
Ein Betonmischer, der eine halbe Stunde vor dem Tor wartet, ein Sattelzug, der in der Altstadt nicht wenden kann, drei Lieferanten gleichzeitig an einer Abladestelle: Solche Szenen kosten Zeit, Geld und Nerven. Logistik-Management sorgt dafür, dass jede Fuhre einen festen Platz im Tagesablauf hat und weiß, über welche Strecke sie kommt.
Für Soltau heißt das vor allem, die Wege von außen sauber zu planen. Die Stadt liegt zwischen Hamburg, Bremen und Hannover jeweils rund 65 bis 70 Kilometer entfernt, Baustoffe und Bauteile kommen häufig aus diesen Räumen. Über die Anschlussstellen Soltau-Süd und Soltau-Ost an der A 7 sowie die Bundesstraßen 3, 71 und 209 laufen sie in die Stadt und in die Ortsteile.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Saison wird es voll. Zwischen Frühsommer und Herbst rollen Reise- und Ausflugsbusse aus den großen Städten der Umgebung, eigene Sommerbuslinien verbinden die Stadt mit Ausflugszielen der Lüneburger Heide. Wer schwere Anlieferungen in diese Zeit legt, plant Pufferzeiten ein und meidet die typischen Spitzen an Wochenenden und Ferientagen.
Die Kernstadt ist auf Fußgänger ausgelegt. Marktstraße und Hagen bilden die Fußgängerzone, rund um die Burg und das Rathausquartier wird im Rahmen der Stadtsanierung umgebaut. Lieferungen müssen sich dort nach festen Zeiten richten, kleinere Fahrzeuge einsetzen und dürfen Rettungswege und Geschäfte nicht blockieren.
Am Stadtrand sieht es anders aus. In den Gewerbegebieten mit über 50 Betrieben allein an der Almhöhe teilt sich die Baustelle die Zufahrten mit Kundenverkehr, Lieferwagen und Lkw der Nachbarn. Hier geht es weniger um Enge als um Taktung, damit Baustellen- und Betriebsverkehr nicht in derselben Einfahrt stehen.

Wir erfassen Mengen, Gewichte und Fahrzeuge je Bauphase und leiten daraus Routen, Abladestellen und Lagerbedarf ab. Für die Kernstadt prüfen wir zusätzlich Wendemöglichkeiten und Durchfahrtshöhen.
Jeder Lieferant bekommt einen festen Termin. So entzerren wir die Anfahrten, vermeiden Wartezeiten und können auf Stoßzeiten im Ausflugsverkehr reagieren, bevor sie den Bauablauf treffen.
Fahrer erhalten eine klare Beschreibung, über welche Anschlussstelle und welche Straße sie die Baustelle erreichen. Das hilft besonders bei neuen Baufeldern in den Ortsteilen, die noch keine Adresse haben.
Anwohner, Geschäfte und benachbarte Betriebe erfahren rechtzeitig, wann große Lieferungen anstehen. Das verringert Beschwerden und hält Ladezonen frei.
Kolonnen arbeiten durch, weil das Material zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle liegt.
Weniger Wartezeiten bedeuten weniger Standgeld und weniger Ärger mit Lieferanten.
Anlieger und Geschäfte in der Kernstadt werden planbar belastet statt überrascht.
Engpässe in der Sommersaison sind eingeplant, nicht dem Zufall überlassen.
→ Wir verlagern den Umschlag auf eine Fläche am Rand der Innenstadt und bringen das Material mit kleineren Fahrzeugen in festen Zeitfenstern weiter.
→ Termine für Beton und Großbauteile legen wir in ruhigere Tageszeiten und planen Reserve ein, damit eine Verspätung nicht die Kolonne stilllegt.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan. Wer keinen Termin hat, bekommt einen, bevor er losfährt.
→ Wartepositionen und Abladestellen werden auf dem eigenen Baufeld festgelegt und mit dem Nachbarn abgesprochen, bevor der erste Lkw kommt.
Große Mengen Stahl, Beton und Dachelemente müssen so getaktet werden, dass Kran und Montage ohne Leerlauf arbeiten.
Bei Bauarbeiten im öffentlichen Raum der Innenstadt laufen Lieferungen neben Fußgängern, Lieferverkehr der Läden und Anwohnern.
Viele Gewerke nacheinander und oft parallel brauchen einen gemeinsamen Plan für Anlieferung und Zwischenlager.
In Dörfern wie Harber, Ahlften oder Hötzingen sind Zufahrten oft schmal und landwirtschaftlicher Verkehr kommt hinzu.

Gemeinsam mit Ihnen klären wir, was wann geliefert wird und über welche Routen die Fahrzeuge kommen.
Wir legen Zeitfenster, Abladestellen und Wartepositionen fest und verteilen den Plan an alle Lieferanten.
Termine werden bestätigt, verschoben oder ergänzt, sobald sich auf der Baustelle etwas ändert.
Wartezeiten und Verspätungen halten wir fest und passen den Plan für die nächste Bauphase an.
Liegt eine Baustelle im Gewerbegebiet Soltau Süd und sollen an einem Tag Stahlträger, Beton und Fassadenelemente kommen, dann wird der Tag in Fenster geteilt. Morgens kommt der Beton über die nahe Anschlussstelle, danach folgen die Träger mit Kranzeit, nachmittags die Fassade. Jeder Fahrer kennt seine Uhrzeit und seine Abladestelle.
Steht dagegen ein Umbau in der Fußgängerzone an, dann gelten andere Regeln. Größere Fuhren enden an einem Umschlagpunkt außerhalb, von dort bringen kleine Fahrzeuge das Material innerhalb der erlaubten Lieferzeiten an die Baustelle. Geschäfte und Wohnungen bleiben erreichbar.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
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Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Lieferfenster ergeben nur Sinn, wenn die Einrichtung die passenden Abladeflächen bereithält und jemand am Tor die Fahrzeuge empfängt. Deshalb verbinden wir das Logistik-Management mit der Baustelleneinrichtung und dem Personal vor Ort. Wer liefert, wird erwartet, eingewiesen und dokumentiert.
Auch die Schiene kann eine Rolle spielen. Der Güterbahnhof Soltau (Han) Süd ist an Strecken nach Celle, Uelzen und Lüneburg angebunden. Wo es sich für schwere oder große Mengen anbietet, prüfen wir mit dem Bauherrn, ob ein Teil des Materials auf diesem Weg kommen kann.
Die genauen Lieferzeiten legt die Stadt fest, sie können sich durch die laufende Umgestaltung der Innenstadt auch ändern. Wir fragen den gültigen Stand vor Baubeginn ab und bauen den Lieferplan darauf auf.

Erzählen Sie uns, was auf Ihrer Baustelle in Soltau ankommen muss. Wir entwickeln daraus einen Lieferplan, der zu Lage, Verkehr und Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Soltau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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