
Ein Betonmischer, der im Lieferverkehr der Innenstadt feststeckt, eine Ladung Ziegel, die zwei Stunden zu früh kommt und keinen Abladeplatz findet: Solche Momente kosten auf jeder Baustelle Zeit. In Lüneburg treffen sie auf eine Altstadt mit engen Straßen, viele Besucher und eine Stadt, die von Pendlern nach Hamburg geprägt ist.
Mit unserem Logistik-Management bekommt jede Lieferung einen Termin, eine Route und einen Platz zum Abladen. Wir führen den Lieferkalender, sprechen mit Lieferanten und Gewerken und sorgen dafür, dass Fahrzeuge nicht vor der Baustelle warten müssen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Überregional ist die Stadt gut angebunden. Die A39 führt nach Norden Richtung Hamburg, dazu kommen die Bundesstraßen B 4, B 209 und B 216. Schwierig wird es meist erst auf den letzten Metern. In der Altstadt sind Gassen schmal, Kurven eng und Ladezonen knapp, Sattelzüge kommen dort oft gar nicht hin.
Am Bahnhof treffen die Strecken nach Hamburg, Hannover, Lübeck und ins Wendland zusammen. Viele Menschen pendeln täglich, morgens und nachmittags sind die Zufahrten zur Innenstadt entsprechend voll. Lieferungen außerhalb dieser Spitzen kommen deutlich verlässlicher an.
Hinzu kommen Gäste, die wegen der Altstadt, der Therme oder des Kurparks mit dem Gradierwerk anreisen. Auch Anwohner leben oft unmittelbar neben der Baustelle. Lärm, wartende Lkw und zugeparkte Straßen fallen in einer so dicht bebauten Stadt schnell auf. Ruhezeiten und Zufahrtsregeln planen wir deshalb von Anfang an mit ein.

Jeder Lieferant bucht ein Zeitfenster. Erst wenn Abladeplatz, Kran und Personal zu dieser Zeit frei sind, bestätigen wir den Termin. Überschneidungen fallen so vor dem Liefertag auf.
Wir geben Fahrern eine Anfahrt vor, die zu Gewicht und Länge ihres Fahrzeugs passt. Für die Altstadt in Lüneburg heißt das oft: kleinere Fahrzeuge oder Umladen an einem Punkt außerhalb.
Wo der Platz an der Baustelle nicht reicht, richten wir eine Pufferfläche am Stadtrand ein. Von dort wird bedarfsgerecht in kleinen Mengen nachgeliefert.
Wir informieren Anlieger über Lieferzeiten und Sperrungen, beantragen verkehrsrechtliche Anordnungen und halten Kontakt zur Straßenverkehrsbehörde.
Material blockiert keinen Platz, bevor es gebraucht wird.
Wartezeiten von Fahrzeugen und Gewerken sinken spürbar.
Nachbarn reagieren gelassener, weil sie die Lieferzeiten kennen.
Bauleitung und Lieferanten arbeiten mit einem gemeinsamen Kalender.
→ Wir lassen die Ware an einer Pufferfläche abladen und mit kleineren Fahrzeugen in mehreren Fahrten bis an die Baustelle bringen.
→ Wir legen Zeitfenster außerhalb der Pendlerspitzen fest und geben Fahrern eine Route vor, die stark belastete Abschnitte umgeht.
→ Der Lieferkalender zeigt Überschneidungen im Voraus. Wir verteilen die Termine so, dass Kran und Abladeplatz nacheinander genutzt werden.
→ Fahrzeuge warten auf der Pufferfläche, bis sie abgerufen werden. Vor der Baustelle steht dann nur das Fahrzeug, das gerade entladen wird.
Gebäude in engen Gassen, die nur mit kleinen Fahrzeugen und festen Zeitfenstern beliefert werden können.
Baugebiete wie Hanseviertel Ost oder Bilmer Berg II mit vielen Lieferungen über einen langen Zeitraum.
Bauvorhaben im Osten der Stadt rund um den Hafen am Elbe-Seitenkanal mit großen Bauteilen.
Neubau und Umbau an Schulen und an der Universität mit Lieferzeiten, die zum Unterrichts- und Lehrbetrieb passen.

Aus Bauzeitenplan und Leistungsverzeichnis ermitteln wir, wann welches Material in welcher Menge gebraucht wird.
Wir legen Anfahrten, Abladeplätze und bei Bedarf eine Pufferfläche fest und klären nötige Anordnungen.
Lieferanten buchen Zeitfenster, wir bestätigen und stimmen Kran und Personal darauf ab.
Wir verfolgen jede Lieferung, reagieren auf Verspätungen und passen den Kalender dem Baufortschritt an.
Wird ein Gebäude am Rand der Lüneburger Altstadt umgebaut und kann vor dem Haus nur ein Fahrzeug halten, dann legen wir feste Lieferfenster am Vormittag nach dem Berufsverkehr fest. Großvolumige Ware wird auf einer Fläche außerhalb der Innenstadt zwischengelagert. Ein kleines Fahrzeug bringt sie bei Bedarf heran.
Entsteht dagegen ein Quartier am Stadtrand mit mehreren Bauabschnitten, dann steuern wir Lieferungen über eine Einfahrt mit Wartespur. Der Lieferkalender verteilt Betonage, Fertigteile und Ausbaumaterial über die Woche, damit sich die Fahrzeuge nicht stauen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Grundlage ist die Baustelleneinrichtung. Sie legt Zufahrten, Abladeplätze und Lagerflächen fest. Ändert sich der Bauablauf, passen wir Einrichtung und Lieferplan gemeinsam an.
Die Kollegen der operativen Baulogistik nehmen die Ware an, verteilen sie auf die Geschosse und kümmern sich um Leergut und Verpackung. Am Tor gleicht die Zugangskontrolle die Fahrzeuge mit dem Lieferkalender ab.
Oft gar nicht direkt. Wir lassen sperrige Ware an einer Fläche außerhalb der Innenstadt abladen und bringen sie mit kleineren Fahrzeugen in mehreren Fahrten heran. So bleiben die Gassen frei und die Baustelle bekommt nur, was sie gerade verarbeitet.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und die wichtigsten Materialien. Wir entwerfen einen Lieferplan mit Zeitfenstern, Routen und Abladeplätzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lüneburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit