Baustelle in Lauenburg/Elbe – Baulogistik Nord
Schleswig-Holstein

Bauen neben Naturschutzgebiet und Elbaue: ökologische Begleitung in Lauenburg/Elbe

Westlich der Stadt beginnt ein großes Schutzgebiet am Nordufer der Elbe. Das Naturschutzgebiet Hohes Elbufer zwischen Tesperhude und Lauenburg zieht sich über rund neun Kilometer am Nordufer entlang und umfasst etwa 455 Hektar. Es ist Teil eines FFH-Gebiets und liegt im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Wer in Lauenburg/Elbe nahe dem Ufer baut, hat diese Nachbarschaft fast immer mit im Genehmigungsbescheid.

Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass die Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, prüfen Bauflächen vor Arbeitsbeginn, dokumentieren Funde und sprechen mit der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Herzogtum Lauenburg, wenn etwas zu klären ist.

Baulogistik Nord in Zahlen

100%

Eigenes Personal

16

Standorte bundesweit

6

Kernleistungen

24/7

Einsatzbereit

ISO 9001 zertifiziert
DIN 77200 zertifiziert
Alle Mitarbeiter Ersthelfer

Was Umweltkontrollen in Lauenburg/Elbe besonders macht

Das Hohe Elbufer ist ein quellreicher, überwiegend bewaldeter Steilhang mit lichten Hangwäldern, Buchen- und Quellwäldern, Rutschhängen und Eichen-Trockenwäldern in tief eingeschnittenen Schluchten. Unten im Vorland wachsen Röhrichte, Weidengebüsche und Weichholzauen mit Purpurweiden und Schwarzpappeln. Eingriffe am Hang oder im Vorland verändern Wasserhaushalt und Standort schnell und lassen sich kaum rückgängig machen.

Die Tierwelt reicht von Fluss- und Meerneunauge und dem Rapfen im Strom über zahlreiche Amphibien und die Zauneidechse bis zu Fledermäusen und dem Biber, der hier wieder vorkommt. Für Baustellen heißt das: Bauzeitfenster, Amphibienschutzzäune, Kontrollen von Höhlenbäumen und Uferbereichen und ein Auge auf Biberbaue.

Auch die Gewässer selbst sind empfindlich. Elbe und Elbe-Lübeck-Kanal treffen in der Stadt aufeinander. Kraftstoffe, Zementschlämme oder Bodeneinträge aus Baustellen am Ufer gelangen direkt in den Fluss. Dazu kommt ein Torflager aus der Eem-Warmzeit am Elbkamp, das bei Erdarbeiten als empfindlicher Boden auffallen kann.

Lokaler Bezug

  • Naturschutzgebiet Hohes Elbufer zwischen Tesperhude und Lauenburg
  • FFH-Gebiet Elbe mit Hohem Elbufer von Tesperhude bis Lauenburg
  • Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe
  • Mündung des Elbe-Lübeck-Kanals in die Elbe
Baustelle in Lauenburg/Elbe – Baulogistik Nord
Unser Leistungsspektrum

Unsere Umweltkontrollen in Lauenburg/Elbe

Ökologische Baubegleitung nach Auflagen

Wir lesen die naturschutzrechtlichen Auflagen der Genehmigung, übersetzen sie in klare Regeln für die Baustelle und prüfen regelmäßig, ob sie eingehalten werden. Abweichungen melden wir sofort.

Amphibienzäune und Kontrollgänge

An Baustellen in Hang- und Ufernähe kontrolliert unser Personal Schutzzäune und Fangeimer, setzt Tiere fachgerecht um und dokumentiert jeden Fund mit Datum und Art.

Schutz von Gehölzen und Uferzonen

Wir markieren Tabuflächen, achten auf Baumschutz an Wurzelbereich und Stamm und sorgen dafür, dass Fahrzeuge nicht in Röhricht oder Auwald ausweichen.

Gewässer- und Bodenschutz

Wir prüfen Tankstellen, Ölbindemittel und Wasserhaltung, kontrollieren Einleitungen und sehen zu, dass Boden getrennt nach Schichten gelagert wird.

Ihre Vorteile

Was eine begleitete Baustelle gewinnt

Naturschutzauflagen werden auf der Baustelle umgesetzt und nachweisbar dokumentiert.

Bauzeitfenster und Schutzmaßnahmen sind von Anfang an im Ablauf eingeplant.

Die Behörde hat einen festen Ansprechpartner auf der Baustelle.

Unerwartete Funde führen nicht zum Baustopp ohne Plan.

Typische Konflikte zwischen Bau und Natur und unsere Lösungen

Amphibien wandern im Frühjahr über Baufelder in Hang- und Ufernähe.

→ Schutzzäune werden rechtzeitig gestellt und in der Wanderzeit täglich kontrolliert. Funde werden umgesetzt und dokumentiert.

Biber und Fledermäuse im Umfeld der Baustelle.

→ Vor Fällungen und Uferarbeiten prüfen wir Bäume und Uferabschnitte und stimmen das Vorgehen mit der Naturschutzbehörde ab.

Einträge ins Wasser bei Arbeiten an Elbe und Kanal.

→ Auffangwannen, Ölsperren und kontrollierte Wasserhaltung verhindern, dass Kraftstoffe oder Schlämme in den Fluss gelangen.

Empfindliche Böden wie Torf oder rutschgefährdete Hänge.

→ Wir begleiten Erdarbeiten, achten auf getrennte Lagerung und melden auffälligen Boden, bevor er abgefahren oder verdichtet wird.

Einsatzgebiete

Vorhaben in Lauenburg/Elbe mit Umweltauflagen

Hochwasserschutz und Uferbau

Schutzbauten im Planungsraum Hochwasserschutz liegen am Fluss und berühren Uferzonen, in denen Fische, Biber und Röhricht geschützt sind.

Leitungen und Wege am Hohen Elbufer

Arbeiten am Steilhang oder im Vorland brauchen Gehölzschutz, Amphibienzäune und Rücksicht auf Quellbereiche und Rutschhänge.

Bauen an Elbe-Lübeck-Kanal und Hafen

Vorhaben an Schleuse, Kaikanten und Hafen erfordern Gewässerschutz bei Wasserhaltung und Betonarbeiten.

Erschließung neuer Gewerbeflächen

Die geplanten rund 30 Hektar Gewerbefläche, teils nahe dem Hafen am Kanal, bringen Eingriffe in Boden und Gehölze, die begleitet werden müssen.

Unsere Zielgruppen in Lauenburg/Elbe

Vorhabenträger im Wasser- und Uferbau
Leitungs- und Tiefbaufirmen
Planungsbüros für Landschaftsplanung
Kommunale Bauherren
Erschließungsträger für Gewerbeflächen
Baustelle in Lauenburg/Elbe – Baulogistik Nord
So arbeiten wir

Ablauf der Zusammenarbeit in Lauenburg/Elbe

01

Auflagen sichten

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen und fassen zusammen, was auf der Baustelle zu beachten ist.

02

Schutzmaßnahmen einrichten

Zäune, Tabuflächen und Gewässerschutz werden vor Baubeginn gestellt und abgenommen.

03

Kontrollieren und dokumentieren

Regelmäßige Kontrollgänge mit Protokoll, Funde werden umgesetzt und gemeldet.

04

Abschluss

Wir begleiten den Rückbau der Schutzmaßnahmen und übergeben eine vollständige Dokumentation.

Aus der Praxis

Typischer Fall: Leitungsbau in Ufernähe

Führt eine Leitung in Lauenburg/Elbe durch das Vorland oder am Hang entlang zum Ufer, dann liegt die Trasse oft im oder neben dem FFH-Gebiet. In diesem Fall stellen wir vor Baubeginn Amphibienzäune, markieren Gehölze und Röhrichtflächen als Tabuzone und prüfen den Trassenverlauf auf Biberspuren.

Wird während der Erdarbeiten Grundwasser abgepumpt, dann kontrollieren wir die Einleitung und halten Ölbindemittel bereit. Jede Kontrolle wird protokolliert, damit Sie gegenüber der unteren Naturschutzbehörde einen lückenlosen Nachweis haben.

Vertrauen & Qualität

ISO 9001 zertifiziert

Qualitätsmanagement

DIN 77200 zertifiziert

Sicherheitsdienstleistungen

AVPQ-zertifiziert

Amtliches Verzeichnis

DMB Mitglied

Deutscher Mittelstandsbund

Umweltschutz im Baustellenalltag

Unsere Umweltkontrollen laufen nicht neben der Baustelle her, sondern sind in ihren Ablauf eingebunden. Wir stimmen Kontrollzeiten mit dem Bauzeitenplan ab und weisen Gewerke ein, damit Schutzflächen respektiert werden.

Übernehmen wir auch Einrichtung oder Logistik, legen wir Lagerflächen, Baustraßen und Tankplätze gleich so, dass sie Schutzgebiete und Gewässer nicht berühren. Das spart Abstimmungen und vermeidet nachträgliche Umplanungen.

Häufige Fragen

FAQ – Ökologische Baubegleitung & Umweltkontrollen in Lauenburg/Elbe

Am Nordufer liegt das Naturschutzgebiet Hohes Elbufer zwischen Tesperhude und Lauenburg mit rund 455 Hektar. Es gehört zu einem FFH-Gebiet und liegt im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Bauvorhaben in Ufernähe müssen diese Gebiete fast immer berücksichtigen.

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Kontakt

Umweltkontrollen für Ihre Baustelle in Lauenburg/Elbe

Schicken Sie uns Lage und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Begleitung nötig ist und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.

Telefon

+49 (0) 4321 78 33 590

E-Mail

info@baulogistik-nord.de

Erreichbarkeit

Mo–Fr: 07:00 – 18:00 Uhr

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