
Rund um die Kreisstadt liegt geschützte Natur in mehreren Richtungen. Nördlich des Zentrums beginnt eine Marschlandschaft mit tidebeeinflussten Flüssen, Feuchtwiesen und Röhricht, im Südosten liegt ein See, der aus Bodenaushub des Autobahnbaus entstanden ist. Bei Sangenstedt steht zudem ein alter Eichenwald unter Schutz. Wer hier baut, bekommt mit Auflagen zu tun.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Baustellenalltag ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bauzeitenfenster, überwachen Tabuflächen und dokumentieren alles so, dass die Naturschutzbehörde und Ihr Gutachterbüro den Stand jederzeit nachvollziehen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Zwischen der Stadt, Stöckte und Laßrönne liegt das Naturschutzgebiet Ilmenau-Luhe-Niederung mit 434 Hektar. Bei geöffnetem Sperrwerk reichen die Gezeiten der Elbe bis in Luhe und Ilmenau, es gibt Süßwasserwatten, Röhrichte und Feuchtgrünland. Geschützt sind unter anderem Weißstorch, Kiebitz, Wachtelkönig, Rohrweihe, Biber und Fischotter sowie Fluss- und Meerneunauge. Bauvorhaben in der Nähe müssen Störungen dieser Arten vermeiden.
Auch außerhalb der Niederung ist die Marsch ein Vogelgebiet. In der Winsener Marsch brüten oder brüteten Arten wie Brandgans, Weihen und Großer Brachvogel. Für Baufeldräumungen, Erdarbeiten oder Leitungsbau in offenen Wiesenlandschaften bedeutet das: Brutzeiten beachten und Flächen vorher begehen lassen.
Abseits der Marsch gelten andere Themen. Das Naturschutzgebiet Rethmoorsee mit rund 60 Hektar und der Birken-Eichenwald bei Sangenstedt mit alten Eichen auf Sandboden setzen Grenzen für Lagerflächen, Baustraßen und Rodungen. Hier stehen Baumschutz, Wurzelbereiche und der Umgang mit Grundwasser im Vordergrund.

Wir setzen die Auflagen aus Genehmigung und Artenschutzgutachten auf der Fläche um, weisen Firmen ein und melden Abweichungen sofort an Bauleitung und Fachgutachter.
Wo Schutzzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir sie zu den festgelegten Zeiten, sichern Fangeimer, tragen Tiere fachgerecht über und führen Fundlisten.
Wir markieren Bereiche, die nicht befahren werden dürfen, prüfen Stammschutz und Wurzelbereiche und achten darauf, dass kein Material in Schutzflächen abgelegt wird.
Bei Arbeiten an Luhe, Ilmenau und Marschgräben kontrollieren wir Absperrungen, Betankungsplätze und Rückhaltemaßnahmen, damit nichts ins Wasser gelangt.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Fläche tatsächlich umgesetzt.
Konflikte mit Schutzgebieten fallen auf, bevor sie zum Baustopp führen.
Die Dokumentation ist für Behörde und Gutachter jederzeit lesbar.
Baufirmen erhalten klare Hinweise, was erlaubt ist und was nicht.
→ Wir stimmen mit dem Gutachter ab, ob Flächen vorher begangen und freigegeben werden können oder ob Arbeiten zeitlich verschoben werden müssen.
→ Deutliche Markierung, Einweisung jeder neuen Firma und regelmäßige Kontrollgänge sorgen dafür, dass Schutzflächen unberührt bleiben.
→ Betankung nur auf befestigten Plätzen mit Auffangwanne, Bindemittel griffbereit, Kontrolle bei jedem Rundgang.
→ Tägliche Sichtkontrolle in der Wanderzeit, sofortige Reparatur und ein Protokoll, das die Behörde nachvollziehen kann.
Wohnhäuser, Hofgebäude und Erschließung am Rand von Stöckte, Hoopte oder Laßrönne, nahe an Wiesen und Gräben.
Trassen durch offene Landschaft, etwa Leitungsbau oder Straßenplanungen wie die untersuchte Ortsumfahrung für Luhdorf und Pattensen.
Uferbefestigungen, Brücken oder Durchlässe an Luhe, Ilmenau und Marschgräben mit Auflagen für Fische, Biber und Fischotter.
Vorhaben an Waldrändern, wo alte Bäume, Wurzelbereiche und Schutzgebiete wie der Eichenwald bei Sangenstedt zu beachten sind.

Wir lesen Genehmigung, Artenschutzgutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die Aufgaben auf der Fläche ab.
Tabuflächen werden markiert, Schutzzäune gestellt oder abgenommen und die Firmen eingewiesen.
Regelmäßige Kontrollen, Zaunbetreuung und Gewässerschutz während der Bauzeit, mit Meldung bei Abweichungen.
Protokolle, Fundlisten und Fotos gehen an Bauherr, Gutachter und auf Wunsch an die Behörde.
Soll am Rand eines Marschortes eine Leitung verlegt werden und grenzt die Trasse an Feuchtwiesen, auf denen Wiesenvögel brüten, dann beginnt die Begleitung lange vor dem ersten Bagger. Mit dem Gutachter klären wir, welche Abschnitte vor Brutbeginn geräumt sein müssen. Danach stecken wir Tabuflächen ab.
Während der Arbeiten kontrollieren wir die Markierungen, achten auf Betankung und Lagerung abseits der Gräben und notieren Beobachtungen. Läuft die Bauzeit in die Brutsaison hinein, melden wir das frühzeitig, damit über Schutzmaßnahmen oder Unterbrechungen entschieden werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen betreffen die Logistik: wo gelagert wird, wo Fahrzeuge fahren, wann geliefert wird. Deshalb stimmen wir Tabuflächen und Bauzeitenfenster mit Baustelleneinrichtung und Logistik-Management ab.
Das operative Personal auf der Fläche kennt die Regeln aus der Einweisung und achtet beim Entsorgen und Lagern darauf. So wird die ökologische Begleitung kein Nebenschauplatz, sondern Teil des täglichen Ablaufs.
Unter anderem das Naturschutzgebiet Ilmenau-Luhe-Niederung zwischen Stadt, Stöckte und Laßrönne, das Naturschutzgebiet Rethmoorsee im Südosten und der Birken-Eichenwald bei Sangenstedt. Welche Auflagen für Ihr Grundstück gelten, ergibt sich aus Genehmigung und Gutachten.

Schicken Sie uns Genehmigung oder Gutachten zu Ihrem Vorhaben. Wir zeigen, wie die Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Winsen (Luhe). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit