
Speyer ist von mehreren Seiten erreichbar und zugleich eng. Die A 61 verläuft nördlich der Kernstadt, die B 9 westlich davon. Über die Salierbrücke führt die B 39 nach Hockenheim und damit nach Baden-Württemberg. Wer Material für eine Baustelle in Speyer liefern lässt, wählt also zwischen Wegen aus mehreren Richtungen. Auf den letzten Metern wird es in der Innenstadt schmal.
Genau hier setzt das Logistik-Management an. Es legt fest, welcher Lastwagen wann auf welchem Weg zur Baustelle kommt und wo er entladen wird. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss, bei dem weder Fahrzeuge in Wohnstraßen warten noch Gewerke auf Lieferungen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Rheinquerung bei Speyer ist eine Straßenbrücke mit zwei Fahrstreifen und je einem Geh- und Radweg an beiden Seiten. Für Lieferungen aus dem Raum Hockenheim oder Heidelberg ist sie der unmittelbare Weg. Das Logistik-Management plant deshalb Fahrzeuge aus Baden-Württemberg mit eigenem Zeitfenster ein, damit der Verkehr auf der Brücke und in den anschließenden Straßen nicht gebündelt eintrifft.
In der Kernstadt ist der Verkehr durch die Fußgängerzone Maximilianstraße und durch enge Gassen geprägt. Schwere Fahrzeuge kommen dort nicht überall durch. Wir legen vorab fest, welche Lkw-Größe bis zur Baustelle fahren darf. Ebenso steht im Plan, wo Material auf kleinere Fahrzeuge umgeladen wird. Das schützt die Altstadt und verhindert, dass ein Fahrzeug festsitzt.
Rund um die Baustellen leben und arbeiten Menschen. Anlieferungen am frühen Morgen oder in den Abendstunden betreffen Anwohner, Gewerbe und Hotels in Nachbarschaft. Ein gutes Liefermanagement kennt diese Interessen und verteilt Lieferungen so, dass der Lärm nicht zu einem Dauerthema wird.

Wir erfassen Zufahrtswege, Wendemöglichkeiten und Entladestellen und halten sie in einem Konzept fest. Gewerke und Lieferanten wissen so schon vor der ersten Lieferung, wie sie zur Baustelle in Speyer kommen.
Jeder Lieferung wird ein Zeitfenster zugewiesen. Das gilt für Betonmischer ebenso wie für Stahl, Trockenbau oder Fenster. So bildet sich keine Warteschlange vor dem Tor.
Große Fahrzeuge werden auf Hauptachsen geführt, kleinere dürfen in engere Straßen. An Übergabepunkten außerhalb der Altstadt kann umgeladen werden, wenn die Zufahrt es verlangt.
Wir berücksichtigen Fußgängerverkehr, Lieferzeiten benachbarter Betriebe und Veranstaltungen in der Innenstadt. Auf Wunsch stimmen wir uns mit den zuständigen Stellen ab.
Lieferungen kommen zu festen Zeiten an, sodass die Baustelle nicht von wartenden Fahrzeugen blockiert wird.
Die Routenplanung berücksichtigt A 61, B 9 und B 39 sowie die engen Straßen der Innenstadt.
Anwohner und Nachbarbetriebe werden bei der Zeitplanung von Anfang an mitgedacht.
Bauzeitenplan und Lieferplan greifen ineinander, was Lagerfläche auf der Baustelle spart.
→ Jedem Lieferanten wird ein festes Zeitfenster zugewiesen. Wer sich verspätet, wird neu eingetaktet, statt vor dem Tor zu warten.
→ Wir klären die Zufahrtsregeln vorab und planen eine Abladestelle am Rand des beschränkten Bereichs, von der aus kleinere Fahrzeuge weiterfahren.
→ Wir verteilen Anlieferungen gleichmäßig über den Tag und vermeiden Ballungen. Gemeinsam mit Ihnen legen wir fest, welche Zeiten tabu sind.
→ Wir koppeln Lieferplan und Bauzeitenplan. Was zuerst gebraucht wird, kommt zuerst. Der Rest bleibt außerhalb der Baustelle.
Große Konversionsflächen und frühere Industrieareale werden zu Wohnungen und Gewerbe. Das bedeutet über Jahre viele Lieferungen in dichter Folge.
Neubau oder Sanierung zwischen Dom und Maximilianstraße verlangt kleine Fahrzeuge, feste Zeiten und Abstimmung mit Fußgängerverkehr.
In den Gewerbegebieten nordöstlich der Kernstadt entstehen Hallen und Betriebsgebäude, die große Fahrzeuge und Kranlieferungen brauchen.
Am Rheinufer und am Alten Hafen wird in Wassernähe gebaut. Die Anlieferung läuft über enge Uferstraßen und muss Zeiten mit Hochwasserlage berücksichtigen.

Wir fahren oder prüfen die Wege zur Baustelle und notieren Engstellen, Wendemöglichkeiten und Entladeflächen.
Aus Bauzeitenplan und Lieferumfang entsteht ein Konzept mit Routen, Fahrzeuggrößen und Zeitfenstern.
Alle Lieferanten erhalten ihr Zeitfenster und die Anfahrt. Änderungen laufen über einen zentralen Ansprechpartner.
Während des Baus werden Fenster angepasst, wenn sich der Ablauf ändert oder neue Gewerke beginnen.
Liegt eine Baustelle in der Nähe der Maximilianstraße und soll innerhalb weniger Wochen der Rohbau fertig werden, dann treffen Beton, Stahl und Schalung in dichter Folge ein. Ohne Plan stehen die Fahrzeuge in den Zufahrtsstraßen und blockieren sich gegenseitig. Wir legen für jede Lieferart ein Zeitfenster fest und bestimmen, auf welchem Weg das Fahrzeug anfährt.
Kommt ein Teil des Materials von Herstellern aus Baden-Württemberg, dann planen wir die Fahrt über die Salierbrücke ein und prüfen, ob für große Fahrzeuge ein Umladepunkt vor der Innenstadt nötig ist. Die Baustelle bekommt nur das, was sie in den nächsten Stunden verbaut.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet auf der Basis der Baustelleneinrichtung. Aus dem Flächenplan ergibt sich, wo entladen wird und wo Lager stehen. Beides fließt in die Zeitfenster ein, sodass Einrichtung und Anlieferung zusammenpassen.
Auf der Baustelle selbst können die operative Baulogistik und die Zugangskontrolle die Zeitfenster umsetzen. Die Fahrer melden sich am Tor, werden eingewiesen und zur richtigen Entladestelle geleitet. So bleibt die Planung nicht auf dem Papier.
Das hängt von der Herkunft ab. Aus dem Norden und Westen führen A 61 und B 9 an die Stadt heran, aus Baden-Württemberg kommt der Verkehr über die B 39 und die Salierbrücke. Die letzte Strecke planen wir je Baustelle gesondert.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeitenplan, dann melden wir uns mit einem Vorschlag für Zeitfenster und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Speyer. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit