
Wer in Rotenburg (Wümme) baut, merkt schnell, dass zwei Stadtgesichter nebeneinanderliegen. Die Kernstadt sitzt in der Niederung, in der Wiedau und Rodau der Wümme zufließen. Am Rand steigt das Gelände zur Geest an, zu trockeneren Sandflächen mit Wald und Gewerbe. Auf welchem Grund eine Baustelle steht, entscheidet darüber, wie Container stehen, wie Wege befestigt werden und wo Material liegen kann.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem Blick auf Grundstück, Untergrund und Nachbarschaft. Daraus entsteht ein Einrichtungsplan, der Unterkünfte, Sanitär, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Kranstandort und Lagerflächen zusammenführt. Wir stellen diese Infrastruktur auf, passen sie in jeder Bauphase an und bauen sie zum Schluss wieder zurück.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund wechselt auf kurzer Strecke. In den Talflächen der drei Flüsse ist mit feuchtem, wenig tragfähigem Boden zu rechnen, auf den Geestrücken mit Sand. Bei rund 815 Millimetern Niederschlag im Jahr kommt es darauf an, dass Containerplätze und Baustraßen eine tragfähige Tragschicht bekommen und Wasser ablaufen kann. Sonst stehen Fahrzeuge nach einer nassen Woche im Schlamm.
In der historischen Innenstadt reihen sich Fachwerk- und Steinbauten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, die Fußgängerzone zieht sich über Pferdemarkt, Große Straße und Neumarkt. Platz für Container, Kran und Lager gibt es dort kaum. Die Einrichtung muss in die Höhe gestapelt, auf benachbarte Flächen ausgelagert oder in Etappen geplant werden, damit Läden und Wege nutzbar bleiben.
Ganz anders die Gewerbeflächen in Hohenesch nahe dem Flugplatz und in Mulmshorn. Dort ist Raum vorhanden, dafür sind die Wege zwischen Tor, Lager und Halle lang. Eine kluge Aufteilung der Fläche spart hier über Monate viele Fahrten und hält die Zufahrt für Schwerlastverkehr frei.

Wir zeichnen auf, wo Unterkünfte, Büro, Sanitär, Lager, Kran und Entsorgung ihren Platz finden. In engen Lagen der Altstadt prüfen wir Stapelcontainer und ausgelagerte Lagerplätze, auf großen Gewerbegrundstücken eine Aufteilung nach Bauabschnitten.
Für Stellplätze und Baustraßen in der Niederung planen wir eine befestigte Tragschicht, Lastverteilplatten oder Schotter, je nach Bodengutachten. So bleiben Container eben und Fahrwege auch nach Regenphasen befahrbar.
Wir stimmen Anschlusspunkte mit dem Versorger ab, setzen Verteiler an die Stellen, an denen die Gewerke arbeiten. Leitungen führen wir so, dass sie weder Fahrwege kreuzen noch im Wasser liegen.
Ein durchgehender Bauzaun mit klar gekennzeichneten Toren grenzt die Fläche ab. An Straßen mit Fußverkehr, etwa rund um die Fußgängerzone, planen wir geschützte Gehwege und eine Beschilderung, die Passanten sicher vorbeiführt.
Die Baustelle ist am ersten Arbeitstag nutzbar, mit Strom, Wasser, Unterkunft und abgegrenzter Fläche.
Der Unterbau ist auf den Boden abgestimmt, statt nach dem ersten Regen nachgebessert zu werden.
Lager und Wege sind so gelegt, dass Gewerke sich nicht gegenseitig behindern.
Jede Bauphase bekommt eine passende Einrichtung, ohne dass alles neu aufgebaut werden muss.
→ Wir sehen vorab einen zum Boden passenden Unterbau vor. Nach starkem Regen prüfen wir die Auflager. Bei Bedarf wird nachgerichtet, bevor Türen klemmen oder Leitungen reißen.
→ Wir planen gestapelte Einheiten, eine Lagerfläche außerhalb des Zentrums und eine taktgenaue Zulieferung, damit auf der Baustelle selbst nur das liegt, was am Tag verbaut wird.
→ Ein fester Fahrweg mit Wendemöglichkeit, getrennte Bereiche für Anlieferung und Lager sowie eine klare Beschilderung ordnen den Verkehr auf dem Gelände.
→ Unser Plan sieht Umbauschritte vor. Kranplatz, Lager und Container wandern mit dem Baufortschritt, sodass Fassade und Außenanlagen rechtzeitig frei werden.
Modernisierung und energetische Sanierung von Gebäuden im Sanierungsgebiet der Innenstadt, oft auf engem Raum neben bewohnten Häusern und Geschäften.
Arbeiten an Wohngebäuden und am öffentlichen Raum im Fördergebiet „Sozialer Zusammenhalt“, bei denen Bewohner während der Bauzeit im Quartier bleiben.
Neubauten und Erweiterungen auf Gewerbeflächen, wo große Grundstücke eine Aufteilung in Lager, Montage und Anlieferung erlauben.
Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser in Borchel, Mulmshorn, Unterstedt und Waffensen, häufig mit schmalen Zufahrten über Wohnstraßen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft und Bodengutachten an und klären, welche Gewerke wann vor Ort sind.
Der Einrichtungsplan zeigt Container, Lager, Kran, Wege, Strom- und Wasserpunkte sowie Zaun und Tore.
Unterbau, Container, Sanitär, Versorgung und Zaun werden in der richtigen Reihenfolge errichtet und an die Bauleitung übergeben.
Mit jeder Bauphase passen wir die Einrichtung an. Am Ende bauen wir zurück und hinterlassen die Fläche geräumt.
Liegt ein Wohn- und Geschäftshaus mitten im Sanierungsgebiet „Innenstadt und Niederungen“, dann ist das Grundstück meist schmal und von Nachbarn umgeben. Wir prüfen zuerst, ob ein Kran Platz findet oder ob ein Mobilkran an einzelnen Tagen wirtschaftlicher ist. Die Unterkünfte stehen gestapelt an der Grundstücksgrenze, das Hauptlager liegt außerhalb des Zentrums.
Kommt ein feuchter Untergrund hinzu, dann wird der Stellplatz der Container zuerst befestigt und entwässert. Bauzaun und Gehwegschutz entstehen, bevor die ersten Lieferungen rollen. Mit dem Wechsel vom Rohbau in den Ausbau verlegen wir das Lager ins Gebäude und machen die Fläche vor dem Haus für Fassade und Pflaster frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wo Tore und Fahrwege liegen, bestimmt später die Steuerung der Anlieferungen. Deshalb legen wir Zufahrten, Ladezonen und Wartebereiche schon im Einrichtungsplan so an, dass das Logistik-Management darauf aufbauen kann.
Auch Sicherheit und Umweltschutz beginnen mit der Einrichtung. Ein Zaun ohne Lücken erleichtert die Zugangskontrolle, eine geplante Fläche für Betankung und Gefahrstoffe schützt Boden und Grundwasser in der Niederung.
Wir richten uns nach dem Bodengutachten. In der Talaue von Wümme, Wiedau und Rodau planen wir für Containerplätze und Baustraßen eine tragfähige Schicht und eine Ableitung des Regenwassers ein. Auf den Sandflächen der Geest genügt oft ein einfacherer Aufbau.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und die geplanten Gewerke. Wir entwerfen Ihnen eine Baustelleneinrichtung, die zu Grundstück und Boden passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rotenburg (Wümme). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit