
Schwerte hat eine Verkehrslage, die Baustellen zugleich hilft und fordert. Am Westhofener Kreuz treffen die A 1 und die A 45 aufeinander, die B 236 führt Richtung Iserlohn. Die Bahnstrecken des Knotens kreuzen das Stadtgebiet. Für Lieferfahrzeuge ist das Ziel schnell erreicht. Der letzte Kilometer bis zur Baustelle ist es oft nicht.
Hier setzt das Logistik-Management an. Wir entwickeln für das einzelne Bauvorhaben ein Konzept aus Anlieferrouten, Zeitfenstern und Abläufen am Baufeld. Digitale Liefersteuerung weist jedem Fahrzeug ein Fenster zu. So entsteht ein gleichmäßiger Materialfluss statt einer Schlange vor dem Tor.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Autobahnkreuz im Westen der Stadt zählt zu den stark belasteten Knoten im Ruhrgebiet. Nach öffentlich zugänglichen Angaben fahren dort täglich rund 187.000 Fahrzeuge durch, . Der Lkw-Anteil ist spürbar. Staus auf den Zulaufstrecken sind keine Ausnahme. Ein Lieferfenster, das auf den Minutenplan der Autobahn vertraut, hält selten. Das Konzept braucht deshalb Spielräume und eine Abstimmung mit dem Spediteur.
Im Stadtgebiet selbst gelten andere Regeln. Rund um den Markt liegen engere Straßen, in den Stadtteilen Ergste und Villigst führen Straßen durch Wohngebiete. Hier zählen kleine Fahrzeuge, kurze Standzeiten und genaue Absprachen mit Anwohnern. Ein Sattelzug, der die Straße blockiert, löst schnell Beschwerden aus.
Dazu kommen die Bahn und die Ruhr als Hindernisse. Wer Material von Norden nach Süden bringt, überquert Gleise und Fluss. Nicht jede Brücke oder Unterführung ist für jedes Fahrzeug gedacht. Die Routenplanung für Schwerte berücksichtigt Höhen und Gewichtsgrenzen schon im Konzept.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse des Projekts und legen fest, wie Material ins Baufeld gelangt. Das Konzept enthält Anlieferrouten ab Autobahnanschluss und Abstellflächen für wartende Fahrzeuge.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Die Fenster berücksichtigen Verkehrsspitzen auf den Zubringern und die Entladekapazität an der Baustelle. Verspätete Fahrzeuge werden neu eingeplant.
Für Schwertransporte und Sonderfahrzeuge prüfen wir Durchfahrthöhen, Brücken und Wendemöglichkeiten. Die Route wird mit Fahrer und Spedition abgestimmt.
In Wohnlagen und im Stadtkern planen wir Anlieferzeiten, die Anwohner möglichst wenig belasten. Information an Anlieger gehört zum Konzept.
Fahrzeuge warten nicht an der Zufahrt, sondern kommen zum zugewiesenen Fenster.
Anwohner erleben weniger Lärm und weniger blockierte Straßen.
Gewerke bekommen ihr Material zum benötigten Zeitpunkt.
Die Bauleitung sieht jederzeit, was angekündigt ist und was noch fehlt.
→ Pufferzeiten im Zeitfenster einplanen und einen Warteplatz außerhalb der Wohnstraßen vorsehen.
→ Kleinere Fahrzeuge einsetzen, Material in Teilmengen anliefern und Standzeiten kurz halten.
→ Routen vorab messen und Fahrer mit einer klaren Wegbeschreibung ausstatten.
→ Entladezonen und Fenster je Gewerk festlegen, damit sich niemand in die Quere kommt.
Viel Schwerverkehr, große Mengen Material und Zufahrten, die mit dem Betrieb der Umgebung geteilt werden.
Kleine Straßen, wenig Fläche und viele Nachbarn, die auf geordnete Anlieferung angewiesen sind.
Lieferungen für Erweiterungen neben laufender Produktion mit getrennten Zufahrten.
Straßen durch Wohngebiete, auf denen Anlieferzeiten mit der Nachbarschaft verträglich sein müssen.

Wir klären Liefermengen, Fahrzeugarten und Termine mit Bauleitung und Gewerken.
Anfahrt ab Autobahn oder Bundesstraße, Warteplatz und Entladezonen werden geprüft.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster, das alle Beteiligten kennen.
Wir verfolgen den Verkehr am Baufeld und ändern die Fenster, wenn es nötig wird.
Liegt eine Baustelle zwischen Stadtkern und Bahnhof, dann kommen Lieferungen häufig zur selben Zeit an, weil alle Fahrer denselben Weg nehmen. Dann wird die Zufahrt zum Nadelöhr. Mit festen Fenstern und einem Warteplatz abseits der Wohnstraße verteilt sich der Verkehr über den Tag.
Liegt eine Baustelle in Autobahnnähe, dann ist die Anfahrt kurz, aber die Zubringer sind oft belastet. Dann plant das Konzept zusätzliche Zeit ein und legt fest, wie mit Verspätungen umgegangen wird. Der Bauablauf hängt dann nicht an einer einzigen Lieferung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift in den Terminplan ein. Wir stimmen Lieferfenster mit der Bauleitung ab und halten fest, welche Gewerke wann Material erwarten. Änderungen im Bauablauf wirken sich sofort auf die Fenster aus.
Auch die Umgebung gehört dazu. Straßenverkehrsbehörde, Anlieger und angrenzende Betriebe sollten wissen, wann Lieferverkehr zu erwarten ist. Wir bereiten die Informationen so auf, dass die Bauleitung sie weitergeben kann.
Das Kreuz verbindet die Stadt mit dem Fernverkehr, ist aber stark belastet. Lieferfenster brauchen deshalb Puffer. Wir planen Wartemöglichkeiten ein und stimmen uns mit den Spediteuren über realistische Ankunftszeiten ab.

Erzählen Sie uns, was wann angeliefert werden soll. Wir schlagen Ihnen ein Konzept mit Routen und Zeitfenstern vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schwerte. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit