
Bevor der erste Bagger anrückt, steht fest, wo Container stehen, wie Lkw ein- und ausfahren, wo Material lagert und woher Strom und Wasser kommen. Diese Ordnung entscheidet darüber, ob die Gewerke später zügig arbeiten oder sich gegenseitig im Weg stehen. Genau diese Vorarbeit übernehmen wir als Baustelleneinrichtung.
Soltau stellt dafür zwei sehr unterschiedliche Aufgaben. In der Kernstadt um Marktstraße, Hagen und Burg ist jeder Quadratmeter vergeben, am Stadtrand liegen weite Gewerbeflächen auf sandigem Heideboden. Dazwischen verteilen sich 17 Ortsteile auf gut 200 Quadratkilometer. Eine Einrichtung, die in der Fußgängerzone funktioniert, passt nicht automatisch auf ein Baufeld an der Almhöhe.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt ist förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet im Städtebauförderprogramm Lebendige Zentren. Fußgängerzone, Burg und Rathausquartier sollen neu gestaltet werden, in der Burg werden Gebäude zurückgebaut. Wer hier baut, hat schmale Gassen, Fachwerknachbarn und Passanten direkt am Bauzaun. Lagerflächen müssen oft auf ein Minimum schrumpfen oder ausgelagert werden.
Der Untergrund ist alles andere als einheitlich. Die Landschaft rund um Soltau gehört zur Altmoränen-Geest mit Sand, Kies und Dünen, in den Niederungen von Böhme und Soltau kommen Moor und feuchte Böden hinzu. Im Stadtgebiet liegt mit der Grundlosen Kuhle sogar ein Erdfall, der durch Salzauswaschung im Untergrund entstanden ist. Für Kranstandorte, Containerflächen und Baustraßen gehört deshalb die Tragfähigkeit des Bodens früh auf den Tisch.
In den Gewerbegebieten Süd und Ost III bietet die Stadt Grundstücke an, weitere Abschnitte im Osten sind in Planung. Dort ist Platz meist reichlich vorhanden, dafür fehlen anfangs oft Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser. Die Einrichtung muss dann Versorgung herstellen, statt sie nur zu verteilen.

Wir zeichnen Container, Lager, Kran, Wege und Stellplätze in einen Plan und prüfen, ob die Fläche reicht. In der engen Kernstadt rechnen wir mit Zwischenlagern außerhalb, am Stadtrand mit Platz für Vormontage.
Büro, Aufenthalt, Umkleide und Toiletten werden nach Zahl der Beschäftigten bemessen. Auf weichem Grund planen wir die Aufstellung auf Schotter oder Platten ein, damit nichts absackt.
Wir klären Anschlusspunkte mit dem Versorger, legen Verteiler fest und führen Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen. Fehlt auf einer neuen Gewerbefläche noch jeder Anschluss, planen wir die Übergangslösung mit.
Zaunverlauf, Tore und Hinweisschilder richten sich nach Verkehr und Nachbarschaft. In der Fußgängerzone braucht es sichere Durchgänge für Passanten, an Landstraßen im Umland gut sichtbare Einfahrten.
Ab dem ersten Bautag weiß jedes Gewerk, wo es parkt, lagert und sich umzieht.
Bodenfragen auf Geest, Moor oder Flussniederung werden geklärt, bevor sie teuer werden.
Nachbarn und Passanten in der Soltauer Innenstadt bleiben sicher geführt.
Planung und Aufbau liegen in einer Hand, das spart Abstimmungsrunden.
→ Wir trennen Lager und Arbeitsfläche: Material kommt aus einem Zwischenlager in kleinen Mengen, Aufenthaltsräume stehen, wo es die Stadt zulässt, auch abseits der Baugrube.
→ Die Tragfähigkeit wird vor dem Aufbau geklärt. Wir planen Lastverteilplatten, Schotterpolster oder andere Standorte ein, bevor der erste Container angeliefert wird.
→ Wir stimmen früh mit Versorger und Bauherr ab, wo ein Baustromanschluss entstehen kann. Bis dahin planen wir eine Zwischenversorgung ein.
→ Der Einrichtungsplan bekommt Phasen. Für Rohbau, Hülle und Ausbau zeigt er jeweils, welche Fläche wem gehört und wann sie umgebaut wird.
Im Sanierungsgebiet werden öffentliche Räume umgestaltet und private Gebäude modernisiert, oft auf engstem Raum neben bewohnten Nachbarhäusern.
In den Gewerbegebieten Almhöhe, Süd und Ost entstehen Bauten für Handel, Lager und Produktion mit großen Flächen und eigener Erschließung.
Einzelne Neubauten und kleinere Baugebiete in Ortsteilen wie Wolterdingen, Harber oder Tetendorf brauchen eine kompakte Einrichtung an oft schmalen Dorfstraßen.
In Flussnähe verlangen feuchter Grund und Uferbereiche eine sorgfältige Wahl von Lager- und Containerstandorten.

Wir prüfen Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft, Boden und vorhandene Anschlüsse vor Ort.
Container, Lager, Kran, Wege und Zaun werden phasenweise in einen Einrichtungsplan übertragen.
Der Plan geht an Bauleitung, Fachplaner und bei Bedarf an die Stadt, Änderungen fließen sofort ein.
Wir richten die Baustelle ein und passen sie an, sobald eine neue Bauphase beginnt.
Liegt eine Baustelle mitten im Sanierungsgebiet, etwa an einem Eckhaus der Fußgängerzone, dann reicht die Fläche vor dem Gebäude selten für mehr als Gerüst und Schuttrutsche. Wir planen in diesem Fall Container und Lager auf einem Ausweichgrundstück, richten feste Zeiten für die Materialzufuhr ein und halten einen Durchgang für Fußgänger frei.
Soll dagegen eine Halle in einem Soltauer Gewerbegebiet entstehen, dann geht es um andere Fragen: Wo verläuft die Baustraße, damit sie auf dem Sand trägt? Wo steht der Kran, wo die Vormontage? Und wie kommt Baustrom auf eine Fläche, die bisher Acker war? Diese Punkte klären wir, bevor der Rohbauer anrückt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für alles, was folgt. Anlieferzeiten, Bewachung, Sanitätsdienst und Umweltauflagen bauen auf den Flächen auf, die hier festgelegt werden. Deshalb stimmen wir ihn mit Bauleitung, Fachplanern und, wo nötig, mit der Stadtverwaltung Soltau ab.
Ändert sich der Bauablauf, ändert sich auch die Einrichtung. Wir passen Zaun, Lager und Wege in jeder Bauphase an und dokumentieren den Stand, damit alle Beteiligten mit demselben Plan arbeiten.
Wer öffentliche Flächen für Gerüst, Container oder Lager nutzt, braucht in der Regel eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt. Wir bereiten die Unterlagen mit Lageplan vor und berücksichtigen dabei die laufende Umgestaltung im Sanierungsgebiet.

Schildern Sie uns Lage, Größe und Zeitplan Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, wie die Baustelle eingerichtet werden kann und was vorab zu klären ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Soltau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit