dann kann die Zahl der Beschäftigten schnell hoch werden. Wir stellen fest, ob die Schwelle der DGUV Vorschrift 1 erreicht ist, planen einen Sanitätsplatz nach Absprache und weisen am Tor einen Einweiser für den Rettungsdienst ein.
Wird dagegen ein Haus im Dorfkern umgebaut, dann sind meist nur wenige Beschäftigte vor Ort. Dort genügen oft Ersthelfer und ein klar markierter Rettungsweg. Wir sorgen dafür, dass der Weg frei bleibt und dass jeder weiß, wo er den Notruf absetzt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit der Baustellensicherheit zusammen. Der Torposten lässt den Rettungsdienst sofort durch. Der Rettungsweg wird mit der Zugangskontrolle abgestimmt.
Im Einrichtungsplan sind Wege und Haltepunkte eingezeichnet. Der Lieferplan des Logistik-Managements achtet darauf, dass sie nie zugestellt werden.
Vorgeschrieben ist er nach DGUV Vorschrift 1 bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten. Darunter genügen meist Ersthelfer. Wir prüfen mit Ihnen, welche Besetzung zu Größe und Gefährdung passt.

Nennen Sie uns Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten und Standort. Wir schlagen eine Besetzung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Drei Gleichen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit