
Wer in Stadtilm baut, richtet seine Baustelle in einem lang gezogenen Ilmtal ein. Die Stadt liegt in rund 360 Metern Höhe und verteilt sich über 22 Ortsteile mit einer Fläche von gut 120 Quadratkilometern. Zwischen der Altstadt innerhalb der Stadtmauer und den Ortsteilen am Hang liegen sehr unterschiedliche Platzverhältnisse. Genau darauf muss eine Baustelleneinrichtung reagieren, bevor der erste Container steht.
Die Baustelleneinrichtung umfasst Containeranlagen und Sanitärlösungen sowie Baustrom und Bauwasser. Dazu kommen Bauzaun und Verkehrssicherung. In Stadtilm entscheidet vor allem der Untergrund über die Lage dieser Bausteine. Wir planen die Anordnung so, dass Wege, Lagerflächen und Anschlüsse von Anfang an zusammenpassen.
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Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Ilm schneidet sich bei Stadtilm in den Muschelkalk der Ilm-Saale-Platte ein. Der Untergrund in diesem Abschnitt ist verkarstet. Bei der Planung von Stellflächen für Container, Lager und Kräne ist deshalb nicht jede freie Fläche gleich tragfähig. Hohlräume und Klüfte sind im Karst möglich, in der Nähe lässt sich mit der Karsthöhle bei Dienstedt ein sichtbares Beispiel finden. Wir legen Aufstellflächen daher zusammen mit den Ergebnissen der Baugrunderkundung fest und nicht nach Augenmaß.
Innerhalb der Altstadt gelten andere Regeln als am Ortsrand. Die Stadtmauer ist rund 1.560 Meter lang und umschließt ein Gebiet von etwa 350 mal 500 Metern. Der Marktplatz misst über 10.000 Quadratmeter, die Gassen um ihn herum sind dagegen schmal. Eine Baustelleneinrichtung dort braucht kleine Container und kurze Stichwege. Der Bauzaun muss so gesetzt werden, dass Fußgänger und Anlieger weiterhin vorbeikommen.
Am Stadtrand und in den Ortsteilen sieht die Aufgabe anders aus. Dort stehen Gewerbegebäude und Wohngebiete aus mehreren Jahrzehnten nebeneinander. Hänge wie der Singener Berg mit 583 Metern prägen die Zufahrten. Wir prüfen Neigung und Wendemöglichkeiten für Lieferfahrzeuge und halten Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser dort fest, wo sie später nicht im Weg liegen.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir so zusammen, wie Fläche und Untergrund es hergeben. In der Altstadt bedeutet das eine kompakte Anordnung, auf größeren Flächen am Ortsrand kann die Anlage entzerrt werden. Sanitärcontainer erhalten einen geprüften Anschluss an Wasser und Abwasser.
Wir klären, wo Verteiler stehen und welcher Abnehmer wie viel braucht. Im bewohnten Bestand schließen wir Leitungen so an, dass Anwohner nicht beeinträchtigt werden. Das Leitungsbild halten wir auf einem Plan fest, damit jedes Gewerk den gleichen Stand kennt.
Der Zaun grenzt die Baustelle ab und führt zugleich den Verkehr daran vorbei. An der Landesstraße 3087 mitten im Ort sowie an der Bundesstraße 90 kommt es auf Beschilderung und Absperrung an. Rund um den Marktplatz schützen wir vor allem die Wege der Fußgänger.
Ein Plan zeigt, wo Material liegt und wo Fahrzeuge wenden. Auf Karstboden achten wir darauf, schwere Stapel nicht auf Stellen mit unklarem Untergrund zu legen. Die Wege bleiben frei für Rettungsfahrzeuge und werden mit der Baustellenordnung ausgehängt.
Die Anordnung von Containern, Lager und Wegen berücksichtigt den Untergrund im Ilmtal von Anfang an.
Baustrom, Bauwasser und Sanitär werden zusammen geplant und nicht nacheinander nachgerüstet.
Ein Wegeplan hält die Zufahrt für Anlieferung und Rettungsfahrzeuge frei.
Anwohner und Passanten sind durch Zaun und Beschilderung klar vom Baugeschehen getrennt.
→ Aufstellflächen und Lagerzonen folgen den Ergebnissen der Baugrunderkundung. Schwere Lasten wandern auf geprüfte Stellen.
→ Wir planen kleine Containereinheiten und enge Lagerzonen. Material wird in kurzen Takten angeliefert statt auf Vorrat gestapelt.
→ Zufahrt und Zaun werden so gesetzt, dass der Durchgangsverkehr nicht ins Stocken gerät. Die Verkehrssicherung folgt der Anordnung der zuständigen Behörde.
→ Aufstellflächen erhalten ein Gefälle weg von Containern und Anschlüssen. Elektroverteiler stehen erhöht und geschützt.
Instandsetzung von Häusern innerhalb der Stadtmauer, bei der Container klein bleiben müssen und Gassen frei zu halten sind.
Neubau und Anbau bei Betrieben der Metallverarbeitung, bei dem große Lager- und Montageflächen anfallen.
Modernisierung von Wohnblöcken in Oberilm und an der Weimarischen Straße im laufenden Wohnbetrieb.
Arbeiten an der Bundesstraße 90 und der Landesstraße 3087 sowie am Umfeld der Strecke Arnstadt–Saalfeld.

Wir sichten Lageplan, Baugrundbericht und Zufahrten und legen fest, wo Container und Lager stehen dürfen.
Container, Anschlüsse, Zaun und Wege kommen auf einen Plan, den alle Gewerke erhalten.
Wir stellen Container, Zaun und Beschilderung nach dem Plan auf und prüfen die Anschlüsse.
Ändert sich der Bauablauf, ziehen wir den Plan nach und passen Flächen und Wege an.
Liegt eine Baustelle an einem Gebäude in der Nähe des Marktplatzes und bleibt vor dem Haus nur eine schmale Gasse, dann reichen große Standardcontainer meist nicht aus. In diesem Fall teilen wir die Einrichtung auf. Ein kleiner Büro- und Aufenthaltscontainer steht auf der einzigen freien Fläche, das Lager entsteht an anderer Stelle mit kurzen Transportschritten.
Gehört das Gebäude zum Denkmalbestand, dann kommt hinzu, dass Mauerwerk nicht berührt werden darf. Zaun und Gerüst werden dann frei stehend geplant und mit den zuständigen Stellen abgestimmt. Kommt Starkregen, dann liegen Anschlüsse und Verteiler erhöht. Material bleibt abgedeckt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Schritt, an dem alle weiteren Leistungen hängen. Die Lage der Zufahrt bestimmt, wie sich Anlieferungen steuern lassen. Die Lage des Zauns bestimmt, wo ein Zugang kontrolliert werden kann. Deshalb stimmen wir Einrichtung, Logistik-Management und Baustellensicherheit auf einem gemeinsamen Plan ab.
So müssen Bauleitung und Gewerke ihre Absprachen nicht doppelt führen. Änderungen an Zufahrt oder Lager werden einmal im Plan nachgezogen und gelten für alle Beteiligten.
Die Ilm fließt dort durch Muschelkalk. Der Boden ist verkarstet. Das macht die Tragfähigkeit von Fläche zu Fläche unterschiedlich. Wir legen Stellplätze für Container und Lager deshalb mit den Ergebnissen der Baugrunderkundung fest.

Schildern Sie uns Lage und Umfang Ihres Vorhabens in Stadtilm. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Anschlüsse.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Stadtilm. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit