
Wenn Beton, Stahl oder Fertigteile auf eine Baustelle in Neuhofen kommen sollen, fahren die Lastzüge über wenige Achsen. Die Landesstraße 534 führt durch die Ortsmitte, die Kreisstraße 14 verbindet den Ort mit Limburgerhof. Die Bundesstraße 9 verläuft westlich. Dazu kommen die Autobahnen 61, 65 und 650 in einigen Kilometern Entfernung.
Logistik-Management heißt, diese Fahrten zu ordnen. Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster, jede Zufahrt eine Regel. Der Ablauf auf der Baustelle richtet sich danach. So entsteht weniger Wartezeit auf der Straße und weniger Unruhe in der Nachbarschaft.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Landesstraße 534 teilen sich Baufahrzeuge mit Pendlern, Bussen und dem Ortsverkehr. Eine Lieferung, die zur falschen Zeit ankommt, steht schnell auf der Straße und hält den Verkehr auf. Deshalb legen wir Zeitfenster so, dass Lastzüge außerhalb der Stoßzeiten einfahren, wo der Bauablauf es zulässt.
Viele Bauvorhaben liegen in Wohngebieten oder an Wohnstraßen. Dort zählt jede Lärm- und Staubquelle. Enge Einmündungen setzen den Rangiermöglichkeiten Grenzen. Das Konzept legt deshalb fest, welche Fahrzeuge wann und auf welchem Weg zur Baustelle fahren.
Am Neuhofener Woog verlaufen die Bundesstraße 9 am westlichen und die Landesstraße 533 am südlichen Rand des Naturschutzgebiets. Wer Lieferverkehr dort entlangführt, sollte Halten und Wenden außerhalb der Schutzfläche vorsehen. Das gehört in die Routenplanung.

Das Konzept hält fest, welche Materialien in welcher Menge und zu welchem Zeitpunkt kommen, wo sie abgeladen werden und wie sie zur Einbaustelle gelangen. Für Neuhofen berücksichtigt es die Zufahrten von L 534, K 14 und B 9.
Jeder Lastzug erhält ein Zeitfenster am Tor. Das hilft besonders dann, wenn mehrere Gewerke gleichzeitig Material brauchen und die Zufahrt nur ein Fahrzeug aufnehmen kann.
Wir geben Fahrern und Speditionen vorab Hinweise zur Anfahrt, zu Einbahn- und Engstellen und zum Halteplatz vor der Baustelle. Das verringert Suchverkehr in den Wohnstraßen.
Wir sprechen Lieferzeiten mit den Gewerken ab und halten bei Bedarf Kontakt zu Anliegern. Wer weiß, wann ein schwerer Lastzug kommt, ärgert sich weniger.
Lastzüge warten nicht mehr auf der Straße, die Ortsdurchfahrt bleibt freier.
Gewerke bekommen ihr Material zu dem Zeitpunkt, an dem sie es brauchen.
Die Nachbarschaft kann sich auf angekündigte Lieferzeiten einstellen.
Der Bauablauf wird planbarer, weil Anlieferung und Einbau aufeinander abgestimmt sind.
→ Zeitfenster verteilen die Ankunft über den Tag. Wer früher kommt, wartet auf einem vorher festgelegten Platz und nicht auf der Straße.
→ Wir planen Einfahrten außerhalb der Stoßzeiten und bereiten bei Bedarf eine Einweisung am Tor vor.
→ Eine Anfahrtsbeschreibung mit Skizze geht an Spediteure und Lieferanten. Sie nennt Route, Einfahrt und Haltepunkt.
→ Lieferzeiten werden mit der Nachbarschaft abgestimmt. Die Zufahrt halten wir sauber. Damit sinkt der Konfliktstoff.
Neubauten, bei denen Lieferverkehr und Wohnumfeld nebeneinander funktionieren müssen.
Hallen und Lager mit regelmäßigem Lastzugverkehr und festen Anlieferzeiten.
Vorhaben an Landes- und Kreisstraße, bei denen Baustellenverkehr den laufenden Verkehr kreuzt.
Arbeiten, bei denen Anlieferung außerhalb der Schulwege und der Zeiten mit Kindern erfolgen soll.

Wir sammeln die Lieferungen nach Art, Menge und Termin und klären, welche Fahrzeuge auf die Baustelle fahren.
Aus Zufahrt, Straßenlage und Bauablauf entstehen Routen und Zeitfenster für jede Lieferung.
Spediteure, Lieferanten und Gewerke erhalten Anfahrtshinweise und Zeitfenster, Anlieger bei Bedarf eine Nachricht.
Während der Bauzeit gleichen wir Lieferungen mit dem Fortschritt ab und verschieben Fenster, wenn sich etwas ändert.
Liegt eine Baustelle in Neuhofen an einer Wohnstraße und soll an einem Tag Beton für eine Bodenplatte kommen, dann reicht eine einzige Zufahrt nicht für mehrere Fahrzeuge gleichzeitig. In diesem Fall werden die Mischer im Takt gestaffelt, jeder bekommt ein Zeitfenster. Wer zu früh kommt, wartet nicht vor der Einfahrt, sondern an einem Platz, den die Spedition vorher mitgeteilt bekommt.
Fällt der Termin in die Zeit des Berufsverkehrs auf der Landesstraße, dann schlagen wir einen Beginn nach der Spitze vor, sofern der Betoneinbau es zulässt. Auf der Baustelle weist eine Person die Fahrzeuge ein und achtet darauf, dass die Straße frei bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf dem Einrichtungsplan auf. Es nutzt die dort festgelegten Zufahrten, Lager und Wendeflächen und ergänzt sie um Zeiten und Regeln. Ohne die Flächenplanung bliebe ein Zeitfenster ohne Ort.
Für die Umsetzung auf der Baustelle arbeitet es mit der Operativen Baulogistik zusammen, die das Abladen, Verteilen und Entsorgen übernimmt. Das Konzept sagt, wann ein Lastzug kommt, die Umsetzung sorgt dafür, dass er entladen wird.
Jede Lieferung bekommt vorab ein festes Fenster, in dem das Fahrzeug an der Baustelle ankommt. Das verhindert, dass mehrere Lastzüge zugleich vor dem Tor stehen. In Neuhofen schont das auch die Landesstraße und die Wohnstraßen.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben, dann besprechen wir Zufahrt, Zeitfenster und Ablauf. Sagen Sie Bescheid, wenn etwas unklar ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neuhofen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit