
Wer in Gotha Material anliefert, kommt meist von der Autobahn 4 über die Anschlussstellen Gotha oder Gotha-Boxberg. Von dort führen Hauptstraßen wie die B 7 und die B 247 in die Stadt. Im Zentrum treffen Lieferfahrzeuge auf Straßenbahn, Fußgängerbereiche und enge Altstadtgassen. Ohne Absprache stehen Lkw dann dort, wo sie niemand braucht.
Logistik-Management heißt, den Materialfluss einer Baustelle zu planen und im Betrieb zu führen. Wir vergeben Zeitfenster, legen Fahrwege fest und stimmen Lieferungen auf den Bauablauf ab. Für Gotha bedeutet das, die Wege vom Stadtrand bis zur Einfahrt vorab zu durchdenken.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Stadt fahren drei Straßenbahnlinien auf einem Netz von rund acht Kilometern. Dazu kommt die Überlandlinie der Thüringerwaldbahn Richtung Friedrichroda. Wo Schienen im Straßenraum liegen, darf kein Lieferfahrzeug warten oder rangieren. Wir legen Halteplätze in Nebenstraßen oder auf das Baufeld und wählen Zeitfenster, die den Fahrplan der Bahn nicht stören.
Der Bahnhof bündelt vier Strecken. Rund um den Bahnhofsvorplatz laufen Stadtbus, Regionalbus und Straßenbahn zusammen. Baustellen in diesem Bereich brauchen eine Anlieferung, die den Busverkehr nicht blockiert. Wir bündeln deshalb Lieferungen und vergeben feste Ankunftszeiten, damit niemand in der zweiten Reihe hält.
Die Altstadt liegt am Nordhang des Schlossbergs, die Straßen sind dort schmal und teils steil. Lange Sattelzüge kommen nicht überall durch. Wir prüfen vorab Fahrzeuglänge und Wendemöglichkeiten und stellen bei Bedarf auf kleinere Fahrzeuge um. Anlieger erfahren frühzeitig, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist.

Zuerst sammeln wir, welche Gewerke wann was brauchen. Daraus leiten wir Mengen, Fahrwege und Abladepunkte ab. Dabei zählen Tonnagegrenzen, Einbahnregelungen und die Lage der Gleise im Stadtgebiet.
Jeder Lieferant bekommt ein festes Fenster. Das verhindert Warteschlangen vor der Einfahrt und hält Straßenbahn und Busse unbeeinträchtigt.
Aushänge und Mitteilungen nennen Zeiten und Lärmphasen. Wer neben der Baustelle wohnt oder arbeitet, weiß dann, wann Verkehr zu erwarten ist.
Ändert sich der Bauablauf, verschieben wir Slots und Mengen. Material soll nicht zu früh kommen und den Platz verstellen.
Lieferverkehr und Straßenbahn kommen sich nicht in die Quere.
Fahrer kennen Weg, Ziel und Zeitfenster schon bei der Abfahrt.
Material liegt erst dann auf dem Baufeld, wenn es verbaut werden kann.
Anlieger und Passanten erleben weniger Lärm und weniger Stau.
→ Wir bestimmen Halte- und Wartebereiche abseits der Strecke. Fahrer erhalten Route und Zeitfenster vorab.
→ Die Strecke wird auf Länge, Breite und Gefälle geprüft. Wo ein großes Fahrzeug nicht durchkommt, wird umgeladen.
→ Ein gemeinsamer Lieferplan bündelt Bestellungen. So entsteht kein Stau an der Einfahrt.
→ Laute Lieferungen legen wir in feste Tageszeiten. Frühe Information verringert den Anlass für Rückfragen.
Sanierung und Umbau an schmalen Straßen, auf denen Straßenbahn, Fußgänger und Bauverkehr zusammentreffen.
Hallen und Produktionsgebäude in Gewerbeflächen nahe der Autobahn mit hohem Schwerverkehr.
Arbeiten auf dem Plateau über der Stadt, wo Lieferungen über wenige Zufahrten laufen.
Arbeiten an Verkehrswegen und Versorgungsleitungen, die einen steten Strom von Tiefbaumaterial erfordern.

Bauablauf, Gewerke und Mengen werden erfasst. Dazu prüfen wir Zufahrten und Verkehrsbeschränkungen.
Wege, Slots und Pufferplätze stehen fest und werden mit den Lieferanten besprochen.
Fahrer, Lieferanten und Anlieger erhalten Zeiten, Wege und Ansprechpartner.
Mit dem Baufortschritt ändern sich Bedarf und Reihenfolge. Wir ziehen die Slots entsprechend nach.
Liegt eine Baustelle nahe dem Bahnhof, dann sind Bus- und Bahnverkehr der Maßstab. Wir planen die Anlieferung über eine Nebenstraße, vergeben Fenster zwischen den Spitzenzeiten und halten eine Wartefläche abseits der Haltestellen bereit.
Entsteht ein Vorhaben auf einer Gewerbefläche an der Autobahn, dann zählen große Mengen und feste Ankunftszeiten. Betonlieferungen und Schüttgut legen wir auf wenige Tagesfenster. Zwischen diesen bleibt die Zufahrt für kleinere Lieferungen frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Die dort geplanten Wege und Abladeflächen sind die Orte, an denen Lieferungen ankommen.
Für die tägliche Umsetzung sorgt die operative Baulogistik, die Lieferungen annimmt und auf dem Baufeld verteilt. Der Plan wird dadurch nicht Papier, sondern jeden Tag nachgesteuert.
Gleise bleiben frei. Lieferungen laufen über Nebenstraßen oder direkt auf das Baufeld, die Zeitfenster richten sich nach Verkehr und Baustelle. Kein Lkw wartet auf der Strecke.

Beschreiben Sie Ihr Bauvorhaben. Wir zeigen, wie die Anlieferung dort laufen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gotha. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit