
Auf Baustellen passieren Unfälle, auch wenn alle aufpassen. Stürze, Quetschungen und Schnittverletzungen gehören dazu, bei Hitze kommen Kreislaufprobleme hinzu. Entscheidend ist, wie schnell jemand mit der Erstversorgung beginnt und den Rettungsdienst richtig einweist. In Stadtilm sind die Wege dafür nicht immer kurz, denn die Stadt erstreckt sich mit 22 Ortsteilen über rund 120 Quadratkilometer.
Betriebssanitäter übernehmen die Erstversorgung, koordinieren den Rettungsdienst und dokumentieren den Vorfall. Brandschutzhelfer ergänzen das mit Wissen zu Löscheinrichtungen und zur Räumung eines Gebäudes. Ob ein Betriebssanitäter vorgeschrieben ist, richtet sich nach der Zahl der Beschäftigten: Nach DGUV Vorschrift 1 ist er auf Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig Versicherten Pflicht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Größe der Baustelle bestimmt den Bedarf. Eine kleine Maßnahme in der Altstadt wird in der Regel durch Ersthelfer aus dem Kreis der Beschäftigten abgedeckt. Bei großen Vorhaben mit vielen Gewerken, etwa einem Hallenbau im Gewerbegebiet, steigt die Zahl der Beteiligten. Dann ist ein eigener Betriebssanitäter sinnvoll oder sogar vorgeschrieben. Wir prüfen vorab, welche Stufe zur Baustelle passt.
Auch das Gelände zählt. Rund um Stadtilm gibt es Anhöhen wie den Singener Berg mit 583 Metern, den Großen Kalmberg und den Willinger Berg. Baustellen an Hängen und in den Ortsteilen sind für Rettungsfahrzeuge schwer zugänglich, wenn Zufahrten schmal oder unbefestigt sind. Wir klären deshalb mit der Bauleitung, wo der Rettungsdienst einfährt und wo er hält. Den Treffpunkt tragen wir in den Alarmplan ein.
Zu den gefährlichen Arbeiten zählen Gerüst- und Dacharbeiten an den hohen Häusern der Altstadt, Kranarbeiten sowie Tiefbau mit Gräben im Karstgestein. Bei diesen Arbeiten sind Absturz und Einsturz die größten Gefahren. Der Sanitäter kennt die Abläufe, bleibt in Reichweite und ist im Alarmplan namentlich genannt. Wo die nächste Klinik liegt und wie lange die Anfahrt dauert, halten wir im Plan fest und geben die Angabe an die Beteiligten weiter.

Der Betriebssanitäter versorgt Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und entscheidet, was dann weiter nötig ist. Was an Sachmitteln auf der Baustelle liegen soll, stimmen wir nach Absprache ab.
Wir legen fest, wer wen anruft und wo der Rettungsdienst einfährt. Der Plan hängt aus. Alle Beteiligten werden eingewiesen. Bei Änderungen an der Zufahrt wird er angepasst.
Brandschutzhelfer kennen Löscheinrichtungen und die Räumung von Gebäuden. Sie achten auf Brandlasten, etwa bei Heißarbeiten. Außerdem prüfen sie Fluchtwege.
Jeder Vorfall wird schriftlich festgehalten, auch Beinaheunfälle. Die Berichte gehen an die Bauleitung und helfen, Gefahrenstellen zu beseitigen.
Verletzte erhalten Hilfe, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Der Rettungsdienst findet den Einfahrtspunkt ohne Suchen.
Alarmplan und Treffpunkt sind vorab festgelegt und allen Beteiligten bekannt.
Brandschutzhelfer und Sanitäter arbeiten im selben Team und stimmen sich ab.
Dokumentierte Vorfälle helfen der Bauleitung, Gefahrenstellen zu erkennen und zu beseitigen.
→ Der Einfahrtspunkt für den Rettungsdienst wird vorab festgelegt und frei gehalten. Ein Einweiser wartet bei Bedarf am Tor.
→ Der Sanitäter kennt die Gerüststandorte und hält bei kritischen Arbeitsschritten Rufbereitschaft.
→ Anfahrtsweg und Anfahrtsdauer stehen im Alarmplan. Die Erstversorgung auf der Baustelle überbrückt die Zeit bis zum Eintreffen der Retter.
→ Wir achten auf Trinkpausen und Schatten und erkennen erste Anzeichen früh. Hilfe wird frühzeitig angefordert.
Große Baustellen mit vielen Gewerken, bei denen die Zahl der Beschäftigten einen Sanitäter erforderlich machen kann.
Arbeiten in der Höhe an Häusern der Altstadt, bei denen Absturz die größte Gefahr ist.
Gräben im Kalkgestein mit Einsturz- und Absturzrisiko.
Arbeiten an Bundesstraße, Landesstraße und im Umfeld der Bahnstrecke mit Verkehr in direkter Nähe.

Wir prüfen Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten und Lage und legen fest, ob Ersthelfer genügen oder ein Sanitäter gebraucht wird.
Einfahrtspunkt, Treffpunkt und Rufnummern kommen in einen Plan, der ausgehängt wird.
Alle Beteiligten lernen den Plan kennen. Der Sanitäter macht sich mit den Gefahrenstellen vertraut.
Vorfälle werden dokumentiert. Die Bauleitung erhält Hinweise zur Verbesserung.
Stürzt ein Arbeiter bei Dachdeckerarbeiten in der Altstadt vom Gerüst und bleibt verletzt liegen, dann übernimmt der Betriebssanitäter die Erstversorgung. Ein zweiter Kollege ruft den Rettungsdienst und nennt den im Alarmplan festgelegten Einfahrtspunkt. Ein Einweiser wartet am Tor und führt die Retter über die freigehaltene Gasse zur Unfallstelle.
Liegt der Unfallort in einem Ortsteil abseits der Hauptstraße, dann ist der Treffpunkt an der nächsten gut erreichbaren Kreuzung festgelegt. Nach dem Einsatz schreibt der Sanitäter den Vorfall nieder. Die Bauleitung prüft, ob Absturzsicherungen verbessert werden müssen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustellensicherheit sorgt dafür, dass die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge frei bleibt. Am Tor ist bekannt, wo der Sanitäter zu finden ist und wie der Weg zur Unfallstelle verläuft. Der Alarmplan gehört zu den ersten Dingen, die neue Beteiligte erfahren.
Mit dem Logistik-Management stimmen wir ab, dass Lieferungen den Rettungsweg nicht versperren. Der Lieferkalender zeigt, wann Fahrzeuge die Zufahrt nutzen. Der Treffpunkt für Retter bleibt davon ausgenommen.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist er auf Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig Versicherten erforderlich. Bei weniger Beschäftigten reichen oft Ersthelfer. Wir prüfen, was für Ihr Vorhaben in Stadtilm passt.

Nennen Sie uns Größe und Art Ihres Vorhabens in Stadtilm. Wir klären mit Ihnen, ob Ersthelfer reichen oder ein Betriebssanitäter nötig ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Stadtilm. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit