
Südlich der Stadt windet sich die Ilmenau durch eine Niederung aus Wiesen und Wäldern, in der Fischotter, Bachneunauge und Groppe leben. Nördlich fließt sie als Bundeswasserstraße weiter Richtung Elbe. Wer in Lüneburg nahe am Fluss baut, hat es mit strengen Schutzvorgaben zu tun.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigungen auf der Baustelle tatsächlich eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, Gewässer und Boden, achten auf geschützte Arten und dokumentieren alles für Behörden und Bauherren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Lüneburger Ilmenauniederung mit Tiergarten umfasst rund 389 Hektar und liegt vollständig im FFH-Gebiet „Ilmenau mit Nebenbächen“. Zu den dort vorkommenden Arten zählen Fischotter, Bachneunauge, Groppe, Bergmolch und die Grüne Flussjungfer. Eingriffe in der Nähe des Flusses oder seiner Nebenbäche müssen deshalb besonders sorgfältig begleitet werden.
In der Altstadt und in älteren Wohngebieten geht es häufiger um Artenschutz am Gebäude. Alte Dächer, Mauerfugen und Dachböden bieten Fledermäusen und Gebäudebrütern Quartiere. Vor Abbruch- oder Dacharbeiten muss geprüft werden, ob solche Quartiere betroffen sind und wann gearbeitet werden darf.
Am Stadtrand stoßen neue Baugebiete an Felder, Wald und den Übergang zur Lüneburger Heide. Hier stehen Bodenschutz, Gehölzschutz und der Umgang mit Oberboden im Vordergrund. Auch neue Solarparks auf Freiflächen, wie am Schwarzen Berg vorgesehen, bringen Fragen zu Boden und Lebensräumen mit sich.

Wir kontrollieren, dass keine Schlämme, Betonreste oder Kraftstoffe in Gewässer gelangen, prüfen Absetzbecken und Ölbindemittel und halten Abstände zum Ufer ein.
Vor Beginn sichten wir Gebäude und Gehölze auf Quartiere und Nester, stimmen Bauzeitenfenster ab und begleiten Arbeiten in sensiblen Zeiträumen.
Wir achten darauf, dass Oberboden getrennt abgetragen, fachgerecht gelagert und Flächen außerhalb des Baufelds nicht befahren werden.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Fotos und Befund festgehalten. Abweichungen melden wir an Bauleitung und, wo gefordert, an die zuständige Behörde.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps durch Verstöße gegen den Artenschutz werden vermieden.
Behörden erhalten vollständige und nachvollziehbare Berichte.
Boden und Gewässer bleiben auch nach der Bauzeit in gutem Zustand.
→ Das Wasser läuft zuerst durch ein Absetzbecken und fließt erst danach ab. Die Trübung prüfen wir regelmäßig.
→ Die Arbeiten werden an dieser Stelle unterbrochen. Wir informieren den Gutachter und die Behörde und stimmen das weitere Vorgehen ab.
→ Wir lassen Schutzzäune setzen, kennzeichnen Tabuflächen und weisen Fahrer und Gewerke ein.
→ Wir trennen Oberboden und Aushub schon beim Abtrag und legen getrennte Mieten an, die vor Verdichtung geschützt sind.
Vorhaben an der Ilmenau und ihren Nebenbächen mit Gewässerschutz und Artenschutz.
Arbeiten an älteren Gebäuden, bei denen Fledermäuse und Gebäudebrüter betroffen sein können.
Städtebauliche Entwicklungen wie in Rettmer und Oedeme mit Bodenschutz und Gehölzschutz.
Solarparks wie am Schwarzen Berg mit Auflagen zu Boden und Lebensräumen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Bebauungsplan und listen alle Umweltauflagen für die Baustelle auf.
Schutzzonen, Bauzeitenfenster und Kontrollpunkte stimmen wir mit Bauleitung und Gutachtern ab.
Während der Bauzeit prüfen wir regelmäßig Gewässer, Boden, Zäune und Artenschutzmaßnahmen.
Wir fassen die Kontrollen in Berichten zusammen und stellen sie Bauherr und Behörde zur Verfügung.
Liegt ein Bauvorhaben nahe der Ilmenau oder an einem ihrer Nebenbäche, dann legen wir vor Baubeginn eine Schutzzone zum Ufer fest und lassen sie abzäunen. Während der Erdarbeiten kontrollieren wir in kurzen Abständen Absetzbecken und Abflüsse und halten die Ergebnisse fest.
Soll ein älteres Gebäude in Lüneburg abgerissen oder das Dach erneuert werden, dann prüfen wir zuerst auf Fledermäuse und Gebäudebrüter. Werden Quartiere gefunden, wird der Bauzeitenplan an die Schonzeiten angepasst und Ersatzquartiere werden mit dem Gutachter abgestimmt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen und Tabuflächen übernehmen wir in den Plan der Baustelleneinrichtung. So werden dort keine Container oder Lager aufgestellt.
Die Kräfte der operativen Baulogistik weisen wir ein, wie Abfälle und Gefahrstoffe gelagert werden. Bei Kontrollgängen nach Feierabend achtet die Baustellensicherheit auf Auffälligkeiten an Gewässern.
Die Ilmenau und ihre Nebenbäche sind als FFH-Gebiet geschützt. Südlich von Lüneburg liegt zudem ein Naturschutzgebiet, in dem unter anderem Fischotter und Groppe vorkommen. Schlämme oder Schadstoffe aus Baustellen können diese Lebensräume schädigen.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung und den Bauzeitenplan. Wir erstellen ein Schutzkonzept für die Baustelle und sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lüneburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit