
Wer Material nach Altrip bringt, fährt von Westen ein. Das Rheingönheimer Kreuz verbindet die B 9 und die B 44. Die L 534 führt von Waldsee heran. Eine Straße über den Rhein nach Mannheim gibt es nicht. Die Rheinfähre ersetzt sie für schwere Lieferketten nicht. Aus dieser Lage ergibt sich, dass jede Lieferung dieselben Straßen im Ort benutzt.
Das Logistik-Management ordnet diesen Verkehr. Es legt fest, wann welches Fahrzeug eintrifft, wo es wartet und in welcher Reihenfolge entladen wird. Für eine Gemeinde mit rund 7.600 Einwohnern auf gut zehn Quadratkilometern ist das mehr als eine Komfortfrage. Es entscheidet mit darüber, wie sehr die Nachbarschaft den Bau spürt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Zufahrt ist ein Nadelöhr. Weil die Gemeinde in einer Rheinschleife liegt, endet jeder Weg am Wasser. Fahrzeuge, die zu früh kommen, stehen in Wohnstraßen und blockieren sie. Zeitfenster mit Puffer und ein Warteplatz am Ortsrand vermeiden das.
Der Ort ist dicht gewachsen. Seit der Rheinbegradigung hat sich die Bevölkerung von wenigen hundert auf nahezu 8.000 Menschen vervielfacht. Die Straßen sind für Wohnverkehr gebaut, nicht für Sattelzüge. Lieferungen müssen deshalb in kleinere Einheiten geteilt oder mit passenden Fahrzeugen gefahren werden.
Auch die Fähre spielt eine Rolle. Sie bedient Fußgänger, Radfahrer und Pkw. Zwei Lkw je Überfahrt sind möglich. Für regelmäßige Baustofflieferungen taugt sie nicht. Wir planen daher grundsätzlich mit dem Landweg von Westen und halten die Fähre allenfalls für Einzelfälle offen.

Wir beschreiben Anfahrtsweg, Wartebereich und Entladestelle. Das Konzept gilt für alle Gewerke der Baustelle und wird bei Änderungen angepasst.
Jedes Fahrzeug bekommt ein Fenster. Wir stimmen die Fenster mit dem Bauablauf ab, damit Beton, Stahl und Ausbaumaterial dann ankommen, wenn sie gebraucht werden.
Wir benennen ruhige Zeiten und halten Zufahrten für Anwohner frei. Bei längeren Arbeiten kündigen wir Lieferspitzen vorab an.
Wo große Fahrzeuge nicht an die Baustelle kommen, planen wir Umschlag und Bündelung. So fahren weniger schwere Lastzüge durch Wohnstraßen.
Fahrzeuge warten nicht in Wohnstraßen und blockieren keine Einfahrten.
Lieferungen kommen zu dem Zeitpunkt an, an dem das Gewerk sie verarbeitet.
Anwohner erfahren früh von Spitzen und können sich darauf einstellen.
Das Konzept lässt sich anpassen, wenn sich die Bauabfolge verschiebt.
→ Wir verteilen Lieferungen über den Tag und legen Mindestabstände zwischen Fahrzeugen fest. Ein Wartebereich am Ortsrand nimmt zu früh angekommene Fahrzeuge auf.
→ Wir prüfen Schleppkurven und Straßenbreite vorab. Wo es eng wird, wird auf kleinere Fahrzeuge umgestellt oder zwischengelagert.
→ Wir planen mit dem Landweg. Fährfahrten bleiben Ausnahmen für leichtere Lieferungen und werden mit dem Betreiber abgestimmt.
→ Wir stimmen uns mit anderen Beteiligten ab und legen Spitzenzeiten nach Möglichkeit auseinander.
Betonfahrzeuge brauchen feste Fenster und eine freie Zufahrt, sonst stauen sie sich im Straßenraum.
Viele kleine Lieferungen müssen über enge Straßen laufen und mit dem Wohnalltag vereinbar sein.
Die Anfahrt führt durch Gebiete mit Besucherverkehr, deshalb zählen Zeitfenster außerhalb der Stoßzeiten.
Sand und Kies werden in großen Mengen bewegt. Die Abfuhr braucht eine Route, die Wohnlagen schont.

Wir fahren Anfahrtsweg und Umfeld der Baustelle ab und notieren Engstellen.
Wir legen Route, Wartebereich, Entladestelle und Zeitfenster fest.
Wir geben den Lieferanten Fenster und Regeln vorab bekannt.
Wir begleiten die Lieferungen und passen die Fenster an, wenn sich der Ablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in einer ruhigen Wohnstraße und stehen Betonlieferungen an, dann kommen mehrere Fahrzeuge in kurzer Folge. Ohne Steuerung würden sie sich vor der Baustelle stauen. Wir teilen die Fahrzeuge in Fenster ein und lassen sie von einem Wartebereich aus nacheinander zufahren.
Ist die Straße zu schmal für den vorgesehenen Lastzug, dann wechseln wir auf ein kleineres Fahrzeug oder planen eine Umladung. Die Anwohner erfahren vorab, an welchen Tagen mit Lieferungen zu rechnen ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf die Baustelleneinrichtung. Wo Wendeflächen und Lagerplätze liegen, bestimmt die Länge der Zeitfenster. Wir planen beides gemeinsam.
An der Zufahrt trifft die Steuerung auf die Zugangskontrolle. Wer die Fahrzeuge einweist, sieht auch, wer das Gelände betritt. Das spart zusätzliche Abstimmung und hält die Tore geordnet.
Schwere Fahrzeuge kommen über das Rheingönheimer Kreuz und die L 534. Eine Straßenbrücke nach Mannheim fehlt. Die Fähre nimmt nur begrenzte Lasten auf, deshalb planen wir mit dem Landweg.

Beschreiben Sie Vorhaben und Zufahrt. Wir schlagen ein Konzept für Zeitfenster und Wartebereich vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Altrip. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit